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Angebotsdarstellung

Ernährungsbildung von Kleinauf in Dresden - Kinderküche mit Augustin

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen

In diesem von der Landeshauptstadt Dresden entwickelten Projekt „Kinderküche mit Augustin“ geht es einerseits um die Vermittlung von Informationen und andererseits um die Erziehung im Hinblick auf das Ernährungsverhalten von Kindern in Kindertagesstätten. Dabei werden verschiedene Ziele verfolgt:

die Integration der Gesundheitsförderung im Lern- und Erlebnisraum der Kindertagesstätte
Informationen und Aufklärung zu ernährungsbezogenen Themen für Vorschulkinder (4-6 Jahre) mit praxisorientierten Veranstaltungen zur Förderung eines bewussten und bedarfsgerechten Ernährungsverhaltens
Ernährung als Gegenstand der Allgemeinbildung sowie den Aufbau von gesundheitlicher Kompetenzen und Lernkompetenzen
die Sensibilisierung auf eine regionale und saisonale Ernährung als Beitrag zur persönlichen Gesunderhaltung

Im Jahr 2012 fand das Projekt „Kinderküche mit Augustin“ erstmals in Kindertagesstätten in Dresden statt. Im Sinne einer gesundheitlichen Chancengleichheit sind Kinder aus bildungsfernen und benachteiligten Familien in den Blick zu nehmen. Aus diesem Grund wurde das Projekt in Kindertagesstätten mit einem erhöhten Bedarf umgesetzt. Das Projekt „Kinderküche mit Augustin“ befindet sich in der Weiterentwicklung. Zukunftsorientiert ist es angedacht das Angebot als Mediatoren Schulung anzubieten. Im Vordergrund des Projektes stehen dabei handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen. Den Kindern wird mit Hilfe des Maskottchens „Augustin“ (Identifikationsfigur, Handpuppe, Affe) eine gesundheitsbewusste Ernährung nähergebracht. Dies findet zielgerichtet einmal wöchentlich mit einer Gruppe von etwa zehn Kindern, im Alter von vier bis sechs Jahren, in der Kinderküche der Kindertagesstätte vor Ort statt. Insgesamt werden zwölf standardisierte Module der Ernährungspraxis, im Sinne einer altersadaptierten, zielgerichteten Ernährungsmaßnahme, welche den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und den Qualitätsstandards für Kindertageseinrichtungen entspricht, durchgeführt. Die einzelnen Module bestehen dabei aus einem theoretischen sowie praktischen Teil. Der zeitliche Umfang je Modul beträgt zwischen 45-60 Minuten und wird von eine/r Diätassistent/in und/oder einer Ernährungsfachkraft des Gesundheitsamtes der Landeshauptstadt Dresden durchgeführt. Ebenso wird die escapädische Fachkraft der Kindertagesstätte in die Moduleinheiten (z.B. Ernährungspyramide, Trinken, 5 Am Tag, Getreide, usw.) eingebunden, um die Fortsetzung und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Aus diesem Grund umfasst das Projekt zwei Etappen. Die verschiedenen Module werden im ersten Durchlauf durch eine Ernährungsfachkraft des Gesundheitsamtes oder Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen in der Tagesstätte bei gleichzeitiger Begleitung der escapädischen Fachkraft ermöglicht. Im Anschluss des ersten Durchlaufes werden die Ergebnisse durch die escapädische Fachkraft und der Ernährungsfachkraft evaluiert und an den jeweiligen Bedarf der Kindertagesstätte angepasst. Während des zweiten Jahres werden die Rollen getauscht und die escapädische Fachkraft übernimmt die Vermittlung der Modulinhalte während die Ernährungsfachkraft die Moduleinheiten begleitet. Die Kindertagesstätte erhält für die Verstetigung des Projektes einen Schulungsordner sowie Empfehlungen für notwendige Materialien. Ebenso sollen regelmäßige Elterncafés zur Abholzeit der Kinder etabliert werden. Während den Treffs werden Inhalte des Ernährungsprojektes und praktische Tipps zur Umsetzung in der häuslichen Umgebung (Lebensmittelpyramide, Mahlzeitenverteilung und -zusammensetzung, Lebensmittelgruppen) vermittelt. Die Eltern haben zudem die Möglichkeit an allen Modulen gemeinsam mit ihren Kindern teilzunehmen.
Im Vorfeld finden Gespräche mit der Kitaleitung, der escapädischen Fachkraft und der Ernährungsfachkraft des Gesundheitsamtes oder Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen in der Tagesstätte statt, um die Ausgangssituation und eventuell bestehende Probleme zu eruieren. Das Projekt startet mit einem Elternabend und einer Aufklärung der Erzieher über den Projektaufbau sowie -inhalt.


Kontakt

Frau Tina Goldbach
Landeshauptstadt Dresden Geschäftsbereich Soziales
Richard-Wagner-Straße 17
01219 Dresde (Sachsen)

Telefon: 0351 / 4885326

E-Mail: TGoldbach@Dresden.de

Website: http://www.dresden.de/who


Weitere Ansprechperson

Frau Melanie Vogel
Richard-Wagner-Straße 17
01219 Dresden (Sachsen)

Telefon: 0351 / 4885325

E-Mail: MVogel1@Dresden.de


Projektträger

Landeshauptstadt Dresden
Postfach 12 00 20
01001 Dresden


Laufzeit des Angebotes

Beginn: 2012

Abschluss: kein Ende geplant


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Menschen in schwieriger sozialer Lage sind ein wichtiger Teil der Zielgruppe, auch wenn sich das Angebot in erster Linie an alle richtet.

  • Personen mit sehr niedrigem Einkommen (z.B. Personen im Niedriglohnsektor, Personen mit niedrigen Rentenbezügen)
  • Personen mit niedriger Schulbildung (z.B. Personen ohne qualifizierten Schulabschluss)
  • Personen mit niedrigem beruflichen Status (z.B. ungelernte Arbeiter/-innen)
  • Personen in strukturschwachen Wohnregionen / Quartieren
  • Angehörige von Personen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf

Schwerpunkte des Angebotes
  • Ernährung
  • Zahn-/ Mundgesundheit
  • Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Soziale Teilhabe (Integration, Inklusion)
  • Bildung

Qualitätsentwicklung
Was machen Sie, um die Qualität Ihres Angebotes weiterzuentwickeln?
Um die Qualität zu gewährleisten, werden Reflexionsgespräche mit den pädagogischen Fachkräften durchgeführt. Ebenso werden die einzelnen Module und inhaltlichen Schwerpunkte an die Situation der Kindertagesstätte angepasst. Darauf entstand ein umfangreiches, unabhängiges Arbeitsmaterial, welches die pädagogischen Fachkräfte befähigt selbstständig das Angebot in der Kindertagestätte weiterzuführen.

Es ist kein Ergebnisbericht vorhanden.

Das Vorgehen der Qualitätsentwicklung kann ganz unterschiedlich sein. Einiges haben Sie bereits genannt. Welches der folgenden Verfahren wenden Sie zusätzlich an?
Selbstevaluation
Erläuterung
Es ergeben sich zwei Varianten der Evaluation:
1. Prozessevaluation
Diese findet während den Etappen statt, um den jeweiligen Bedarf (Module, Gegebenheiten, Kinderzahlen, usw.) anzupassen
Die Evaluation, Sicherung der Qualität durch Überprüfen der Nachhaltigkeit obliegt einzig der Ernährungsfachkraft des Gesundheitsamtes und wird mit einem Gütesiegel bestätigt. Dafür wird ein standardisierter Qualitätsbogen verwendet.
2. Ergebnisevaluation
Im Anschluss an die zweite Etappe wird erneut eine Evaluation durchgeführt, um herauszufinden wie das Projekt in den Alltag der Kindertagestätte etabliert wurde.

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind nicht in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.


Stand

04.03.2020

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Projektträger

Landeshauptstadt Dresden

Projektlaufzeit

Beginn: 2012

Abschluss: kein Ende geplant

Kontakt

Frau Tina Goldbach
Landeshauptstadt Dresden Geschäftsbereich Soziales
Richard-Wagner-Straße 17
01219 Dresde (Sachsen)

E-Mail

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.