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Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

© Britta Willim

Arbeitslosigkeit ist ein Ge­sund­heitsrisiko, und ge­sund­heit­liche Einschränkungen er­schwe­ren die Wie­der­ein­glie­derung in den Arbeitsmarkt. Was kann im All­tag von arbeitslosen Menschen - in Qualifizierungsmaßnahmen, im Stadtteil - getan wer­den, um ih­re Ge­sund­heit zu för­dern? Ge­sund­heitsförderung bei Arbeitslosen ist ei­n zentrales Thema des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des „Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit“. In den vergangenen Jahren konnten in diesem Zu­sam­men­hang vielfältige Erfahrungen und Kenntnisse darüber ge­sam­melt werden, wie die gesundheitliche Lage arbeitsloser Menschen verbessert werden kann. Mehr dazu im Eckpunkte-Papier „Gemeinsam handeln: Ge­sund­heits­för­de­rung bei Ar­beits­lo­sen“.

   

Das Eckpunkte-Papier        Hintergründe, Daten und Materialien


Gute Praxis konkret

Bildmarke PraxisdatenbankGood Practice-Kriterien ermöglichen die Bewertung nachahmenswerter Konzepte. Sie dienen auch als Anregung und Orientierung zur Entwicklung gesundheits­förderlicher Maßnahmen bei arbeitslosen Menschen.

... zu den Kriterien

Transfer

Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen findet unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen statt, sie wird durch diverse Programme auf verschiedenen Ebenen unterstützt. Hier finden Sie Beschreibungen der wichtigsten Programme, der Prozesse, in denen Maßnahmen entwickelt werden, sowie von Handlungsleitfäden, die zur fachlichen Orientierung dienen.

... mehr dazu

Aktuelles

Übersicht der aktuell kassenübergreifend nach § 20a SGB V geförderten Projekte in Nordrhein-Westfalen

17.09.2019 – Alina Waßerfuhr, Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in NRW möchte mit den neu veröffentlichten Steckbriefen über die ak­tu­ell durchgeführten Projekte in NRW in­for­mie­ren. Ziel ist es, durch vielfältige Projekte vor allem im kommunalen Handlungsraum die ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit zu för­dern.

Schlagwörter: Gesundheitsförderung, Kommunen, Prävention … weiter


Psychosoziale Folgen von Arbeitslosigkeit bei jungen Geflüchteten

15.07.2019 – Reinhold Gravelmann, AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.

In Deutsch­land brummt die Kon­junk­tur und es herrscht Fachkräftemangel in sehr vielen Berufssparten. Trotzdem befasst sich die­ser Ar­ti­kel mit den psychosozialen Fol­gen von Ar­beits­lo­sig­keit? Ja! Auch in den Zeiten der Hochkonjunktur kön­nen et­li­che Menschen nicht in den Ar­beits­markt in­te­griert wer­den. So zum Bei­spiel (junge) Flüchtlinge. Dieser Ar­ti­kel setzt sich mit den psychosozialen Fol­gen bei jun­gen Menschen aus­ei­nan­der, die in Er­schei­nung tre­ten kön­nen, wenn die „Ar­beit, die Mut­ter des Lebens“ fehlt.

Schlagwörter: Arbeitslosigkeit, Geflüchtete, Integration … weiter


"Jeder Mensch ist wertvoll, auch ohne Job"

Wie Empowerment bei Erwerbslosen gelingt

21.03.2019 – Svenja Rostosky, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Er­werbs­lo­se Menschen wer­den häufig auf ih­re kritische Lebenssituation reduziert: Sie se­hen sich Vorurteilen ge­gen­über, leiden oft un­ter starker Stig­ma­ti­sie­rung und be­rich­ten von einer Spi­ra­le der Hilflosigkeit. Der Blick auf sie richtet sich defizitorientiert auf Vermittlungshemmnisse, ge­sund­heit­liche Ein­schrän­kung­en oder das Al­ter. Vorhandene Stär­ken und Kompetenzen blei­ben un­be­ach­tet. Aus diesem Grund hat die Ge­sund­heits­för­de­rung in den letzten Jahren die Ziel­grup­pe der Er­werbs­lo­sen in den Fo­kus gerückt. Ziel muss es sein, ih­re Res­sour­cen in den Mit­tel­punkt zu stel­len, ih­nen diese (wie­der) be­wusst zu ma­chen und sie so lang­fris­tig zu för­dern - sie al­so zu empowern.

Schlagwörter: Arbeitslosigkeit, Empowerment, Erwerbslosigkeit … weiter


Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen: Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung im Landkreis St. Wendel

Gemeinsame Pressemitteilung von PuGiS e.V. und dem Landkreis St. Wendel

18.12.2018

Kran­ken­kas­sen und kommunales Jobcenter ar­bei­ten zu­sam­men, um die Ge­sund­heit arbeitsloser Menschen zu stär­ken.
Fester Be­stand­teil der Beratungs- und Vermittlungsdienstleistungen des Jobcenters soll künftig sein, Ar­beits­lo­se für die speziell auf sie ausgerichteten An­ge­bo­te der gesetzlichen Kran­ken­kas­sen, z. B. zur Stressbewältigung oder zur ge­sun­den Er­näh­rung und Be­we­gung, zu sen­si­bi­li­sie­ren und zur freiwilligen Teil­nah­me zu mo­ti­vie­ren.

Schlagwörter: Agentur für Arbeit, Arbeitslosigkeit, Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitskompetenz … weiter


"Einfach Mensch sein dürfen"

Das Berliner Projekt "Gesundheit leben - Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen in Marzahn-Hellersdorf"

15.11.2017 – Svenja Rostosky, bis September 2018: Gesundheit Berlin-Brandenburg, Stefan Bräunling, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Das Pro­jekt „Ge­sund­heit le­ben - Ge­sund­heits­för­de­rung bei Ar­beits­lo­sen in Marzahn-Hellersdorf“, wel­ches von Ju­li 2015 bis Ju­ni 2017 lief, hat die Ge­sund­heits­för­de­rung und Arbeitsförderung mit der Gemeinwesenarbeit verbunden. Es richtete sich ex­pli­zit an die Ziel­grup­pe erwerbsloser Menschen und integrierte Ge­sund­heits­för­de­rungsangebote in wohnortnahe Ein­rich­tung­en der Gemeinwesenarbeit. Im Rahmen des Pro­jekts konnten ei­ni­ge Hand­lungs­empfeh­lun­gen da­zu formuliert wer­den, wie man erwerbslose Menschen zur Teil­nah­me an solchen Angeboten be­we­gen so­wie lang­fris­tig da­zu mo­ti­vie­ren kann.

Schlagwörter: Erwerbslosigkeit, Gesundheit, Setting … weiter


Wie verbessert man die Gesundheit arbeitssuchender Menschen?

JobFit setzt auf arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung durch niederschwellige Gesundheitsangebote im "Setting Arbeitsförderung"

31.10.2016 – Dr. Monique Faryn-Wewel, Team Gesundheit

Durch das Präventionsgesetz sind neue Rahmenbedingungen für die arbeitsmarktintegrative Gesundheitsförderung formuliert, die explizit die Zusammenarbeit von Krankenkassen, Jobcentern und Agenturen für Arbeit in der lebensweltbezogenen Prävention und Gesundheitsförderung vorsehen. Team Gesundheit als Träger des JobFit-Ansatzes nimmt dies zum Anlass, das erweiterte JobFit-Angebot in einem eigenen Internetauftritt bekannter zu machen.

Schlagwörter: Erwerbslosigkeit, Gesundheitsbewusstsein, Gesundheitskompetenz, Inklusion … weiter


Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Themenblatt des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit

30.05.2016 – Geschäftsstelle Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit

Wie kön­nen wir ge­mein­sam die Ge­sund­heits­för­de­rung bei Ar­beits­lo­sen voran brin­gen?
Beispiele erfolgreicher Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Arbeitsförderung und Ge­sund­heitssystem ler­nen Sie im aktuellen Themenblatt des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit ken­nen.
Mehr Hintergrundwissen fin­den Sie auch in der aktualisierten Handreichung Ar­beits­lo­sig­keit und Ge­sund­heit.

Schlagwörter: Erwerbslosigkeit, Lebenswelten … weiter


Selbst.Wert.Sein. - Erweiterte Ausstellung zu Erwerbslosigkeit und Gesundheit

25.01.2016 – Anne Müller, bis Ende 2015: Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. (SLfG), Silke Meyer, Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. (SLfG)

Die Ausstellung „Selbst.Wert.Sein.“ des Freistaates Sachsen entstand im Rahmen des sächsischen Gesundheitsziels „Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen“. Dafür wurden zehn Personen aus Leipzig, Chemnitz und Dresden interviewt. Sie geben Einblicke in ihren ganz persönlichen Umgang mit der Erwerbslosigkeit.

Schlagwörter: Erwerbslosigkeit … weiter


Themenschwerpunkt der gesetzlichen Krankenkassen: Prävention und Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

18.01.2016 – Karin Schreiner-Kürten, GKV-Spitzenverband

Die gesetzlichen Kran­ken­kas­sen haben ihr En­ga­ge­ment für die Ge­sund­heits­för­de­rung und Primärprävention im Jahr 2014 gesteigert. Das geht aus dem aktuellen „Präventionsbericht 2015“ des GKV-Spitzenverbandes und des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes hervor. Den thematischen Schwer­punkt des Berichts bildet die Ge­sund­heits­för­de­rung bei Ar­beits­lo­sen - die Aktivitäten in diesem Be­reich kön­nen zu­künf­tig ausgebaut wer­den.

Schlagwörter: Erwerbslosigkeit, GKV, Prävention … weiter


Für ein solidarisches Gesundheitswesen

Beschluss der Landesgesundheitskonferenz NRW zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen in prekären Lebenslagen

12.06.2015 – Heike Reinecke, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Schiffer, Mi­nis­te­ri­um für Ge­sund­heit, Eman­zi­pa­ti­on, Pfle­ge und Al­ter des Landes Nordrhein-Westfalen

Am 20. No­vem­ber 2014 hat die Landesgesundheitskonferenz (LGK) des Landes Nordrhein-Westfalen einen umfangreichen Maß­nah­men­ka­ta­log zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen in prekären Le­bens­la­gen verabschiedet...

Schlagwörter: Gesundheitspolitik, Integration, Soziallage … weiter

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Aktivitäten in den Ländern

Informationen zur Ar­beit der Ko­or­di­nie­rungs­stel­len Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit im Be­reich der Ge­sund­heits­för­de­rung bei Ar­beits­lo­sen fin­den Sie hier.

Neueste Einträge in die Praxis­datenbank

Denk-Sport-Spiel-Parcours, Wulsdorf
„Denk-Sport-Spiel-Parcours – Über Bewohnerbeteiligung zu einer generationsübergreifenden…


Ge­sund­heits­för­de­rung im Kunstverein KaSo Wismar e.V.
Der Kunstverein KaSo Wismar e. V. steht für „Kreativ arbeiten und Soziales organisieren“ und bietet…


Aufsuchende Sozialarbeit rund um den Kieler Vinetaplatz
Die Trink- und Drogenszene, die sich vornehmlich rund um den Vinetaplatz in Kiel-Gaarden trifft,…

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Ansprechpartner

Stefan Bräunling, Ihren Ansprechpartner zum Thema Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.