Klima und gesundheitliche Chancengleichheit
Online-Austausch "Lunch Talk – Im Gespräch zu Klima, Umwelt und Gesundheit"
Der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit und die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e.V. laden zu einer regelmäßigen Online-Veranstaltung zu den sich überschneidenden Themenfeldern Klima, Umwelt und Gesundheit ein. Diese informelle Austauschrunde zur Mittagspause möchte…
- Akteur*innen und Themen zu Klima, Umwelt und Gesundheit zusammenbringen,
- einen Austausch zu Forschungs- und Praxiswissen sowie zu aktuellen Aktivitäten und Maßnahmen bieten,
- durch den Austausch darin unterstützen, Fachkompetenzen und neue Impulse aufzubauen oder zu erweitern, und
- Praxisbeispiele teilen und sammeln.
Das Angebot zur Teilnahme richtet sich explizit an alle interessierten Personen, die sich bereits mit dem Themenkomplex befassen oder befassen möchten.
Eckdaten zum Format:
- ca. alle 3 Monate, 60 Minuten (12.30 bis 13.30 Uhr)
- online per “Zoom”
- Einladung via E-Mail
- wechselnde Schwerpunkte im Bereich Klimafolgenanpassung, Umweltgerechtigkeit und Gesundheit mit Fokus auf gesundheitliche Chancengleichheit
- im Anschluss Infos mit Neuigkeiten und Hinweisen aus der Veranstaltung
Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird keine Anmeldung vorausgesetzt. Wenn Sie in den Verteiler für künftige Einladungen aufgenommen werden möchten, senden Sie gerne eine formlose E-Mail an: klimawandel@gesundheitliche-chancengleichheit.de
Hier finden Sie den Einwahl-Link zur Veranstaltung:
https://eu01web.zoom.us/j/63048347347
Meeting-ID: 630 4834 7347, Kenncode: 061330.
Bitte beachten Sie die Datenschutzbestimmungen dieses Anbieters.
19. Mai 2026: "Agenda Stadt grün-blau"
Dipl.-Ing.in Antje Havemann M.A., und Dr. Ulrich Berding, plan zwei Stadtentwicklung | Stadtforschung | Kommunikation, stellten das Forschungsprojekt “Agenda Stadt grün-blau” vor und zur Diskussion. Die Präsentation finden Sie hier.
Hinweise aus der Veranstaltung:
- Juni 2026: Klima-Aktionsmonat "Gesund bleiben in einer sich wandelnden Welt" in Schleswig-Holstein
- 11. Juni 2026: Hitzeaktionstag
So können Sie Partner*in werden: Der Hitzeaktionstag lebt von der Beteiligung engagierter Partner*innen. Wenn Sie sich mit Ihrer Organisation 2026 mit eigenen Aktivitäten, Expertise oder Reichweite einbringen möchten, werden Sie Teil des Netzwerks und gestalten Sie den Hitzeaktionstag aktiv mit. Schreiben Sie uns eine E-Mail unter: kontakt@hitzeaktionstag.de - 25. Juni 2026: Digitales Austauschtreffen „Evaluation von Hitzeaktionsplänen – Ansätze und Erfahrungen“, zu dem bundesweite Akteur*innen herzlich eingeladen sind
10. Februar 2026: MOCCHA (Monitoring of Climate Change-related Health Aspects)
Annkathrin von der Haar, Robert Koch-Institut, stellte das Projekt MOCCHA (Monitoring of Climate Change-related Health Aspects) zur Entwicklung eines Indikatorensets zum Monitoring klimarelevanter Gesundheitsaspekte vor. Die Präsentation finden Sie hier.
20. Januar 2026: Offener Austausch
Hinweise aus der Veranstaltung:
- Arbeitshilfen zur kommunalen Hitzeaktionsplanung in NRW
- Kommunikationsmaterialien zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz (mehrsprachige Infomaterialien, Kommunikationskatalog)
- Arbeitshilfen zum Einrichtungsbezogenen Hitzeschutz
- AG Klimawandel des Verbandes deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V.
- Ressourcensammlung Planetary Health Lehre
- Projekt BBNE-PfleGe: Nachhaltigkeit in der Ausbildung sthttps://www.bbk.bund.de/DE/Themen/Krisenmanagement/LUEKEX/Naechste-Luekex/nachste-luekex_node.htmlärken
- LÜLXEX 26- Dürre und Hitzewelle
- Landratsamt Ludwigsburg: Hitzeschutz
- Wissenschaftlicher Artikel “Planetary health literacy: A conceptual model”
- Arbeitshilfen und Fördermöglichkeiten zur Erstellung von kommunalen Hitzeaktionsplänen finden Sie auch auf der BIÖG Seite Klima-Mensch-Gesundheit
- Hitzeschutz und Frauengesundheit: Die Ungleichheit in der Klimakrise
- Kühle-Orte-Karte für Hamburg
- Stufenmodell zur Integration von planetarer Gesundheit in Aktivitäten der Gesundheitsförderung und Prävention
- Die Reihe “Praxisblick GESUNDHEIT UND KLIMA” auf diesem Portal ist um zwei neue Steckbriefe reicher. Neu dabei sind der Hitzeaktionsplan aus Münster, der zeigt, wie Kommunen vulnerable Gruppen wirksam vor Hitze schützen können, sowie ein Projekt zu gesunder und nachhaltiger Ernährung mit kleinem Budget, das praxisnah Wege zu mehr Ernährungskompetenz trotz knapper Ressourcen aufzeigt.
- Wer sich dem Thema Planetary Health auch gerne auditiv nähern möchte, hier noch die Empfehlung zum Podcast: Zukunft gestalten - Der Podcast über Planetary Health. Ganz aktuell die Folge zu Naturverbundenheit: Welt der Wunder.
23. September 2025: Integration von Klima- und Gesundheitspolitik
- Paper “Integration von Klima und Gesundheitspolitik - Perspektiven aus der Akteurslandschaft” von Sophie Gepp, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim CPHP und Erstautorin der Publikation
- Präsentation “Hitze, Klima, Gesundheitsschutz: Lasst uns über Wasser reden” von Carel Carlowitz Mohn, Leiter Klimafakten
Hinweis aus der Veranstaltung:
10. Juni 2025: Kindergesundheit
Diesmal widmeten wir uns dem Thema Kindergesundheit in Zeiten der Klima- und Umweltkrise. Kurze, informative und praxisnahe Inputs aus Wissenschaft und Praxis gaben einen kompakten Einblick in aktuelle Erkenntnisse, Herausforderungen und Lösungsansätze:
- Vorstellung des Positionspapiers “Kinder vor den Folgen der Klimakrise schützen” und Präsentation “Kindergesundheit im Klimawandel” von Dr. med. Christof Wettach
- Präsentation "Kinder- und Jugendgesundheit im Kontext von Umwelt und Klima" zum DAK Kinder- und Jugendreport 2024 zum Schwerpunktthema Gesundheitsrisiko Hitze von Linda Schmidt, DAK-Gesundheit, & Alena Zeitler, Vandage
- Vorstellung des Projektes “kogeKI - Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas” sowie die Präsentation dazu von Larissa Federmann, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen
8. April 2025: Plan°C - Ein kommunales Leuchtturmprojekt zur Hitzevorsorge
Präsentation “Plan°C. Ein kommunales Leuchtturmprojekt zur Hitzevorsorge” mit zentralen Erkenntnissen aus der nationalen Hitzeaktionsplanung Frankreichs und einem Überblick über die deutsche HAP-Landschaft von Moritz Ochsmann, Deutsches Institut für Urbanistik (difu).
Hinweise aus der Veranstaltung
- LZG NRW: Einrichtungsbezogene Arbeitshilfen für gesundheitsbezogenen Hitzeschutz. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Das ForMed-Projekt entwickelt ein Modell, um Wettervorhersagen in quantitative Informationen über mögliche Notfalleinsätze zu übersetzen, um damit eine objektive Entscheidungsgrundlage für medizinisches Personal zu schaffen. Beteiligt sind die Freie Universität Berlin, die Berliner Feuerwehr und KLUG. Das Projekt wird vom Deutschen Wetterdienst finanziert.
- Klimaschutzkonzept Bad Kreuznach
- Wie kann ehrenamtliche Hilfe in Krisenfällen sicher und effizient organisiert werden? Die App „Mobile Helfer“ bündelt freiwillig Helfende, um sie in Einsätze des Bevölkerungsschutzes zu integrieren. Hier können sich zukünftig alle Interessierten als potenzielle ehrenamtliche Helfende in außerordentlichen Notlagen registrieren. Im Fall einer Notlage können durch eine dahinterliegende Datenbank Helfende passgenau zu den Bedarfen in diesem Einsatz angefragt werden.
Zusätzlich entstanden durch das Forschungsprojekt WuKAS frei abrufbare Handlungsempfehlungen, Lernvideos und Checklisten. Darunter sind auch Unterlagen für das Handeln in Hitzekrisen. - Krisenmanagement Hitze und Dürre: Der aktuelle Übungs-Zyklus der Länder- und Ressortübergreifenden Krisenmanagementübung (LÜKEX) simuliert zurzeit den Ernstfall einer Hitze und Dürre-Krise. Die Groß-Übung ist für Ende 2026 geplant. Aktuell können sich Hilfsorganisationen und Unternehmen der kritischen Infrastruktur für eine Teilnahme an der Übung bewerben. Weitere Informationen finden Sie hier.
28. Januar 2025: Governancestrukturen für ein klimaresilientes Gesundheitssystem in Deutschland stärken
Präsentation "Governancestrukturen für ein klimaresilientes Gesundheitssystem in Deutschland stärken" von Marie Jung, Centre for Planetary Health Policy.
Hier finden Sie den dazugehörigen Policy Brief, den Evidenzbericht zu Governancestrukturen von Klimawandel und Gesundheit in Deutschland sowie Informationen zum Projekt “Public Health OperatioNs for clImate aCtion (PHONIC) – Entwicklung eines Rahmenwerks für die Identifikation prioritärer Maßnahmen”.
Die zentralen Handlungsempfehlungen:
- Schaffung eines förderlichen Politikrahmens
- Entwicklung eines nationalen Strategieprozesses für Klimawandel und Gesundheit
- Förderung von evidenz-informierten Entscheidungen
- Stärkung von Beteiligungsverfahren und Transparenz