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Alles fit? - Qualifizierung von Gesundheitscoaches

  1. Überblick
  2. Zielgruppen
  3. Programminhalte
  4. Kooperationen
  5. Erkenntnisse

Welche Ziele werden angestrebt?

  • Vermittlung von Kenntnissen und Fer­tig­keit­en im Be­reich der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on bei arbeitslosen Menschen
  • Verankerung von Angeboten der Ge­sund­heits­för­de­rung für arbeitslose Menschen als Regelangebot der Beschäftigungsförderung in Ein­rich­tung­en der Caritas
  • Sensibilisierung arbeitsloser Menschen für das The­ma Ge­sund­heits­för­de­rung und deren Mo­ti­va­ti­on zur aktiven Teilnahme
  • Verbesserung der gesundheitlichen Si­tu­a­ti­on beschäftigter und arbeitsloser Menschen

Um welche Art von Maßnahme handelt es sich?

  • Personalentwicklung durch ei­ne Qualifizierungs-/Weiterbildungsmaßnahme für Fach- und Führungskräfte der Ca­ri­tas mit­tels der Me­tho­de des Blended Learning (Verbindung zwi­schen traditioneller Präsenzlehre und internetgestützter Leh­re)

Worum geht es in der Maßnahme?

  • Verknüpfung von Beschäftigungs- und Ge­sund­heits­för­de­rung im Berufsalltag von Fach- und Führungskräften
  • In „Alles fit?“ er­ar­bei­ten die Teilnehmenden im en­gen digitalen Aus­tausch un­ter ei­nan­der und mit ihren Tu­tor/in­nen je­weils eigene Präventionsprogramme, die nach En­de der Qualifizierung in den Caritas-Einrichtungen und -Betrieben verstetigt wer­den sollen.

Wo findet das Angebot statt?

  • Im Rahmen des Blended Learning-Konzeptes gibt es zwei Tage des Präsenzler­nens, wel­che im Diözesan-Caritasverband für das Erz­bis­tum Köln stattfinden.
  • In der Online-Lernphase ler­nen die Teilnehmenden zu flexiblen Zeiten am Ar­beits­platz.
  • In einer Praxisphase wird im Rahmen ei­nes Modellprojektes das Gelernte im beruflichen All­tag vor Ort er­probt.
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Wer soll erreicht werden? Wer wird erreicht?

  • 80 Fach- und Führungskräfte in Betrieben und Ein­rich­tung­en der Ca­ri­tas (Sozialpädagog/in­nen, Anleiter/in­nen, Mul­ti­pli­ka­tor/in­nen), die sich mit der Be­ra­tung, Ori­en­tie­rung, Qualifizierung und Vermittlung von arbeitsuchenden Personen befassen
  • (Langzeit)arbeitslose Menschen im Regelkreis des SGB II, die durch die geschulten Gesundheitscoaches von Angeboten der Ge­sund­heits­för­de­rung und -prävention erreicht wer­den
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  5. Erkenntnisse
  • Ein­blick in den Zu­sam­men­hang von Ar­beits­lo­sig­keit und Ge­sund­heit, Kenntnisse über Krankheitsprävention und Ge­sund­heits­för­de­rung mit praktischen An­re­gung­en
  • Prinzipien der motivierenden Gesprächsführung und da­rü­ber, mit welchen Me­tho­den Verhalten verändert wer­den kann
  • Grundlagen gesunder Er­näh­rung, Probleme rund um das The­ma Er­näh­rung, Tipps, wie Kli­en­tin­nen und Klienten unterstützt wer­den kön­nen
  • Themen Sport und Be­we­gung so­wie Schu­lung der Me­tho­den, mit de­nen Menschen in Be­we­gung gebracht wer­den kön­nen. Zahlreiche Tipps für die praktische Ar­beit wer­den u. a. über einen Grund­kurs zur Prä­ven­ti­on von Rückenschmerzen vermittelt.
  • Über­blick über die Stresstheorie so­wie konkrete An­re­gung­en für den Um­gang mit Stresssituationen und zu verschiede­nen Entspannungstechniken
  • Die wichtigsten Be­din­gung­en für die Ent­ste­hung psy­chischer Stö­rung­en und Krankheitsbilder wie Depressionen und Ängste, aber auch zur Rol­le als Ge­sund­heitscoach im Um­gang mit psy­chisch belasteten Personen
  • Ein­blick in die Wir­kung­en und Fol­gen von Alkohol-, Nikotin- und Medikamentenmissbrauch, Hinweise für die Be­ra­tung von Süch­ti­gen und Über­blick über die Programme zum Aus­stieg aus der Sucht
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Welche Kooperationpartner sind beteiligt?

Das Cur­ri­cu­lum wurde un­ter Fe­der­füh­rung des Diözesan-Caritasverbandes für das Erz­bis­tum Köln e.V. in Ko­o­pe­ra­ti­on mit der BAG IDA und in Zu­sam­men­ar­beit mit wissenschaftlichen Fachkräften der Gesundheitswissenschaften, der Arbeitsmarktförderung, der Pä­da­go­gik, der So­zi­al­wis­sen­schaf­ten so­wie mit EDV-Spezialist/in­nen entwickelt (u.a. IPG der Uni­ver­si­tät Duisburg-Essen, Qualitus GmbH Köln).

Wie wird das Programm finanziert?

Die För­de­rung des Modellprojektes ‚Alles fit?‘ erfolgt seit No­vem­ber 2010 durch das Mi­nis­te­ri­um für Ar­beit, In­te­gra­ti­on und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) so­wie Eigenmitteln des Diözesan-Caritasverbandes für das Erz­bis­tum Köln e.V.

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Was sind förderliche Bedingungen?

  • Schaf­fung ei­nes individuellen und flexible nutzbaren Lernangebots durch die Lernmethode des Blended Learning; die Teilnehmenden sind nicht an feste Unterrichtstage gebunden
  • Ermöglichung ei­nes persönlichen Erfahrungsaustausches der Teilnehmenden durch die Präsenztage
  • Begleitung der Teilnehmenden durch fach­lich und pä­da­go­gisch geschulte Tu­to­rin­nen und Tutoren

Welche Herausforderungen gilt es zu meistern?

  • Be­kannt­ma­chung einer im Be­reich der Be­schäf­ti­gungsförderung we­nig bekannten Lernmethode
  • Abbau von Hemmschwellen un­ter den Kursteilnehmenden im Um­gang mit dem Internet
  • Planung und Implementation ei­nes entsprechenden Schulungs-, Betreuungs- und Supportkonzeptes
  • Implementierung des Themas Ge­sund­heits­för­de­rung in die Regelberatung der Ca­ri­tas für Lang­zeit­ar­beits­lo­se
  • Ent­wick­lung der Lerninhalte (fehlende Er­fah­rung­en in puncto Kon­zep­ti­on und Auf­be­rei­tung von entsprechenden Inhalten)
  • Multifunktionalität der federführenden Ab­tei­lung im Diözesan-Ca­ri­tasverband für das Erz­bis­tum Köln e.V. (Ent­wick­lung, Durch­füh­rung, Aus­ar­bei­tung der Fachinhalte, Curriculumsentwicklung, Qualitätssicherung aller Ent­wick­lungsprozesse, Gesamtorganisation und Teilnehmerbetreuung)
  • Teilnehmerakquise für den zweiten Durch­lauf ab Ja­nu­ar 2012: Aufgrund drastischer Einsparmaßnahmen der Bun­des­re­gie­rung im Be­reich des SGB II wurden in 2011 viele Maß­nah­men und Projekte der öf­fent­lich geförderten Qualifizierung und Be­schäf­ti­gung für Lang­zeit­ar­beits­lo­se gestrichen. Da viele Betriebe mas­siv Personal abgebaut haben, war die Re­kru­tie­rung der Teilnehmenden schwie­rig, ist aber letzt­end­lich zu­frie­den stellend ge­lun­gen.

Wie fördert das Angebot die Gesundheit der Teilnehmenden?

  • Fach- und Führungskräfte er­wer­ben Kenntnisse in der Ge­sund­heits­för­de­rung und wer­den befähigt, entsprechende An­ge­bo­te ins­be­son­de­re in Beschäftigungsbetrieben zu ent­wi­ckeln und durchzuführen, um da­durch die ge­sund­heit­liche Si­tu­a­ti­on der dort beschäftigten Menschen zu verbessern und sie für das The­ma Ge­sund­heits­för­de­rung zu sen­si­bi­li­sie­ren.
  • Bei der Ent­wick­lung der einzelnen Lernmodule ist von konkreten Problemen und All­tagssituationen bei der Beratungs- und Integrationsarbeit mit arbeitslosen Personen ausgegangen worden. Dadurch führt das Lernen zu Wissen, das im beruflichen All­tag zur För­de­rung der Ge­sund­heit angewendet wer­den kann.

Welche Aussagen über die Wirksamkeit des Angebots können getroffen werden?

  • Die Rück­mel­dung­en der Teilnehmenden las­sen da­rauf schlie­ßen, dass das Pro­jekt ‚Alles fit?‘ zu einer Sen­si­bi­li­sie­rung der Caritasverbände und Ein­rich­tung­en hinsichtlich des Themas bei­tra­gen konnte.
  • Im Rahmen der durchgeführten Praxiserprobung wurde die Im­ple­men­tie­rung von ersten Strukturen im Be­reich Ge­sund­heits­för­de­rung erzielt.
  • Der An­stoß wurde auch von Sei­ten der betroffenen Ziel­grup­pe (i.d.R. langzeitarbeitslose Menschen - ins­be­son­de­re Ju­gend­li­che - mit multiplen Vermittlungshemmnissen) positiv wahrgenommen. In ei­ni­gen Ein­rich­tung­en wurde - über die Pilotprojekte im Rahmen der Praxisphase hinaus - so­gar ein Regelangebot im Be­reich Ge­sund­heits­för­de­rung/Prä­ven­ti­on geschaffen

Erfolge

  • Die Qualifizierungsmaßnahme wurde von Sei­ten der Teilnehmenden ins­ge­samt sehr positiv bewertet; ins­be­son­de­re im Hinblick auf die Aus­wahl von Inhalten und Themen der Qualifizierung (breites Spek­trum als Ein­stieg, vielfältiger In­put, gezielte Themenanstöße, …) und in Be­zug auf Or­ga­ni­sa­ti­on, Projektbegleitung und Be­treu­ung (Herzblut von der Projektbeauftragten, gute Er­reich­bar­keit der Verantwortlichen, gute Be­glei­tung, freundliche Kontakte, Hilfestellung bei Problemen).
  • Die Methodenvielfalt des Blended Learning wurde eben­falls positiv bewertet, da hierdurch freie Lernzeiteinteilung und Selbstorganisation so­wie vielfältige Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten (Fo­rum, Chat, Ili­as - internes Nachrichtensystem, Virtuelle Kon­fe­renz, …), er­mög­licht wurden.
  • Die technische Um­set­zung des Projektes trug mit zu der ins­ge­samt positiven Be­wer­tung der Qualifizierung bei. Auch ‚Ungeübte’ bzw. weniger In­ter­net/PC-affine Teilnehmende unterstrichen den „leichten Zu­gang zum Medium“. Somit trug auch das „Auseinandersetzen mit der Tech­nik“ ganz all­ge­mein zur Er­wei­te­rung der eigenen medialen Kom­pe­tenz bei.

Besonderheiten

Die Fort- und Wei­ter­bil­dung zum Gesundheitscoach kann durch die innovative Lernmethode „Blended Learning“ stärker in die Berufsrealität in­te­griert wer­den.

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Kontakt Alles fit?

Stefan Konopka
Tel. 0 221/ 20 10 - 397
Kontakt per Mail


Ulrich Förster
Tel. 0221/ 2010 - 127
Kontakt per Mail

Website

Katholische Bun­des­ar­beits­ge­mein­schaft In­te­gra­ti­on durch Ar­beit (BAG IDA)
Pro­jekt ´Alles fit?´
c/o Diözesan-Caritasverband für das Erz­bis­tum Köln e.V.
Ab­tei­lung Eu­ro­pa und Ar­beits­markt­po­li­tik
Georgstr. 7, 50676 Köln

Alles fit? Flyer

Hier kön­nen Sie sich den Pro­jekt-Flyer (PDF-Do­ku­ment, 247 KB) he­run­ter­la­den.

Praxisdatenbank

Informationen über Alles Fit? finden Sie auch im entsprechenden Eintrag in der Praxisdatenbank.

Weitere Informationen

Weitere In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt einschließlich eines ausführlichen Kon­zepts fin­den Sie auf die­ser Ho­me­pa­ge.

Ansprechpartner

Stefan Bräunling, Ihren Ansprechpartner zum Thema Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.