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Termin

Good Practice-Lernwerkstatt: Niedrigschwellige Arbeitsweise und Empowerment

Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Kategorie: Fachtagung

Schlagwörter: Empowerment, Good Practice, Niedrigschwellige Arbeitsweise, Werkstatt

Gut ge­meint ist noch nicht gut gemacht! Kriterien aus der so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on verstehen und an­wen­den.

Die Good Practice-Kriterien sollen kommunale Multiplikatorinnen und Multiplikatoren so­wie Fachkräfte aus den Lebenswelten Kita, Schule, Kom­mu­ne etc. un­ter­stüt­zen, qualitätsgesicherte Projekte und Maß­nah­men im Rahmen ei­ner so­zi­al­la­gen­be­zo­ge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on zu pla­nen, umzusetzen und zu eva­lu­ie­ren.

Im Jahr 2018 haben wir mit dem Qualifizierungsangebot von Lernwerkstätten zu ausgewählten Good Practice-Kriterien gestartet. Aufgrund der großen Nach­fra­ge möchten wir diese auch im Jahr 2020 weiteren Interessierten zu­gäng­lich ma­chen und haben das An­ge­bot auf Ol­den­burg und Lü­ne­burg ausgeweitet.

Folgende Kriterien sind zentrale Voraussetzungen für die Er­mög­li­chung von Par­ti­zi­pa­ti­on, da­mit die Menschen, um die es geht, erreicht und gehört wer­den kön­nen. Aufgrund des­sen wer­den sie in die­ser Lernwerkstatt betrachtet:

Eine niedrigschwellige Arbeitsweise zeichnet sich da­durch aus, dass mögliche Zugangshürden aus Per­spek­ti­ve der Ziel­grup­pe mitgedacht und umgangen wer­den, so­dass An­ge­bo­te der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on für diese Personengruppen passgenau und leicht zu­gäng­lich gestaltet wer­den. Dabei empfiehlt es sich, die Ziel­grup­pen bei der Ge­stal­tung von Zugängen zu be­tei­li­gen, um die Hürden be­darfs­ge­recht er­fas­sen und um­ge­hen zu kön­nen.

Empowerment meint die Be­fä­hi­gung von Personen bzw. -gruppen zur selbstbestimmten Ge­stal­tung ihres Lebens und ihrer Lebenswelt. Es ist wich­tig, die Res­sour­cen und Fä­hig­keit­en der Personen in­di­vi­du­ell bzw. der Personengruppen ge­mein­schaft­lich zu ent­de­cken und zu för­dern. Dabei sind im­mer auch die vorhandenen Rah­men­be­din­gung­en der jeweiligen Personen bzw. -gruppen mitzudenken. Empowerment ist ein Pro­zess, der für ei­ne gelingende Teil­ha­be Voraussetzung ist.

Zur Veranschaulichung der Kriterien wer­den zu­sätz­lich kommunale Praxisbeispiele eingeladen.

Veranstaltungsinformationen

Termin: 24. November 2020

Ort: Veranstaltungszentrum „Rotation“
Goseriede 10
30159 Hannover

Teilnahmegebühr: 25 Euro (inkl. Getränken und Mittagessen)

Anmeldeschluss: 10. November 2020

Flyer

Anmeldung

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und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
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