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06.08.2018

Konzept zur prozessualen Begleitung kommunaler Vertreterinnen und Vertreter

durch die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen

Sandra Exner, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.
Wiebke Sannemann, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Schlagwörter: Good Practice, Konzeption, Projektmanagement, regionale Akteure

Hintergrund

Nie­der­sach­sen ist ein Flächenland mit 943 po­li­tisch selbstständigen Städten und Ge­mein­den. Die Städte und Ge­mein­den sind sehr heterogen - es gibt städ­tisch und länd­lich geprägte Gebiete. Die Aus­gangs­la­gen in Nie­der­sach­sen sind dem­nach sehr un­ter­schied­lich - ge­nau­so die Bedarfe und Bedürfnisse vor Ort, die vorhandenen Res­sour­cen und Rah­men­be­din­gung­en so­wie das Erfahrungswissen der Verantwortlichen rund um das Themenfeld Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on in nichtbetrieblichen Lebenswelten (un­ter besonderer Be­rück­sich­ti­gung gesundheitlicher Chan­cen­gleich­heit und vulnerabler Ziel­grup­pen).

Es bedarf so­mit unterschiedlicher Ansätze und mehrdimensionaler Stra­te­gien, um kommunale Vertreterinnen und Vertreter zu befähigen und zu un­ter­stüt­zen Projekte und Maß­nah­men zur Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on in nichtbetrieblichen Lebenswelten zu ent­wi­ckeln, zu pla­nen und ge­mein­sam mit weiteren Part­ne­rin­nen und Partnern vor Ort umzusetzen. Die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Nie­der­sach­sen setzt mit dem fünfstufigen Kon­zept zur prozessualen Be­glei­tung des­we­gen auf unterschiedlichen Ebe­nen an und hat sich den folgenden Zielen verschrieben.

Ziele

  • Sen­si­bi­li­sie­rung und Wissensvermittlung zu den Themen Prä­ven­ti­onsgesetz so­wie (soziallagen bezogener) Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on in nichtbetrieblichen Lebenswelten.
  • Qualifizierung und Be­fä­hi­gung kommunaler Vertreterinnen und Vertreter, auf Grund­la­ge der inhaltlichen und konzeptionellen Vorgaben zur Projektförderung (GKV-Leitfaden Prä­ven­ti­on) bedarfsorientierte, kontextbezogene und förderfähige Projektideen zu ent­wi­ckeln.
  • Un­ter­stüt­zung und Be­ra­tung kommunaler Vertreterinnen und Vertreter, ge­mein­sam mit weiteren Ak­teu­rin­nen und Akteuren aus den nichtbetrieblichen Lebenswelten (und/oder lebensweltübergreifend), integrierte Ansätze und Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, die in Projektanträgen bei der Gemeinsamen Stel­le der GKV in Nie­der­sach­sen mün­den kön­nen.
  • Prozessuale Be­ra­tung kommunaler Vertreterinnen und Vertreter bei der Um­set­zung von Projekten in nichtbetrieblichen Lebenswelten zur Un­ter­stüt­zung der Qua­li­tät und Nach­hal­tig­keit.
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on guter Praxisprojekte aus nichtbetrieblichen Lebenswelten und Trans­fer der Er­fah­rung­en in die Flä­che.

Konzept

 

Abbildung: Konzept zur prozessualen Begleitung kommunaler Vertreterinnen und Vertreter durch die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Niedersachsen. Eigene Darstellung (LVG&AFS Niedersachsen e. V. 2017).

 

Erste Erfahrungen bei der Umsetzung

Nachdem das fünfstufige Kon­zept An­fang 2018 entwickelt und mit der GKV auf Lan­des­ebe­ne abgestimmt wurde, startete die Um­set­zung. Die kommunalen Vertreterinnen und Vertreter sollten so bis zur Antragsfrist am 15. Au­gust 2018 op­ti­mal befähigt und unterstützt wer­den.

Exemplarisch soll im Folgenden die Um­set­zung der 1. und 2. Stu­fe dargestellt wer­den.

 

Regionale Informations- und Dialogveranstaltungen

Im Ap­ril und Mai 2018 wurden von der Koordinierungsstelle drei regionale Informations- und Dialogveranstaltungen in Ol­den­burg, Hannover und Lü­ne­burg durchgeführt. Insgesamt nahmen rund 120 Ak­teu­rin­nen und Akteure aus den Bereichen Kom­mu­ne, Soziales, Bil­dung, Ge­sund­heit, Stadtentwicklung, Sucht, Sport und Er­näh­rung teil.
Neben Inputs zum Präventionsgesetz, zur Um­set­zung der Landesrahmenvereinbarung in Nie­der­sach­sen sowie dem Antragsverfahren und -formular, konnten die Teilnehmenden in Kleingruppen mögliche Projektideen, Chan­cen und Herausforderungen dis­ku­tie­ren.

Arbeitsphase: Was ist bei Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten wichtig?
© LVG&AFS Niedersachsen e.V.
Sandra Exner stellt die Grundlagen vor.
© LVG&AFS Niedersachsen e.V.

Projektwerkstätten

Im Ju­ni 2018 fanden im An­schluss an die Informations- und Dialogveranstaltungen drei Projektwerkstätten statt. Ziel der Projektwerkstätten war es, die Teilnehmenden aus den regionalen Ver­an­stal­tung­en zu un­ter­stüt­zen, falls im Rahmen der Projektentwicklung weitere, vertiefende Fra­gen auf­tra­ten. Zusätzlich bestand die Mög­lich­keit in den Kleingruppen von ca. 2-6 Personen in ei­ne kollegiale Be­ra­tung einzusteigen und sich von anderen kommunalen Ak­teu­rin­nen und Akteuren ein Feedback zur Projektidee zu holen.

Ausblick

Die Er­fah­rung­en aus der ersten Umsetzungsphase des Konzeptes wer­den En­de 2018 mit der GKV final ausgewertet. Einzelne Rück­mel­dung­en zei­gen aber schon, dass das mehrstufige Verfahren als sinn­voll und hilfreich erachtet wird.
Es wird so­mit auch für den nächsten Förderzeitraum regionale Informations- und Dialogveranstaltungen so­wie Projektwerkstätten in Nie­der­sach­sen ge­ben.

Zusätzlich, wie die­ses Jahr be­reits erfolgt, wird es auch individuelle Einzelberatungen von potentiellen Antragsstellerinnen und Antragsstellern ge­ben (3. Stu­fe).

Eine weitere Rück­mel­dung, die aus den Ver­an­stal­tung­en an die Koordinierungsstelle zurückgespiegelt wurde, ist, dass sich die kommunalen Ak­teu­rin­nen und Akteure ei­ne vertiefende Un­ter­stüt­zung zu konkreten Themen aus Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on wie z. B. integriertes Handlungskonzept, Vernetzung, Par­ti­zi­pa­ti­on, Konzepterstellung etc. wün­schen. Um den Bedarfen nachzukommen, wird die Koordinierungsstelle im Zeit­fens­ter von Au­gust 2018 bis Ja­nu­ar 2019 in Hannover drei Good Practice-Werk­stät­ten zu vertiefenden Kriterien an­bie­ten. Weitere Informationen zu den Werk­stät­ten und die Mög­lich­keit zur An­mel­dung finden Sie hier.

Neben diesen, be­reits schon geplanten Angeboten (1.-4. Stu­fe), wer­den weitere, bedarfsorientierte Unterstützungsleistungen für Kom­mu­nen in Nie­der­sach­sen durch die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in 2019 fol­gen.

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