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Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen

© Britta Willim


Kinder­gesundheit bzw. das sichere und gute Auf­wachsen un­ter schwierigen sozialen Be­din­gung­en ist ei­nes der zentralen Themen des Kooperations­ver­bun­des „Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit". Mittler­weile haben sich für die­ses Handlungs­feld rund 800 Projekte in die Daten­bank ein­ge­tra­gen. Es wurden 57 Projekte als Good Practice identifiziert.  

Die Part­ner des Kooperations­verbundes dis­ku­tie­ren ih­re Er­fah­rung­en und bün­deln sie für konkrete Hilfe­stellungen für die Pra­xis.

  

Hintergründe, Daten und Materialien

Partnerprozess

Der kommunale Partnerprozess „Gesundheit für alle“ führt Kommunen zusammen, die sich auf den Weg gemacht haben kommunale Strategien zur Förderung der Gesundheit zu entwicklen und umzusetzen. Der Partnerprozess ist ein Forum gemeinsamen Lernens. Grundlage des bilden die vom Kooperationsverbund erarbeiteten Handlungsempfehlungen.

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Handlungsempfehlungen

In den vergangenen Jahren hat der Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund Kenntnisse und Er­fah­rung­en da­zu ge­sam­melt, wie Kinder und Ju­gend­li­che in schwieriger sozialer La­ge gesünder auf­wach­sen kön­nen. Er hat die­ses Handlungswissen ausgewertet und die Um­set­zung unterstützt. Diese Er­fah­rung­en haben wir nun gebündelt. Die Handlungsempfehlungen richten sich an politische Entscheidungsträger, ins­be­son­de­re in den Kom­mu­nen, und an al­le, die gesundes Aufwachsen un­ter­stüt­zen kön­nen

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Artikel

Teil 2 der Reihe "Kinderrechte ganz praktisch"

Ein Kinder- und Jugendarzt im Interview

15.10.2019

In Teil 2 unserer Rei­he „Kinderrechte ganz prak­tisch“ freu­en wir uns, Ihnen das eindrückliche In­ter­view mit Herrn Michael Achenbach, Fach­arzt für Kinder- und Jugendmedizin in Plettenberg im Sau­er­land zu präsentieren. In diesem beschreibt er, welchen Stel­len­wert die Kinderrechte in der täglichen Ar­beit ein­neh­men und wo Potenziale, aber auch Umsetzungsdefizite lie­gen.

Vorige Wo­che erschien das spannende In­ter­view mit Frau Frau­ke Groner aus dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro in Berlin Marzahn-Hellersdorf (Teil 1). Nächs­te Wo­che stel­len wir Ihnen die Langfassung des In­ter­views mit Frau Clau­dia Hauschild, Lei­te­rin des evangelischen Eltern-Kind-Zentrums Kieselgrund in Mann­heim vor (Teil 3).

Schlagwörter: Jugendliche, Kinder, Kinderrechte, Kinderschutz … weiter


Teil 1 der Reihe "Kinderrechte ganz praktisch"

Das Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro im Interview

08.10.2019

In Teil 1 unserer Rei­he „Kinderrechte ganz prak­tisch“ freu­en wir uns, Ihnen das spannende In­ter­view mit Frau Frau­ke Groner aus dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro in Berlin-Marzahn-Hellersdorf zu präsentieren. In diesem beschreibt sie, welchen Stel­len­wert die Kinderrechte in der täglichen Ar­beit ein­neh­men und wo Potenziale, aber auch Umsetzungsdefizite lie­gen.

Nächs­te Wo­che erscheint in Teil 2 die Langfassung des In­ter­views mit Herrn Michael Achenbach, Fach­arzt für Kinder- und Jugendmedizin in Plettenberg im Sau­er­land.

Schlagwörter: Jugendliche, Kinder, Kinderrechte, Kinderschutz … weiter


STREETWORK+: Ein Gesundheitsprogramm für junge obdachlose Menschen

23.09.2019 – Claudia Lange, Off Road Kids Jugendhilfe gGmbH, Miriam Lossau, BAHN-BKK

Da­ten des Deut­schen Jugendinstitutes zu­fol­ge le­ben bun­des­weit et­wa 37.000 junge Menschen un­ter 27 Jahren oh­ne fes­ten Wohn­sitz. Der Le­bens­raum „Stra­ße“ birgt da­bei viele Gesundheitsrisiken. Mit dem Pro­jekt STREETWORK+ bie­ten die Off Road Kids Stif­tung und die BAHN-BKK seit 2017 ei­ne präventionsorientierte Gesundheitsberatung für junge obdachlose Menschen an.

Schlagwörter: Gesundheitsförderung, Obdachlosigkeit, Soziale Arbeit … weiter


Übersicht der aktuell kassenübergreifend nach § 20a SGB V geförderten Projekte in Nordrhein-Westfalen

17.09.2019 – Alina Waßerfuhr, Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen

Die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in NRW möchte mit den neu veröffentlichten Steckbriefen über die ak­tu­ell durchgeführten Projekte in NRW in­for­mie­ren. Ziel ist es, durch vielfältige Projekte vor allem im kommunalen Handlungsraum die ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit zu för­dern.

Schlagwörter: Gesundheitsförderung, Kommunen, Prävention … weiter


"Wegeweiser" für Kinder- und Jugendgesundheit veröffentlicht

16.09.2019 – Geschäftsstelle Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit

Auf Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit wurde ge­mein­sam mit verschiedenen Akteuren im Rahmen ei­nes Fachdialoges der „Wegeweiser zum gemeinsamen Verständnis von Gesundheitsförderung und Prä­ven­ti­on bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ erarbeitet. Die Ergebnisse wurden in zehn Eckpunkten festgehalten und sollen als Ori­en­tie­rungs­hil­fe auf dem Gebiet der Kindergesundheit die­nen.

Schlagwörter: Arbeitshilfen, Jugendliche, Kinder … weiter


Fachtagung Frühe Hilfen 2019 - Kooperation Jugendhilfe und Gesundheitswesen 2019

31.07.2019 – Rajni Kerber, HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Im Auf­trag der Hessischen Landeskoordination der Frü­hen Hilfen des Hessischen Ministeriums für Soziales und In­te­gra­ti­on fand am 25. Mai 2019 im Fortbildungszentrum der Landesärztekammer Hessen in Bad Nauheim die erste landesweite Fachtagung zum The­ma: „Frü­he Hilfen - Ko­o­pe­ra­ti­on Jugendhilfe und Gesund­heits­wesen 2019" statt. Die multiprofessionelle Fachtagung stand un­ter dem Leitthema „Fa­mi­lien, Me­di­zin, Jugendhilfe - Zukunftsmöglichkeiten einer intersektoralen Ko­o­pe­ra­ti­on in den Frü­hen Hilfen“.

Schlagwörter: Fachtagung, Frühe Hilfen, Gesundheitsziele … weiter


Psychosoziale Folgen von Arbeitslosigkeit bei jungen Geflüchteten

15.07.2019 – Reinhold Gravelmann, AFET-Bundesverband für Erziehungshilfe e.V.

In Deutsch­land brummt die Kon­junk­tur und es herrscht Fachkräftemangel in sehr vielen Berufssparten. Trotzdem befasst sich die­ser Ar­ti­kel mit den psychosozialen Fol­gen von Ar­beits­lo­sig­keit? Ja! Auch in den Zeiten der Hochkonjunktur kön­nen et­li­che Menschen nicht in den Ar­beits­markt in­te­griert wer­den. So zum Bei­spiel (junge) Flüchtlinge. Dieser Ar­ti­kel setzt sich mit den psychosozialen Fol­gen bei jun­gen Menschen aus­ei­nan­der, die in Er­schei­nung tre­ten kön­nen, wenn die „Ar­beit, die Mut­ter des Lebens“ fehlt.

Schlagwörter: Arbeitslosigkeit, Geflüchtete, Integration … weiter


Seelisch gesund aufwachsen

02.07.2019

„Jedes Kind hat das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Ge­sund­heit“ (UN Kinderrechtskonvention, Ar­ti­kel 24). Aus diesem Grund hat die Deut­sche Li­ga für das Kind zu­sam­men mit verschiedenen Partnern zehn Kurzfilme und Merkblätter zur Stär­kung der seelischen Ge­sund­heit von Kin­dern entwickelt. Darin er­hal­ten die Eltern Informationen und Emp­feh­lung­en, wie sie die seelische Ge­sund­heit ihres Kindes för­dern kön­nen. Dabei ori­en­tie­ren sie sich an den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9.

Mehr Informationen und die Merkblätter finden Sie unter: www.seelisch-gesund-aufwachsen.de

Schlagwörter: Frühe Hilfen, Früherkennung, Kinderrechte


Gesund auf­wach­sen in Kita, Schule und Quar­tier - Was kön­nen wir voneinander lernen?

Die Ver­an­stal­tungsdokumentation vom Fachtag ist on­line

25.06.2019 – Dirk Gansefort, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e.V.

Der Fachtag, der sich an Akteure aus den Bereichen Bil­dung und Pä­da­go­gik (Kita und Schule), Ge­sund­heit, Soziales, Be­we­gung, Public Health, Quar­tiersmanagement, Kran­ken­kas­sen und Politik richtete, beschäftigte sich v.a. mit dem fachlichen Aus­tausch der Akteure un­ter­ei­nan­der. In Vorträgen zu den Themen „Ge­sund­heit­liche La­ge von Kin­dern in Bre­men“ und „Was brau­chen Kinder für ein gesundes Aufwachsen?“ wurden die Themen ge­setzt, in drei Workshops in den Bereichen Ernährungsbildung, Be­we­gungsförderung und seelische Ge­sund­heit wurde der Aus­tausch un­ter den Teilnehmenden vertieft. Die Abstracts der Vorträge so­wie Ergebnisse der Workshops und das jeweilige Fa­zit sind in der Do­ku­men­ta­ti­on ent­hal­ten.

Schlagwörter: Kindesentwicklung, Kita, Quartier, Schule


Neue WHO-Empfehlungen für Kleinkinder

Bewegung, Schlaf und Bildschirmnutzung

03.06.2019

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) hat erst­mals Emp­feh­lung­en zu täglicher Be­we­gung, Schlafdauer und Bildschirmzeiten ab dem Säuglingsalter bis zum fünften Le­bens­jahr vorgelegt.
Bislang existierten nur Be­we­gungsempfehlungen für Kinder ab einem Al­ter von fünf Jahren.
Neben Ratschlägen zum täglichen Be­we­gungsverhalten wer­den auch Emp­feh­lung­en zur Schlafdauer und zur Bildschirmnutzung, aufgeteilt in drei Al­ters­grup­pen, ge­ge­ben. Ziel der WHO ist es, mit einer Prä­ven­ti­on vor Über­ge­wicht be­reits in der frühen Kind­heit zu be­gin­nen.

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Die Veröffentlichung der WHO in englischer Sprache finden Sie hier.

Schlagwörter: Bewegungsförderung, Gesundheitsförderung, Handlungsempfehlungen, Kinder

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Broschüre

Die Broschüre VON ANFANG AN GEMEINSAM - Startphase kommunaler Strategien für ein gesundes Aufwachsen dokumentiert die Arbeit im Rahmen des Partnerprozess (PDF-Datei, 4,9 MB).

Aktivitäten in den Ländern

Informationen zur Arbeit der Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit im Bereich der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen finden Sie hier.

Neueste Einträge in die Praxis­datenbank

Ernährungsbildung von Kleinauf in Dresden - Kinderküche mit Augustin
In diesem von der Landeshauptstadt Dresden entwickelten Projekt „Kinderküche mit Augustin“ geht es…


Jungen im Blick
Jungen im Blick (JUB) ist die Präventions- und Beratungsstelle für Jungen* und junge Männer* in…


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Ansprechpartner

Ste­fan Bräunling, Ihren An­sprech­part­ner zum Thema Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.