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Wettbewerb

Gesundheit lässt sich lernen

Träger: AOK-Bundesverband, Ärztekammer Berlin, AOK Nordost

Kategorie: Bundesweit

Schlagwörter: Gesundheitskompetenz, Wettbewerb

Ge­sund­heitskompetenz meint die Fä­hig­keit des Einzelnen, über das notwendige Wissen zu verfügen, um im täglichen Leben sinnvolle Ent­schei­dung­en für die eigene Ge­sund­heit tref­fen zu kön­nen. Sie bezieht die Bereiche Prä­ven­ti­on, Ge­sund­heits­för­de­rung und Krankheitsbewältigung glei­cher­ma­ßen mit ein. Die Le­bens­qua­li­tät ei­nes Menschen soll so wäh­rend des gesamten Lebens er­hal­ten blei­ben be­zie­hungs­wei­se verbessert wer­den.

Jeder zwei­te Mensch in Deutsch­land findet es schwie­rig, Informationen zum Er­halt oder zur För­de­rung sei­ner Ge­sund­heit zu fin­den und diese zu verstehen, in ih­rer Qua­li­tät und Re­le­vanz zu be­wer­ten so­wie auf die eigene Lebenssituation anzuwenden. Die Fol­gen rei­chen von ei­nem ungesunden Le­bens­stil mit Fehlernährung und Bewegungsmangel über die Vernachlässigung sinnvoller Vorsorgeun­tersuchungen bis zu ei­ner schlechteren Be­wer­tung des eigenen Ge­sund­heitszustands, ei­ner höheren Er­kran­kungswahrscheinlichkeit und erhöhtem Behandlungsbedarf. Das zeigt, wie wich­tig die Stär­kung der Ge­sund­heitskompetenz in der Be­völ­ke­rung ist.

Wenn es da­rum geht, kom­pe­tent in Be­zug auf sei­ne eigene Ge­sund­heit zu handeln, steht je­der Einzelne heute vor zahlrei­chen neuen An­for­de­rung­en. Dazu ge­hö­ren veränderte Le­bens­be­din­gung­en und Le­bens­wei­sen, un­ser komplexes Ge­sund­heitssystem so­wie der medizinische Fort­schritt, das wachsende An­ge­bot an medizinischen Leis­tung­en, ei­ne Vielfalt an Informationen und die Mög­lich­keit, sich mit­hil­fe neuer Me­di­en zu in­for­mie­ren.

Neben den Informationen, die zum Bei­spiel Patienten im Ge­spräch mit Ärzten übermittelt wer­den, kön­nen medizinische Laien heute oh­ne großen Auf­wand un­ter anderem auf Fachinformationen, Erfahrungsberichte, Werbematerial vor allem über das In­ter­net zu­grei­fen. Doch es fehlt an An­lei­tung­en, wie die Qua­li­tät der jeweiligen Informationen zu be­ur­tei­len ist und wie Ge­sund­heitswissen in praktisches Handeln über­setzt wer­den kann. Zudem kann der Zu­gang zum Gesund­heits­wesen und zu Ge­sund­heitsinformationen sehr un­ter­schied­lich sein: Neben sozialer Be­nach­tei­li­gung kann auch ein Migrationshintergrund oder ei­ne chronische Er­kran­kung den Informationszugang und den Um­gang mit Ge­sund­heitsinformationen be­ein­flus­sen. Deshalb sollen im Rahmen des Ber­li­ner Ge­sund­heitspreises 2019 Praxisprojekte aus­ge­zeich­net wer­den, die Ge­sund­heitskompetenz för­dern.

Gesucht wer­den In­iti­a­ti­ven und Lö­sung­en, die un­ter­schied­liche Be­völ­ke­rungsgruppen ent­spre­chend ih­rer Bedürfnisse und Le­bens­la­gen mo­ti­vie­ren, Ge­sund­heitsinformationen aktiv zu nut­zen und so ih­re Ge­sund­heitskompetenz stär­ken.

  • Die Informationen sollen wis­sen­schaft­lich fun­diert, leicht zu­gäng­lich, verständlich und in ihrer Qua­li­tät von unzureichenden In­for­ma­ti­ons­quel­len so­wie von kommerziellen Angeboten un­ter­scheid­bar sein.
  • Es gilt, In­te­res­se und Neu­gier­de zu wecken. Das heißt, dass ne­ben der rei­nen Informationsübermittlung auch der As­pekt der Mo­ti­va­ti­on adressiert wird („den Menschen an­spre­chen“) - der Trans­fer in die Handlungspraxis/Um­set­zung wird mitgedacht und er­leich­tert.
  • Ebenso sollen die unterschiedlichen Berufsgruppen im Gesund­heits­wesen adressiert und mit­hil­fe entsprechender In­for­ma­ti­ons­quel­len oder Projekte da­bei unterstützt wer­den, sich das notwendige Wissen anzueignen, um Patienten im Hinblick auf deren Gesundheitskompetenz zu stär­ken. Vor allem geht es um die Um­set­zung im Praxisalltag.
  • Davon ausgehend, dass digitale Me­di­en heute ei­ne herausragende Rol­le in allen Lebensbereichen spie­len, geht es um Hilfestellungen für den Ein­satz und den Um­gang mit digitalen Unterstützungsangeboten so­wohl für die verschiedenen Bevölkerungsgruppen als auch für die Professionen im Gesund­heits­wesen. Dabei sind die Chan­cen der Digitalisierung für ei­ne Verbesserung der Gesundheitskompetenz zu nut­zen und deren Risiken zu be­wer­ten.

Veranstaltungsinformationen

Preis: 50.000 €

Bewerbungsschluss: 30. November 2018

Flyer

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Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
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Weitere Informationen

Frist/Einsende­schluss
30.11.2018

Preis/Dotierung
50.000

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
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