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24.04.2013

Werkstatt "Rund um die Geburt" in Treptow-Köpenick

Unterstützung von schwangeren Frauen und (werdenden) Eltern mit psychischen Erkrankungen

Danielle Dobberstein, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Uwe Klein, Unternehmensverbund Alexianer
Andrea Möllmann-Bardak, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Schlagwörter: Eltern, psychische Gesundheit, Schwangerschaft, Werkstatt Rund um die Geburt

Psychische Be­las­tung­en und Er­kran­kung­en bei schwangeren Frauen bzw. jun­gen Eltern neh­men zu. So äu­ßern sich Fachkräfte in vielen Ber­li­ner Bezirken, die mit schwangeren Frauen bzw. jun­gen Fa­mi­lien zu tun haben. Das Wissen um mögliche Fol­gen psychischer Er­kran­kung­en der Eltern für ih­re Kinder führt zu der Fra­ge, ob und in­wie­weit mit Blick auf seelische Probleme familienorientierte Maß­nah­men zu einem frühen Zeit­punkt - wäh­rend der Schwan­ger­schaft und nach der Ge­burt - einen präventiven Ef­fekt haben kön­nen.

Der Be­zirk Treptow-Köpenick hat diese The­ma­tik auf sei­ne Agen­da ge­setzt. In einem "Sondierungstermin" im Au­gust 2012 zwi­schen dem Krankenhaus Hedwigshöhe, dem Ju­gend­amt, dem Ge­sund­heits­amt und Ge­sund­heit Berlin-Brandenburg verständigten sich die Be­tei­lig­ten da­rauf, dass der erste Schritt in der Klä­rung der Ziel­grup­pen und der Indikationsstellungen für spezifische Interventionen besteht.

In der Fol­ge luden im Ja­nu­ar 2013 Uwe Klein vom Krankenhaus Hedwigshöhe als Mo­tor der In­iti­a­ti­ve und die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin (ehe­mals Regionaler Kno­ten Ber­lin) zur Werk­statt "Rund um die Ge­burt - Un­ter­stüt­zung von schwangeren Frauen und (werdenden) Eltern mit psychischen Er­kran­kung­en" ein.

Vertreter des Krankenhauses Hedwigshöhe, die Psychiatriekoordinatorin und die Kin­der­schutzkoordinatorinnen des Bezirks Treptow-Köpenick, ei­ne Kinder- und Jugendpsychiaterin, ei­ne Vertreterin des Zentrums für sexuelle Ge­sund­heit und Familienplanung in Marzahn-Hellersdorf, die Vorsitzende des Ber­li­ner Hebammenverbands so­wie der Lei­ter des Sozialpsychiatrischen Dienstes diskutierten zur genannten The­ma­tik. Uwe Klein führte in das Feld psychischer Er­kran­kung­en ein und machte deut­lich, dass die Di­a­gno­se nur be­dingt handlungsleitend sein kann. Im Vordergrund steht im­mer die Fra­ge nach dem Verstehen der jeweiligen Problem- und Belastungssituation und, ganz we­sent­lich, die Wahr­neh­mung schützender, stabilisierender Faktoren - Stich­wort Resilienz. Bar­ba­ra Stark hielt ei­nen Vortrag zum The­ma "Frü­he Hilfen" und erläuterte un­ter Aspekten von Kin­der­schutz und Angebots­struk­tu­ren die Si­tu­a­ti­on in Treptow-Köpenick.

In Kleingruppen identifizierten die Teilnehmenden ent­lang ihrer Arbeitsfelder spezifische Ziel­grup­pen und diskutierten da­raus ableitbare, erfahrene oder angenommene Bedarfslagen. Dabei wurde klar, dass psychische Belastungssituationen, die durch, wäh­rend und nach der Schwan­ger­schaft sichtbar wer­den, im­mer auf dem Hintergrund von Lebensgeschichte, aktueller Lebenssituation und psychischer Vorerkrankung zu se­hen sind. Frü­he, niedrigschwellige und ggf. multiprofessionelle Interventionen schei­nen hier das Mit­tel der Wahl zu sein. Hinsichtlich der Ziel­grup­pen war der Fo­kus auch auf suchtkranke schwangere Frauen geweitet.

Zum Schluss waren sich die Teil­neh­mer ei­nig, dass weitere Schritte über das Sichtbarmachen be­zirk­lich vorhandener Angebotsstrukturen hinausgehen und in ei­ne be­zirk­liche Gesamtstrategie ein­mün­den müs­sen. Überlegungen und Ergebnisse der Werk­statt sollen in das Rahmenkonzept des Bezirks zur Um­set­zung der Bundesinitiative Frü­he Hilfen einfliessen. Das The­ma erfährt dort sei­ne Verankerung.


Hier finden Sie weitere Informationen zur Werkstatt "Rund um die Geburt".

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Autorin

Danielle Dobberstein

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