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Wettbewerb

Wie sieht wirkungsvolle Suchtprävention vor Ort aus?

Träger: Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes

Kategorie: Bundesweit

Schlagwörter: Prävention, Suchthilfe, Wettbewerb

Heute startet der ach­te Bundeswettbewerb „Vorbildliche Stra­te­gien kommunaler Suchtprävention“. Bundesweit sind Städte und Ge­mein­den aufgerufen, bis zum 15. Ja­nu­ar 2020 Maß­nah­men und Konzepte zum The­ma „Wirkungsvolle Suchtprävention vor Ort“ einzureichen. Durchgeführt wird der Wett­be­werb von der Drogenbeauftragten der Bun­des­re­gie­rung, Da­ni­e­la Lud­wig, und der Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung (BZgA) mit Un­ter­stüt­zung der kommunalen Spitzenverbände und des GKV-Spitzenverbandes.  

Ziele des Wettbewerbs

Die Drogenbeauftragte der Bun­des­re­gie­rung Da­ni­e­la Lud­wig: „Der kommunale Wett­be­werb ist mehr als ein Wett­be­werb: Er zeichnet die besten und innovativsten Konzepte im Be­reich der Suchtprävention aus und ist ei­ne tolle Wür­di­gung der Ar­beit vor Ort - diese ist un­be­zahl­bar! Darüber hinaus bietet er ei­ne großartige Mög­lich­keit, an guten Beispielen zu ler­nen, sich bes­ser zu vernetzen und das The­ma Sucht als Gemeinschaftsaufgabe al­ler anzuerkennen. Ich wünsche al­len Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Er­folg und danke herzlich für das kommunale En­ga­ge­ment - bit­te wei­ter so!“  

Mit dem Wett­be­werb wer­den wirkungsvolle Maß­nah­men und Projekte in al­len Be­reichen der kommunalen Suchtprävention ge­sucht und aus­ge­zeich­net. Dazu ge­hö­ren suchtübergreifende Prä­ven­ti­on, substanzspezifische Prä­ven­ti­on zu Themen wie Al­ko­hol, Ta­bak, Medikamente, Can­na­bis, synthetische Drogen oder die Prä­ven­ti­on substanzungebundener Süchte, bei­spiels­wei­se des pathologischen Glücksspiels oder exzessiver Computerspiel- und Internetnutzung. Er­folgreiche Konzepte der Suchtprävention sollen bun­des­weit be­kannt gemacht wer­den, da­mit an­de­re Städte, Ge­mein­den oder Kreise sie eben­falls nut­zen kön­nen.  

Dr. Heidrun Thaiss, Lei­te­rin der Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung, be­tont: „Das The­ma ‚Wirkungsvolle Suchtprävention vor Ort‘ richtet den Blick auf die Er­folge und Ergebnisse, die in der Ar­beit der kommunalen Suchtprävention in den letzten Jahren erreicht wer­den konnten, um zu zei­gen, wie zielführend und nach­hal­tig das kommunale En­ga­ge­ment ist. Ich freue mich auf viele kreative und nachahmenswerte Maß­nah­men aus den Kom­mu­nen. So kann aus ei­ner einzelnen lokalen Idee ein gemeinsames und wirkungsvolles Netz­werk ent­ste­hen. Genau das ist das Ziel des Wett­be­werbs.“

Preisgeld

Die Gewinner-Beiträge wer­den mit Preisgeldern von ins­ge­samt 60.000 Eu­ro prämiert. Der GKV-Spitzenverband lobt im Rahmen die­ses Wett­be­werbes zu­sätz­lich ei­nen Son­der­preis aus, der mit 20.000 Eu­ro dotiert ist.   

Ger­not Kie­fer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKVSpitzenverbandes, er­klärt: „Mit unserem Son­der­preis wol­len wir innovative An­ge­bo­te der Kom­mu­nen für Kinder und Ju­gend­li­che aus suchtbelasteten Fa­mi­lien prä­mie­ren. Damit bietet sich die Chan­ce, dass ei­ne Sucht nicht von Ge­ne­ra­ti­on zu Ge­ne­ra­ti­on wei­tergegeben wird. Durch die Zu­sam­men­ar­beit von Kom­mu­nen mit Kran­ken­kas­sen kön­nen Strukturen ent­ste­hen, die Suchtprävention im öffentlichen Raum verankern. Unser Bei­trag zum Bundeswettbewerb ist da­her Teil ei­nes umfangreichen Förderprogramms, mit dem kommunale Projekte zur Ge­sund­heits­för­de­rung für so­zi­al und ge­sund­heit­lich benach­teiligte Menschen unterstützt wer­den.“

Wer kann teilnehmen?

Zum Wett­be­werb eingeladen sind al­le deutschen Städte, Ge­mein­den und Landkreise. Teil­nah­meberechtigt sind da­rü­ber hinaus Kommunalverbände so­wie die Träger der kommunalen Selbst­ver­wal­tung in den Stadtstaaten. Prä­ven­ti­onsaktivitäten Dritter wie Wohlfahrtsverbände, Betriebe oder private In­iti­a­ti­ven kön­nen nur als Be­stand­teil der Be­wer­bung ei­ner Kom­mu­ne berücksichtigt wer­den.  

Wirkungsvoll kön­nen Maß­nah­men und Projekte sein, die

  • be­reits in der Konzeptphase fest­le­gen, wel­che Wir­kung­en erreicht und mit wel­chen Indikatoren diese überprüft wer­den sollen,
  • ein Qualitätsmanagement installiert haben,
  • mittel- bis lang­fris­tig angelegt sind und nach­hal­tige Strukturen aufgebaut haben,
  • suchtspezifische Themen mit der Stär­kung von Selbstwirksamkeit und der För­de­rung von Lebenskompetenzen verknüpfen,
  • ei­nen Fo­kus auf Kinder und Ju­gend­li­che le­gen, da­mit sie be­reits früh­zei­tig ler­nen, Probleme oh­ne Suchtmittel zu be­wäl­ti­gen,
  • ge­zielt suchtbelastete Fa­mi­lien an­spre­chen, um das „Weitergeben“ von Suchterkrankungen in die nächste Ge­ne­ra­ti­on zu vermeiden,
  • adäquate Zugangswege zur Ziel­grup­pe nut­zen,
  • ei­nen Trans­fer in an­de­re Kom­mu­nen leis­ten.

Für die Teil­nah­me sollte min­des­tens ei­ne der Be­din­gung­en erfüllt sein. Anmeldeunterlagen ste­hen auf der Website zum Download zur Verfügung. Die Beiträge kön­nen bis zum 15. Ja­nu­ar 2020 eingereicht wer­den. Mit der Be­treu­ung des Wett­be­werbs ist das Deut­sche In­sti­tut für Ur­ba­nis­tik (Difu) beauftragt. Der Wett­be­werb findet sei­nen Ab­schluss mit ei­ner Preis­ver­lei­hung im Ju­ni 2020 in Ber­lin.

Wettbewerbsinformationen

Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020

Preisverleihung: Juni 2020 in Berlin

Wettbewerbsflyer

Merkblatt

Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen

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Weitere Informationen

Frist/Einsende­schluss
15.01.2020

Preis/Dotierung
60.000 + 20.000 Euro

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
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