Wir setzen auf dieser Website Cookies ein. Diese dienen dazu, Ihnen Servicefunktionen anbieten zu können sowie zu Statistik- und Analysezwecken (Web-Tracking). Weitere Informationen dazu und die Widerspruchsmöglichkeit zum Web-Tracking finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Servicenavigation

Sprung zur Hauptnavigation

Hauptnavigation

Sprung zum Seiteninhalt

  1. Über den Verbund
    1. Hintergründe, Daten & Materialien
    2. Struktur des Verbundes
    3. Geschäftsstelle
    4. Dokumentationen von Veranstaltungen
  2. Wir in den Ländern
    1. Baden-Württem­berg
    2. Bayern
    3. Berlin
    4. Branden­burg
    5. Bremen
    6. Hamburg
    7. Hessen
    8. Mecklen­burg-Vor­pom­mern
    9. Nieder­sachsen
    10. Nord­rhein-West­falen
    11. Rhein­land-Pfalz
    12. Saar­land
    13. Sachsen
    14. Sachsen-Anhalt
    15. Schleswig-Holstein
    16. Thü­ringen
  3. Praxisdatenbank
    1. Über die Praxisdatenbank
    2. Recher­che
    3. Mein Angebot
    4. Häufige Fragen
    5. Neueste Angebote
  4. Qualitätsentwicklung
    1. Good Practice
    2. Qualität im Setting
  5. Partnerprozess
    1. Ziel: Integrierte kommunale Strategien
    2. Hintergrund
    3. Das Vorhaben
    4. Mitmachen
    5. inforo - das Portal für Fachkräfte
    6. Materialien
    7. AUF DEN PUNKT.
  6. Materialien
    1. Publikationen des Kooperationsverbundes
    2. Themenblätter
    3. Externe Publikationen
    4. Präventionsgesetz
  7. Aktuelles
    1. Beiträge
    2. Termine
    3. Wettbewerbe
    4. News­letter

Seiteninhalt

Sprung zur Fusszeile

26.06.2012

Gesundheitsförderung als Chance für arme Familien

Strategien zur Armutsprävention

Uta Maercker, Landes­vereinigung für Gesundheits­förderung Thüringen e.V. - AGETHUR -

Schlagwörter: Armut, Eltern, Erwerbslosigkeit, Fachtagung, Handlungsempfehlungen, Multiplikator, Prävention

TIZIAN (Thü­rin­ger In­iti­a­ti­ve zur In­te­gra­ti­on und Armutsbekämpfung - Nach­hal­tig­keit) ist ei­ne In­iti­a­ti­ve des Thü­rin­ger Sozialministeriums zur Prä­ven­ti­on von Kinderarmut ent­wickelt vor dem Hintergrund, dass Kinderarmut häufig aus Langzeitarbeitslosigkeit der Eltern heraus entsteht. Die TIZIAN Kon­zep­te wurden abgestimmt mit dem Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um und den Grundsicherungsstellen ent­wi­ckelt. In der Re­gi­on verankerte Träger sollen ausgewählte Hilfebedürftige bei persönlichen Prob­lem­la­gen be­ra­ten und be­treu­en, ih­nen Wege zur Qualifizierung und Verbesserung der Be­schäf­ti­gungs­fähig­keit auf­zei­gen und entsprechende An­ge­bo­te erschließen. Auf­ga­be der In­te­gra­ti­ons­coa­ches ist es in ei­nem ganzheitlichen An­satz in Verknüpfung mit Beratungsleistungen anderer Träger, wie z.B. der Schuldnerberatung, zur Verbesserung der Lebensgestaltung, Fa­mi­lien­kom­pe­tenz und be­ruf­li­chen Qua­li­fizierung beizutragen. Im Mit­tel­punkt steht da­bei die soziale In­te­gra­ti­on der Teil­neh­mer.

Der Regionale Kno­ten Thü­rin­gen führte für 30 Integrationscoaches aus den Thü­rin­ger TIZIAN-Pro­jek­ten ei­ne Fort­bil­dung durch, um Wege aufzuzeigen, wie Ge­sund­heits­för­de­rung und Ar­beits­markt­för­de­rung mit­ei­nan­der verknüpft wer­den kön­nen.

Im Rahmen der Ver­an­stal­tung wurde ne­ben einer theoretischen Einführung in das Kon­zept Ge­sund­heits­för­de­rung an Hand von praktischen Beispielen herausgearbeitet, wie ein wirkungsvoller Bei­trag zur Armutsprävention geleistet wer­den kann. Im Zen­trum standen da­bei kommunale und kleinräumige Ver­än­de­rungs­pro­zesse zur Armutsprävention von Kin­dern und ihren Fa­mi­lien. Ziel des Workshops war es, auf der Ba­sis der vorgestellten The­o­rien und praktischen Beispiele mit­ei­nan­der neue Ideen und Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln.

Folgende Inhalte wurden bearbeitet:

  • Die gesundheitliche Situation von (Langzeit)Arbeitslosen und ihren Kindern
  • Einflussfaktoren auf Gesundheit und Wirkungswege zwischen sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit
  • Das Kindergesicht von Armut
  • Gesundheitsrelevante Entwicklungsthemen von Kindern und Jugendlichen
  • Methodische Ansätze der Arbeit in Gesundheitsförderung und Prävention
  • Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit Praxisbeispielen
  • Vorstellung von Projekten zur Gesundheitsförderung bei (Langzeit)Arbeitslosen mit praktischen Übungen
  • Kooperationspartner für Gesundheitsprojekte

Die Fort­bil­dung wurde durch die Aus­stel­lung „Selbst.Wert.Sein“ der Säch­si­schen Landesvereinigung für Ge­sund­heits­för­de­rung e.V. begleitet. Im Rahmen der Aus­stel­lung wird der Um­gang mit Problemen the­ma­ti­siert, die in bzw. durch Ar­beits­lo­sig­keit ent­ste­hen. Es geht um die Fra­ge nach einer „neuen“ Le­bens­orien­tie­rung und nach Kompetenzen und Res­sour­cen, die es benötigt, um Ar­beits­lo­sig­keit zu be­wäl­ti­gen. Eine kritische Aus­ei­nan­der­set­zung mit den Themen der Aus­stel­lung war Be­stand­teil der Fort­bil­dung.

Im Praxisteil der Ver­an­stal­tung stellte ein Mit­ar­bei­ter von Wissensimpuls das Pro­gramm AktivA - Ak­ti­ve Be­wäl­ti­gung von Ar­beits­lo­sig­keit vor. Ab Sommer 2012 wird AktivA in den TIZIAN-Projekten in Thü­rin­gen etabliert. Die ersten Trainings fin­den in der Re­gi­on Ostthüringen als Modellregion statt.

Zurück zur Übersicht

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Landes­vereinigung für Gesundheits­förderung Thüringen e.V. - AGETHUR -

Telefon 03643 / 498 98 11
Fax 03643 / 498 98 16
Kontakt per Mail

Weitere Beiträge

Umsetzung auf Landesebene – am Beispiel Thüringens

Mehr Lebensqualität in Deutschland - dafür gingen vor elf Jahren Bund und Länder gemeinsam den ersten Schritt in die richtige Richtung. Im Jahr 2004 wurde von ihnen ein Eckpunktepapier vorgelegt, um die …

"… über den eigenen Tellerrand hinaus - Kommunikation zwischen Frühen Hilfen und Gesundheitswesen"

Bislang be­ste­hen noch ei­ni­ge Hindernisse in der Zu­sam­men­ar­beit aller beteiligten Professionen rund um das The­ma Ge­burt, El­tern­schaft und frühe Kind­heit. Der Fachnachmittag griff diese Pro­ble­ma­tik …

… weitere Beiträge von
Uta Maercker

Fusszeile

Sprung zum Seitenbeginn

Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 74 Partnerorganisationen an.
BZgA / Maarweg 149-161 / 50825 Köln-Ehrenfeld / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.