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28.11.2018

Quartiere in Bewegung

Stärkung der Freude an Bewegung mit innovativen Sportangeboten in den Quartieren

Tina Hilbert, Gesundheit Berlin Brandenburg

Schlagwörter: Bewegungsförderung, Quartier, Soziale Stadt, Sport

Ob im öffentlichen Raum, im In­nen­hof, in ei­ner Nachbarschaftseinrichtung, KiTa, Schule oder im Se­ni­o­ren­treff - in den Quar­tiersmanagements spielt die Be­we­gungsförderung für die Be­woh­ner­schaft von Jung bis Alt ei­ne wichtige Rol­le.

So zum Bei­spiel im Quar­tier Gropiusstadt. Ein Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund zwi­schen 15 Kitas, zwölf Schulen und dem Basketballverein ALBA Ber­lin e. V. bringt durch ei­ne innovative Sportidee Be­we­gung in die Bildungseinrichtungen des Kiezes. Gefördert wird vor allem die Sportbegeisterung der Kinder und Ju­gend­li­chen. Das An­ge­bot er­leich­tert die Übergänge zwi­schen den Bildungseinrichtungen.

Für Se­ni­o­rin­nen und Senioren bietet in Moabit-Ost das Sportbüro e. V. wö­chent­lich kos­ten­frei ei­ne ausgiebige Run­de Nordic-Walking durch das Quar­tier an. Die Grup­pe um den Verein Ei­gen­ini­ti­a­ti­ve im Al­ter e. V. hat sich be­reits An­fang 2018 zusammengefunden, nachdem im letzten Jahr ein Set an Nordic-Walking Stöcken und Sicherheits-Spikes für die Schuhe als „gesundes Weihnachtspaket“ über­ge­ben wurden. Aus Er­fah­rung wis­sen die Projektinitiatoren: die entscheidenden Be­din­gung­en für das Gelingen sind Zu­ver­läs­sig­keit, viel Zeit und Ein­füh­lungs­ver­mö­gen.

Menschen in den Quar­tieren er­rei­chen

Ermöglicht wer­den diese Maß­nah­men seit 2017 durch ei­ne zusätzliche Fi­nan­zie­rung von den Gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung­en im Rahmen des Präventionsgesetzes. Damit kön­nen
die gesundheitsfördernden QM-Projekte gestärkt wer­den. Mit der Wei­ter­ga­be der Mit­tel so­wie der Un­ter­stüt­zung bei Projektentwicklung und -umsetzung ist die Clearingstelle Ge­sund­heit im Rahmen der Koordinierungsstelle ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin (KGC) betraut. An­satz ist stets, die Menschen in den Quar­tieren der Sozialen Stadt zu er­rei­chen. Kinder, Ju­gend­li­che, Ar­beits­lo­se, Ältere oder Allei­nerziehende wer­den in ihren Lebenswelten angesprochen und es wird ih­nen die Mög­lich­keit ge­ge­ben, ein gesünderes Leben zu füh­ren.

Bislang wer­den Projekte in elf Ber­li­ner QM-Gebieten und fünf Bezirken umgesetzt. Ge­sund­heitsfördernde Ansätze, die in den Quar­tieren verfolgt wer­den, sind ne­ben der För­de­rung von Be­we­gung z. B. Gesund Kochen mit we­nig Geld, Empowerment für junge Mäd­chen und Frauen, die Eta­blie­rung ei­ner Community of Practice für Frauen mit Migrationshintergrund oder die An­spra­che von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Kitas.

Die Kran­ken­kas­sen stel­len 2018 hierfür ei­ne Kofinanzierung in Höhe von 68.000 Eu­ro (ca. 6.000 Eu­ro pro Quar­tier/Jahr) zur Verfügung.
Für 2019 haben 15 Quar­tiere ihr In­te­res­se an ei­ner Beteiligung durch die Clearingstelle angemeldet.

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Autorin

Tina Hilbert

Tina Hilbert
- Clearingstelle Gesundheit für Quartiere der sozialen Stadt -

Gesundheit Berlin Brandenburg

Tel: 030 / 44 31 90 671
Fax: 030 / 44 31 90 63

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