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GP-Projekt

"Good Practice" in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

Zunehmend sehen sich die Anbieter gesundheitsfördernder Maßnahmen mit der Anforderung konfrontiert, die Qualität ihrer Aktivitäten nachweisen zu müssen. Für die Praxisanbieter stellen sich damit wichtige Fragen: Was sind Kriterien für gute Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung und wie können wir sie in die Planung, Durchführung und Bewertung unserer Projektarbeit integrieren?
Im Rahmen der Arbeit des bundesweiten Kooperationsverbundes „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ soll durch die Auswahl und Präsentation von Beispielen guter Praxis ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung geleistet werden. Die Auswahl der Good Practice-Beispiele erfolgt auf der Grundlage von zwölf Kriterien für gute Praxis. Ein wichtiges Ziel des Kooperationsverbundes ist damit die Entwicklung der Anbieterqualität im Bereich der Gesundheits­förderung mit Hilfe des Good Practice-Ansatzes.

Was ist Good Practice?

Gute Praxis Kriterien

Die zwölf Kriterien für gute Praxis (Good Practice-Kriterien) informieren darüber, was bei der Planung und Um­setzung guter Gesundheits­förderung bei sozial Be­nach­teiligten zu beachten ist.

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Gute Praxis Werkstätten

In den Good Practice-Werkstätten „Gesunde Kita“ und „Gesundes Quartier“ erarbeiten die Teil­nehmenden gemeinsam, wie die Good Practice-Kriterien zur Qualitäts­entwicklung ihrer gesundheits­fördernden Arbeit beitragen können.

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Aktuelles

Welche Effekte zu welchen Kosten?

For­schungs­pro­jekt "Kosten und Effekte von Maß­nah­men zur Verringerung der gesundheitlichen Un­gleich­heit - das Bei­spiel För­de­rung des Bewegungsverhaltens bei Kin­dern und Ju­gend­li­chen

26.01.2012 – Dr. Andreas Mielck, MPH, Helmholtz Zentrum München, Katharina Korber, Helmholtz Zentrum München, Lena Kückels, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Ist Prä­ven­ti­on wirk­sam? Und in welchem Verhältnis ste­hen die aufgewendeten Kosten zum Ef­fekt der Maß­nah­men? Diese Fra­gen stel­len sich glei­cher­ma­ßen Geld­ge­ber und Prak­ti­ker/in­nen. Für viele Prä­ven­ti­ons- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen sind Wirksamkeits-Nachweise dokumentiert. Doch bei den Kosten schaut es an­ders aus.

Schlagwörter: Forschung, Interview … weiter


Entwicklungen in der Praxis sichtbar machen!

Darstellung vieler Good Practice-Beispiele aktualisiert

06.01.2012 – Marco Ziesemer, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Seit 2005 die ersten Good Practice-Beispiele identifiziert wurden, hat sich viel getan. Um den aktuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen der Good Practice-Beispiele Rechnung zu tragen, sollen im Rahmen der Aktualisierung der Good Practice-Beschreibungen bis zum Jahresende 2011 25 Beispiele in der Datenbank überarbeitet werden.

Schlagwörter: Good Practice, GP-Projekte, Kommentar … weiter


Bildung fördern - Gesundheit stärken

Fachtagung am 08.12.2011 im Literaturhaus Frankfurt

19.12.2011 – Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE)

Zentrales Anliegen der die Tagung im Literaturhaus in Frankfurt war es, die Zusammenhänge von Bildung und Gesundheit zu erläutern, für früh ansetzende und aufeinander abgestimmte Maßnahmen der Bildungsförderung zu werben und Beispiele guter Praxis zu präsentieren.

Schlagwörter: Bildung, Fachtagung, Prävention, Veranstaltungsbericht … weiter


Kommunaler Partnerprozess "Gesund aufwachsen für alle!" gestartet

9. Jahrestreffen des Kooperationsverbundes am 30. November in Berlin

14.12.2011 – Stefan Bräunling, MPH, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Der Partnerprozess „Gesund aufwachsen für alle!“, initiiert durch die Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung (BZgA) in Zu­sam­men­ar­beit mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Ge­sun­de Städte-Netzwerk, ist gestartet! Durch das 9. Kooperationstreffen konnten die gemeinsamen Ziele der Akteure im Partnerprozess herausgestellt wer­den.

Schlagwörter: Kommentar, Kommunen, Netzwerk, Partnerprozess … weiter


Gemeinsames Handeln für mehr Gesundheit

Schlaglichter aus der Online-Diskussion

12.12.2011 – Julia Kreutner, Gesundheit Berlin-Brandenburg, Lena Kückels, Gesundheit Berlin-Brandenburg, Holger Kilian, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Vernetzung über Ressortgrenzen oder Professionen hinweg ist ein Thema, das zunehmend an Bedeutung in der Gesundheitsförderung gewinnt. Wir wissen: Vernetzung bietet eine Reihe von Chancen, wie beispielsweise einen integrierten Handlungsansatz oder eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit, aber Vernetzung kostet auch. Daher stellen sich immer wieder die Fragen, ob sich dieser Aufwand lohnt und wie eine wirklich zielführende Vernetzung funktionieren kann.

Schlagwörter: Diskussion, Netzwerk, Prävention … weiter


Fachtagung "Kommunalen Herausforderungen strategisch begegnen"

Gesundheitsförderung als integrierendes Gestaltungsprinzip

05.12.2011 – Uta Maercker, Landes­vereinigung für Gesundheits­förderung Thüringen e.V.

Städte und Gemeinden haben elementare Bedeutung für das Leben ihrer Bewohner. Durch die Art, wie sie ihren Anforderungen gerecht werden, beeinflussen sie u.a. die sozialen und gesundheitlichen Entwicklungen eines Landes. Rund 80 Teilnehmer kamen am 24.11.11 in der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen zusammen, um gemeinsam am Thema „Kommunalen Herausforderungen strategisch begegnen“ - Gesundheitsförderung als integrierendes Gestaltungsprinzip - zu arbeiten.

Schlagwörter: Fachtagung, Kommunen, Strukturaufbau, Veranstaltungsbericht … weiter


Ge­sund­heit so­zi­al benachteiligter Kinder und Jugendlicher nach­hal­tig verbessern!

Handlungsempfehlungen zur Stärkung von Kin­dern in belasteten Lebenslagen online

30.11.2011 – Dr. Frank Lehmann, MPH, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

In den vergangenen sieben Jahren hat der Kooperationsverbund Kenntnisse und Erfahrungen dazu gesammelt, wie Kinder und Jugendliche in schwieriger sozialer Lage gesünder aufwachsen können. Er hat dieses Handlungswissen ausgewertet und die Umsetzung unterstützt. Diese Erfahrungen haben wir nun gebündelt.

Schlagwörter: Handlungsempfehlungen, Kommentar, Kommunen, Netzwerk, Partnerprozess … weiter


Gesundheit als Diskriminierungsfaktor

Ein­tei­lung in unterschiedliche Ri­si­ko­grup­pen hat im­mer einen diskriminierenden und entwürdigenden Ef­fekt für die Be­trof­fe­nen

24.11.2011 – Klaus D. Plümer, Health Promotion & Public Health Consultant

Die Einteilung in Risiko- und Hochrisikogruppen ist in der Prävention und Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten ein gängiges zielgruppenspezifisches Such- und Zuordnungskriterium. Ob dies unter dem Aspekt der zumindest impliziten Diskriminierung von den handlungsleitenden Experten und Akteuren im Feld hinreichend (selbst)kritisch reflektiert wird, ist mehr als fraglich.

Schlagwörter: Diskriminierung, Kommentar, Zielgruppe … weiter


Gemeinsames Handeln für mehr Gesundheit: (wie) funktioniert das?

24.11.2011

Vernetzung bietet eine Reihe von Chancen, aber kostet auch Zeit, Arbeit und viel Geduld. Es stellt sich die Frage, wie eine wirklich zielführende Vernetzung funktionieren kann. Was brauchen wir konkret, damit mehr Zusammenarbeit gelingt? In 16 ausführlichen Beiträgen stellten Fachleute Ihre Erfahrungen und Schlussfolgerungen im November und Dezember 2011 auf dieser Plattform zur Diskussion.

Schlagwörter: Arbeitshilfen, Diskussion, Partnerprozess … weiter


Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf

Auf dem Weg zur Präventionskette

23.11.2011 – Andrea Möllmann, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Im Rahmen der Berliner Initiative Aktionsräume plus führt Gesundheit Berlin-Brandenburg seit Herbst 2010 das Modellvorhaben „Gesund aufwachsen in Marzahn-Hellersdorf“ mit einer Laufzeit von drei Jahren durch. Ziel ist der Aufbau einer Präventionskette nach dem Vorbild der Stadt Dormagen, jedoch angepasst an die Rahmenbedingungen und bestehenden Strukturen in Nord-Marzahn/ Nord-Hellersdorf.

Schlagwörter: Aktionsraum Plus, Eltern, Partnerprozess, Prävention … weiter

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Fachheft

Das Fachheft "Kriterien guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" enthält Informationen rund um den Good Practice-Prozess und kann hier heruntergeladen werden.

Glossar

Das Good Practice-Glossar zum Download
(PDF-Datei, 120 kB).

Neuestes Good Practice-Beispiel

Projekt Superklasse
Musik und Ge­sund­heits­för­de­rung stehen auf den ersten Blick in keinem direkten Zusammenhang. Dass…

…Was ist das?

weitere Good Practice-Beispiele finden Sie hier

Good Practice Beispiele recherchieren

Hier gelangen Sie zur Praxisdatenbank, in der Sie Beispiele guter Praxis finden.

…weiter

Ansprechpartner

Holger Kilian, Ihren Ansprechpartner zu guter Praxis in der Gesundheitsförderung erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.