Ziele und Struktur des Verbundes
Der Kooperationsverbund...
- setzt sich für den Transfer guter Praxis („Good Practice“) der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten ein,
- sammelt und entwickelt Know-how zu guter Praxis in der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten und stellt es online zur Verfügung,
- stützt die Qualitätsentwicklung und die Verbreitung guter Praxis in Deutschland,
- macht Angebote der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung über seine Datenbank transparent,
- vernetzt Institutionen aus verschiedenen Bereichen und fördert den Austausch von Wissenschaft und Praxis,
- verknüpft bestehende Strukturen partnerschaftlich und effizient miteinander,
- stellt mit der Internetplattform www.gesundheitliche-chancengleichheit.de ein umfangreiches Informationsangebot zur Verfügung und
- ist eingebettet in ein Konsortium von europäischen Partnern (Internetportal www.health-inequalitites.eu).
Er besteht aus...
55 Kooperationspartnern
Dem Kooperationsverbund, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) initiiert hat und maßgeblich trägt, gehören mittlerweile 55 Kooperationspartner an. Denn um die Transparenz im vielschichtigen Handlungsfeld der Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Zielgruppen zu erhöhen, die Qualität der Maßnahmen zu verbessern und die Zusammenarbeit der Akteure zu stärken, sind Austausch und Vernetzung unabdingbar. Die Partner im Verbund haben sich auf Schwerpunktthemen verständigt und bemühen sich dort gemeinsam intensiv um die Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten.
Beratender Arbeitskreis
Ein Arbeitskreis von anerkannten Expertinnen und Experten aus den Bereichen Praxis, Wissenschaft, gesetzliche Krankenversicherung und Politik begleitet die Aktivitäten des Kooperationsverbundes fachlich. Der beratende Arbeitskreis ist unter anderem verantwortlich für die Festlegung der Good-Practice-Kriterien und deren Weiterentwicklung.
Regionale Knoten
In Deutschland werden viele Rahmenbedingungen für die Gesundheitsförderung auf Länderebene gesetzt. Außer einem bundesweiten Austausch darf daher gerade eine Koordinierung gesundheitsfördernder Aktivitäten und Ansätze auf Landesebene nicht zu kurz kommen. Im Kooperationsverbund liegt hier die Aufgabe der Regionalen Knoten.
Steuerungskreis
Der Steuerungskreis entscheidet alle zentralen Angelegenheiten des Kooperationsverbundes. Hier sind seine wesentlichen Unterstützer vertreten: BZgA, AOK Bundesverband, vdek Verband der Ersatzkassen, die Landesgesundheitsämter, die Landesvereinigungen für Gesundheit sowie Gesundheit Berlin-Brandenburg, wo auch die Geschäftsstelle angesiedelt ist.


