Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Älteren
Alte Menschen leiden oft an mehreren Krankheiten gleichzeitig und sind altersbedingten physischen und psychischen Einschränkungen ausgesetzt. Chronische Erkrankungen können ein vollkommen beschwerdefreies Leben unmöglich machen. Gesundheitliche Probleme verstärken sich teilweise gegenseitig, z.B. können Seheinschränkungen oder Kreislaufprobleme zu Stürzen führen. Häufig ist dadurch die Mobilität so sehr eingeschränkt, dass die Wohnung nur noch selten verlassen wird.
Wichtige Themen sind:
- Wie werden besonders gefährdete, sozial benachteiligte ältere Menschen, z.B. ältere Migrant/innen oder isoliert lebende ältere Menschen, erreicht?
- Wie knüpfen Angebote der Gesundheitsförderung an die lebensweltlichen Bezüge der älteren Menschen an?
- Wie werden physische und psychische Zugangsbarrieren von gesundheitsförderlichen Angeboten im Quartier abgebaut?
- Wie identifiziert man die Bedarfe der Zielgruppe?
Hintergründe, Daten und Materialien
Aktuelles
Wie können die Wohn- und Lebensbedingungen zu einem selbstständigen und gesunden Leben im Alter beitragen?
22.02.2012 – Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V.
Das Wohnen, die Wohnsituation und das Wohnumfeld haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität im Alltag und auf die Gesundheit. Im Alter wächst diese Bedeutung noch zusätzlich. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte in der eigenen Wohnung ihren Lebensabend verbringen. Wie können die Wohn- und Lebensbedingungen zu einem selbstständigen und gesunden Leben im Alter beitragen?
Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre, Good Practice, Setting, Sozialraum, Stadtentwicklung
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„Gesund aufwachsen für alle!“ und die BKK-Preisverleihung „Vorbildliche Praxis 2012"
22.02.2012

© pixelio.de
Am 8. März 2012 finden im Vorfeld des 17. Kongresses Armut und Gesundheit die Satellitenveranstaltungen „Gesund aufwachsen für alle!“ sowie die BKK-Preisverleihung „Vorbildliche Praxis 2012: Nicht erkrankt und doch betroffen - Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige von Demenzkranken“ in der Technischen Universität Berlin statt. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die jeweilige Veranstaltung und die Möglichkeit zur Teilnahme.
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Nachbarschaftsheim St. Pauli e.V., Seniorentreff
14.02.2012 – Hanna Blase, Nachbarschaftsheim St. Pauli
Der Träger arbeitet seit über 60 Jahren im sozialen Brennpunkt St. Pauli mit älteren und alten Menschen in besonderen sozialen Problemlagen. Die Ziele der Arbeit sind die Integration sozial ausgegrenzter Menschen sowie die Rückgewinnung, Erhalt und Ausbau von psychischen, geistigen und körperliche Potentialen.
Schlagwörter: Armut, Bewegungsförderung, Empowerment, Gesundheitsbewusstsein, Migration, psychische Gesundheit, Suchthilfe
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13.02.2012 – Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE), Dr. Dorit Helbig, Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V., Franziska Faselt, Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

Mit dem jetzt erschienen Leitfaden „Bewegung in den Alltag bringen - das macht Sinn!“ möchten die Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung Hessen, Sachsen und Thüringen das Bewusstsein bei kommunalen Akteuren für die positiven Auswirkungen von Alltagsbewegung auf die Gesundheit ihrer älteren Mitbürger schärfen und einen aktiven Beitrag zur Steigerung von Bewegung und Lebens-qualität im Lebensalltag der Menschen leisten.
Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre
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Jeder verdient Gesundheit!
09.02.2012 – Barbara Fank-Landkammer, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising Deutscher Caritasverband

Armut macht krank. Auf diese Tatsache weist die Caritas 2012 mit ihrer gleichnamigen Kampagne hin. Und sie fordert: Jeder verdient Gesundheit. Deutschland hat ein solidarisch ausgerichtetes Gesundheitssystem mit hoher Qualität. Es ist Konsens in Deutschland, dass gesundheitliche Chancengleichheit ein Menschenrecht ist. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede mit Blick auf das Krankheitsrisiko und die Lebenserwartung.
Schlagwörter: Armut, Gesundheitsversorgung, Migration, Schwangerschaft, Video
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08.02.2012 – Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, Aktion Demenz e.V., Vorsitzender, Verena Rothe, Aktion Demenz e.V., Geschäftstelle
Die Menschen werden immer älter, der zu erwartende Anstieg der von Demenz Betroffenen ist signifikant. Gleichzeitig nehmen soziale Bindungen ab, die einen auffangen könnten, wenn man mit Demenz konfrontiert ist. Hier will die Aktion Demenz zur zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema aufrufen und zum gemeinsamen Engagement für „Demenzfreundliche Kommunen“ anregen.
Schlagwörter: Demenz, Kommentar, Kommunen
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Gemeinsam Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung für die Arbeit mit sozial Benachteiligten erschließen
02.02.2012 – Sybille Schliemann, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Stefan Pospiech, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Am 7. Dezember 2011 trafen sich im Berliner Stadtbezirk Treptow-Köpenick 20 Akteurinnen und Akteure, die in unterschiedlichen Funktionen für ein bewegtes Altern im Bezirk aktiv sind, zu einer Good Practice-Werkstatt Quartier. Der Regionale Knoten Berlin im Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ und das Zentrum für Bewegungsförderung Berlin unterstützte diese gemeinsame Qualifizierung in Form von Moderation und fachlichen Inputs.
Schlagwörter: Good Practice, Kommentar, Werkstatt Quartier, Workshop
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Darstellung vieler Good Practice-Beispiele aktualisiert
06.01.2012 – Marco Ziesemer, Gesundheit Berlin-Brandenburg
Seit 2005 die ersten Good Practice-Beispiele identifiziert wurden, hat sich viel getan. Um den aktuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen der Good Practice-Beispiele Rechnung zu tragen, sollen im Rahmen der Aktualisierung der Good Practice-Beschreibungen bis zum Jahresende 2011 25 Beispiele in der Datenbank überarbeitet werden.
Schlagwörter: Good Practice, GP-Projekte, Kommentar
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Wie lassen sich noch mehr Ältere erreichen?
29.12.2011 – Dr. Karin Stiehr, Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), GbR
Ehrenamtlich Tätige werden seltener krank und leben länger. Diese These wird, gerade für ältere Ehrenamtliche, durch eine Reihe von plausiblen Erklärungen gestützt: Nach dem Austritt aus dem Erwerbsleben bietet ihnen bürgerschaftliches Engagement neue Rollen und sinnvolle Aufgaben. Darüber hinaus werden durch freiwillige Arbeit soziale Netzwerke erweitert und die persönliche Weiterentwicklung gefördert.
Schlagwörter: Forschung, freiwilliges Engagement, Kommentar
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Persönliche Ansprechpartner für Ältere
27.12.2011 – Dr. Kerstin Kammerer, Institut für Gerontologische Forschung e. V.
Soziale Ungleichheit wirkt sich auf viele Bereiche des Lebens aus. Die Unterschiede hinsichtlich der Verfügbarkeit von finanziellen und kulturellen Ressourcen gehen mit einem unterschiedlich guten Zugang zu Informationen einher. Dies betrifft auch das Gesundheits- bzw. Krankheitswissen und Kenntnisse über Möglichkeiten der Prävention. Daher stellt sich die drängende Frage, wie Informationen über Gesundheit, Krankheit und Vorsorge sozial benachteiligte Menschen am besten erreichen.
Schlagwörter: Kommentar, Prävention
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