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Fahrradfahrer im Park
© pixelio.de, Michael Bührke

Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Älteren

Alte Menschen leiden oft an mehreren Krank­heiten gleich­zeitig und sind alters­bedingten physischen und psychischen Ein­schränkungen ausgesetzt. Chronische Erkrankungen können ein vollkommen beschwerde­freies Leben unmöglich machen. Gesund­heitliche Probleme verstärken sich teil­weise gegen­seitig, z.B. können Seh­einschränkungen oder Kreislauf­probleme zu Stürzen führen. Häufig ist dadurch die Mobilität so sehr eingeschränkt, dass die Wohnung nur noch selten verlassen wird.

Wichtige Themen sind:

  • Wie werden besonders gefährdete, sozial benach­teiligte ältere Menschen, z.B. ältere Migrant/innen oder isoliert lebende ältere Menschen, erreicht?
  • Wie knüpfen Angebote der Gesundheits­förderung an die lebens­weltlichen Bezüge der älteren Menschen an?
  • Wie werden physische und psychische Zugangs­barrieren von gesundheits­förderlichen Angeboten im Quartier abgebaut?
  • Wie identifiziert man die Bedarfe der Zielgruppe?

Hintergründe, Daten und Materialien

Vorbildliche Praxis 2012

Bis zum 5. Fe­bru­ar 2012 haben sich Ein­rich­tung­en und Institutionen mit ihren Angeboten und Projekten zur Un­ter­stüt­zung pflegender Angehöriger von Demenzkranken für den bun­des­weit ausgeschrieben Preis „Vorbildliche Pra­xis 2012“ des BKK Bundesverbandes beworben. Gegenwärtig erfolgt die Aus­wer­tung der eingegangenen Wettbewerbsbeiträge. Am 08. März 2012 wer­den die Preis­trä­ger auf der Satellitenveranstaltung in Ber­lin aus­ge­zeich­net.

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Gute Praxis konkret

Bildmarke PraxisdatenbankDurch die Auswahl und Präsentation von Beispielen guter Praxis, die sich mit ihren gesundheitsförderlichen Maßnahme speziell an sozial benachteiligte ältere Menschen richten, soll ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung geleistet werden. Die Good Practice-Kriterien bilden die relevanten Bereiche gesundheitsfördernder Interventionen ab und ermöglichen die Bewertung nachahmenswerter Konzepte in diesem Handlungsfeld.

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Arbeitshilfen

Das Heft 6 „Gesund und aktiv älter werden“ der aktualisierten und erweiterten Neuauflage der Arbeitshilfen richtet sich an alle Akteure, die dazu beitragen, das Quartier für ältere Menschen gesundheits­förderlich zu gestalten. Die in diesem Heft zusammen­gestellten Informationen, wie Praxis­beispiele, Tipps zum Weiter­lesen sowie weiter­führende Links und Check­listen, geben Anstöße für den Ausbau von lokalen Angebots­strukturen sowie der Gestaltung hilf­reicher Kooperationen im Quartier.

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Aktuelles

Das Wohnquartier als gesunde Lebensumwelt im Alter

Wie kön­nen die Wohn- und Le­bens­be­din­gung­en zu ei­nem selbstständigen und ge­sun­den Leben im Al­ter bei­tra­gen?

22.02.2012 – Dr. Birgit Wolter, Institut für Gerontologische Forschung e.V.

Das Wohnen, die Wohnsituation und das Wohnumfeld haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität im Alltag und auf die Gesundheit. Im Alter wächst diese Bedeutung noch zusätzlich. Die überwiegende Mehrheit der älteren Menschen möchte in der eigenen Wohnung ihren Lebensabend verbringen. Wie können die Wohn- und Lebensbedingungen zu einem selbstständigen und gesunden Leben im Alter beitragen?

Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre, Good Practice, Setting, Sozialraum, Stadtentwicklung … weiter


Satellitenveranstaltungen zum 17. Kongress Armut und Gesundheit

„Gesund auf­wach­sen für al­le!“ und die BKK-Preisverleihung „Vorbildliche Pra­xis 2012"

22.02.2012

© pixelio.de

Am 8. März 2012 fin­den im Vorfeld des 17. Kongresses Ar­mut und Ge­sund­heit die Sa­tel­li­ten­ver­an­stal­tun­gen „Gesund auf­wach­sen für al­le!“ so­wie die BKK-Preis­ver­leih­ung „Vorbildliche Pra­xis 2012: Nicht erkrankt und doch be­trof­fen - Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te für pflegende An­ge­hö­ri­ge von De­menz­kran­ken“ in der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin statt. Le­sen Sie wei­ter und er­fah­ren Sie mehr über die jeweilige Ver­an­stal­tung und die Mög­lich­keit zur Teil­nah­me.

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Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte ältere Deutsche und Migranten auf der Grundlage sozialer Beziehungen

Nachbarschaftsheim St. Pauli e.V., Seniorentreff

14.02.2012 – Hanna Blase, Nachbarschaftsheim St. Pauli

Der Träger arbeitet seit über 60 Jahren im so­zi­alen Brenn­punkt St. Pauli mit älteren und alten Menschen in besonderen so­zi­alen Problemlagen. Die Ziele der Ar­beit sind die In­te­gra­ti­on so­zi­al ausgegrenzter Menschen so­wie die Rück­ge­win­nung, Er­halt und Aus­bau von psychischen, geistigen und körperliche Potentialen.

Schlagwörter: Armut, Bewegungsförderung, Empowerment, Gesundheitsbewusstsein, Migration, psychische Gesundheit, Suchthilfe … weiter


Bewegung in den Alltag bringen - das macht Sinn!

13.02.2012 – Rolf Reul, Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. (HAGE), Dr. Dorit Helbig, Landes­vereinigung für Gesundheits­förderung Thüringen e.V., Franziska Faselt, Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

Mit dem jetzt erschienen Leit­fa­den „Be­we­gung in den All­tag brin­gen - das macht Sinn!“ möchten die Landesvereinigungen für Ge­sund­heits­för­de­rung Hessen, Sach­sen und Thü­rin­gen das Be­wusst­sein bei kommunalen Akteuren für die positiven Aus­wir­kung­en von All­tagsbewegung auf die Ge­sund­heit ihrer älteren Mit­bür­ger schär­fen und einen aktiven Bei­trag zur Stei­ge­rung von Be­we­gung und Lebens-qualität im Lebensalltag der Menschen leis­ten.

Schlagwörter: Bewegungsförderung, Broschüre … weiter


Armut macht krank - die Caritas-Kampagne 2012

Jeder verdient Gesundheit!

09.02.2012 – Barbara Fank-Landkammer, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising Deutscher Caritasverband

Ar­mut macht krank. Auf diese Tat­sa­che weist die Ca­ri­tas 2012 mit ihrer gleichnamigen Kam­pa­gne hin. Und sie fordert: Jeder verdient Ge­sund­heit. Deutsch­land hat ein so­li­da­risch ausgerichtetes Ge­sund­heitssystem mit hoher Qua­li­tät. Es ist Kon­sens in Deutsch­land, dass ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit ein Men­schen­recht ist. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede mit Blick auf das Krankheitsrisiko und die Le­bens­er­war­tung.

Schlagwörter: Armut, Gesundheitsversorgung, Migration, Schwangerschaft, Video … weiter


Demenz: Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung - und Chance

08.02.2012 – Prof. Dr. Reimer Gronemeyer, Aktion Demenz e.V., Vorsitzender, Verena Rothe, Aktion Demenz e.V., Geschäftstelle

Die Menschen wer­den im­mer älter, der zu erwartende An­stieg der von De­menz Be­trof­fe­nen ist si­gni­fi­kant. Gleichzeitig neh­men soziale Bin­dung­en ab, die einen auf­fan­gen könnten, wenn man mit De­menz konfrontiert ist. Hier will die Ak­ti­on De­menz zur zivilgesellschaftlichen Aus­ei­nan­der­set­zung mit dem The­ma auf­ru­fen und zum gemeinsamen En­ga­ge­ment für „De­menzfreundliche Kom­mu­nen“ an­re­gen.

Schlagwörter: Demenz, Kommentar, Kommunen … weiter


Good Practice-Werkstatt Quartier zur Bewegungsförderung bei älteren Menschen im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick

Gemeinsam Kriterien guter Praxis der Gesundheitsförderung für die Arbeit mit sozial Benachteiligten erschließen

02.02.2012 – Sybille Schliemann, Bezirksamt Treptow-Köpenick, Stefan Pospiech, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Am 7. De­zem­ber 2011 trafen sich im Ber­li­ner Stadtbezirk Treptow-Köpenick 20 Ak­teu­rin­nen und Akteure, die in unterschiedlichen Funktionen für ein bewegtes Altern im Be­zirk aktiv sind, zu einer Good Practice-Werkstatt Quar­tier. Der Regionale Kno­ten Ber­lin im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund „Ge­sund­heits­för­de­rung bei so­zi­al Be­nach­tei­lig­ten“ und das Zen­trum für Bewegungsförderung Ber­lin unterstützte diese gemeinsame Qualifizierung in Form von Mo­de­ra­ti­on und fachlichen Inputs.

Schlagwörter: Good Practice, Kommentar, Werkstatt Quartier, Workshop … weiter


Entwicklungen in der Praxis sichtbar machen!

Darstellung vieler Good Practice-Beispiele aktualisiert

06.01.2012 – Marco Ziesemer, Gesundheit Berlin-Brandenburg

Seit 2005 die ersten Good Practice-Beispiele identifiziert wurden, hat sich viel getan. Um den aktuellen Entwicklungs- und Veränderungsprozessen der Good Practice-Beispiele Rechnung zu tragen, sollen im Rahmen der Aktualisierung der Good Practice-Beschreibungen bis zum Jahresende 2011 25 Beispiele in der Datenbank überarbeitet werden.

Schlagwörter: Good Practice, GP-Projekte, Kommentar … weiter


Gesundes Altern durch bürgerschaftliches Engagement

Wie lassen sich noch mehr Ältere erreichen?

29.12.2011 – Dr. Karin Stiehr, Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), GbR

Ehrenamtlich Tätige werden seltener krank und leben länger. Diese These wird, gerade für ältere Ehrenamtliche, durch eine Reihe von plausiblen Erklärungen gestützt: Nach dem Austritt aus dem Erwerbsleben bietet ihnen bürgerschaftliches Engagement neue Rollen und sinnvolle Aufgaben. Darüber hinaus werden durch freiwillige Arbeit soziale Netzwerke erweitert und die persönliche Weiterentwicklung gefördert.

Schlagwörter: Forschung, freiwilliges Engagement, Kommentar … weiter


Gesundheitsförderung im Quartier

Persönliche Ansprechpartner für Ältere

27.12.2011 – Dr. Kerstin Kammerer, Institut für Gerontologische Forschung e. V.

Soziale Ungleichheit wirkt sich auf viele Bereiche des Lebens aus. Die Unterschiede hinsichtlich der Verfügbarkeit von finanziellen und kulturellen Ressourcen gehen mit einem unterschiedlich guten Zugang zu Informationen einher. Dies betrifft auch das Gesundheits- bzw. Krankheitswissen und Kenntnisse über Möglichkeiten der Prävention. Daher stellt sich die drängende Frage, wie Informationen über Gesundheit, Krankheit und Vorsorge sozial benachteiligte Menschen am besten erreichen.

Schlagwörter: Kommentar, Prävention … weiter

… weitere Artikel

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Aktivitäten in den Ländern

Informationen zur Arbeit der regionalen Knoten im Bereich der Gesundheitsförderung bei Älteren finden Sie hier.

Neueste Einträge in die Praxis­datenbank

Erzählcafe für Ältere
Das Projekt „Wie geht’s – Ge­sund­heits­för­de­rung für Ältere in Programmgebieten der Sozialen Stadt“…


Netzwerk Märkisches Viertel
Das Netzwerk Märkisches Viertel e.V. ist ein Verein, dessen Mitglieder die Lebenssituation von…


Drogenkonsumraum Berlin
Das Angebot der Drogenkonsumräume umfasst: - pflegerisch-medizinische Aufsicht beim Konsum von…

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Ansprechpartner

Marco Ziesemer, Ihren Ansprechpartner zur Gesundheitsförderung bei Älteren, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.