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Gesundheitsförderung als Handlungsfeld sozialer Stadtteilentwicklung

Einflussgrößen auf die menschliche Gesundheit im Quartier

Ein Quartier konstituiert sich baulich/physisch und sozial. Beides wirkt zusammen und bildet ein nachbarschaftliches Gefüge aus räumlicher Nähe und sozialer Interaktion. Folgende Faktoren beeinflussen die soziale Identität und die Gesundheit der Menschen:

baulich-physisch

  

Freiflächen
Grün- und Erholungsflächen
Naturnähe

Verkehrsaufkommen
Lärm
Schadstoffe
Umwelt

Infrastrukturen (Fuß-, Radwege, ÖPNV)

Wohnsituation
Wohnumfeld

sozial

  

Sport- und Bewegungsangebote

Kultur- und Bildungsangebote

Nachbarschaft
Soziales Gefälle

Mobilität

Netzwerke, Integration
Kommunikation

Psychosoziale Risiken

Versorgungsstruktur
Dienstleistungen
lokale Ökonomie

Erwerbstätigkeit

     

Die wichtigsten Zielgruppen des Setting-Ansatzes Stadtteil

Ältere Bewohner

Für sie ist die Sicherung von Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit entscheidend.

Arbeitslose

Zugänge zu Informationen, Dienstleistungen, sozialen Netzen und Bildungsangeboten sowie die Ausstattung mit öffentlichem Personennahverkehr tragen dazu bei, soziale Isolation bei Arbeitslosen zu vermeiden.

Kinder und Jugendliche

Aufgrund der sozialisierenden Wirkung der Wohnumgebung prägen die Einflussfaktoren vor Ort die Heranwachsenden langfristig, positiv wie negativ. Das Setting Stadtteil bietet bei dieser Zielgruppe also erhebliche Entwicklungschancen.

Gesundheitsförderung in den Quartieren der Sozialen Stadt

Mit dem Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ versuchen Bund, Länder und Gemeinden seit 1999 die Lebensperspektive der Menschen in Quartieren mit einer großen Dichte sozialer Probleme zu verbessern. Der Querschnittscharakter der Gesundheitsförderung wird der sozialen Stadtteilentwicklung immer auch Gesundheitsbezüge verleihen. Das Programm wird in 570 Gebieten in 350 Gemeinden umgesetzt (Stand 2009).

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Factsheet

Eine Zusammenfassung von Hintergrundinformationen zum Quartier als Setting der Gesundheitsförderung kann hier heruntergeladen werden. (PDF-Datei, 160 kB)

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Ansprechpartner

Stefan Bräunling, Ihren Ansprechpartner zum Thema Gesundheitsförderung im Quartier, erreichen Sie hier.

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.