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8. Kooperationstreffen

am 8. September 2010
im Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB)

Im Mittelpunkt des 8. Kooperationstreffens stand in diesem Jahr die Verbesserung der Gesundheit sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Über 80 % aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland haben einen guten bis sehr guten Gesundheitszustand. Bei etwa einem Fünftel aller Kinder und Jugendlichen treten jedoch deutliche Gesundheitsprobleme und -risiken auf, dies insbesondere bei Familien in schwierigen Lebenssituationen.
Der Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“ hat seit 2003 umfangreiches Handlungswissen zur Lösung dieses Gesundheitsproblems gesammelt, ausgewertet und die Umsetzung unterstützt. Mit dem 8. Kooperationstreffen wurden anhand einer Diskussionsgrundlage Thesen diskutiert, die uns verbesserten Gesundheitschancen für alle Kinder und Jugendliche in Deutschland einen wesentlichen Schritt näher bringen sollen. Mit der Erarbeitung dieser Empfehlungen leistet der Kooperationsverbund einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der „Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit“ und zur Präzisierung der Maßnahmen, die zur Verringerung gesundheitlicher Ungleichheit im Rahmen des nationalen Gesundheitsziels „Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz, Bewegung, Ernährung“ ergriffen werden müssen.

Dokumentation: Protokoll der Beiträge und Diskussionen (PDF-Datei, 250kB)


AG 1: Kommunale Strategien zur Verbesserung der Kindergesundheit

Impulsbeitrag von Franz Gigout (PDF-Datei, 40kB)

Protokoll (PDF-Datei, 120kB)

  • Die kommunalen Strukturen sind oft noch nicht flexibel genug für eine gesundheitsförderliche Umgestaltung der Kommunen.
  • Erfolgreiche Strategien sind noch zu wenig bekannt und müssen kommuniziert werden!

Gesundheitsförderung „zahlt sich aus“ - dieser Aspekt muss stärker herausgestellt werden!

AG 2: Nachhaltigkeit und Qualität in der Gesundheitsförderung: Rund um die Geburt

Impulsbeitrag von Prof. Dr. Meinrad Armbruster (PDF-Datei, 2MB)

Protokoll (PDF-Datei, 115kB)

  • Kommunales Gesamtkonzept für gesundheitsfördernde Maßnahmen rund um die Geburt entwickeln!
  • Zielgruppen genau benennen und „milieuspezifisch“ ansprechen!
  • Bestehende Netzwerke nutzen, klare Verantwortlichkeiten schaffen und verlässliche Partnerschaften aufbauen!

AG 3: Nachhaltigkeit und Qualität der Gesundheitsförderung bei Jugendlichen

Impulsbeitrag von Prof. Dr. Heiner Keupp (PDF-Datei, 480kB)

Protokoll (PDF-Datei, 115kB)

  • „Jugendliche“ sind eine vernachlässigte Zielgruppe - ein Defizit angesichts der umfassenden Entwicklungsaufgaben und Weichenstellungen in dieser Lebensphase.
  • Angebote für Jugendliche sind noch zu stark von der Anbieterperspektive geprägt, umso wichtiger sind partizipative Ansätze!

Strukturbildung in den Lebenswelten der Jugendlichen fördern (Schule, Ausbildung, Freizeit) und diese aktiv einbinden!

AG 4: Strategien zur Verbesserung der Kindergesundheit im Quartier

Impulsbeitrag von Helene Luig-Arlt (PDF-Datei, 100kB)

Protokoll (PDF-Datei, 115kB)

Die Kölner Entschließung des Gesunde Städte-Netzwerks von 1999 (auf die in dieser AG hingewiesen wurde) (PDF-Datei, 40kB)

  • Für ein erweitertes Verständnis von Gesundheit werben, das auch Wohnen, Verkehr etc. einschließt!
  • Die Gesundheitsförderung im Setting Quartier braucht vor allem Koordinierungs-/ Lotsenstellen; Treffpunkte und Netzwerke existieren schon vielfältig.

Erfolgreiche Maßnahmen in Regelförderung überführen!

AG 5: Nachhaltigkeit und Qualität der Gesundheitsförderung für Kinder im Alter 1 - 6 Jahre

Protokoll (PDF-Datei, 100kB)

  • Einbeziehung der Familie - Leistungen erfragen und umsetzen, die Eltern sich wünschen.
  • Gründe für fehlenden Kita-Besuch (aufsuchend) erfragen.

Die Kommune als Ressource betrachten!

AG 6: Nachhaltigkeit und Qualität der Gesundheitsförderung bei Kindern im Primar-Schulalter

Protokoll (PDF-Datei, 115kB)

  • Respekt für die Lebenswelten!
  • Eine ressourcenorientierte Haltung der Professionellen muss erreicht werden.

Gesundheitsförderung muss sich am pädagogischen Prozess beteiligen, Teil der pädagogischen Arbeit sein.


Veranstaltungsmaterialien:

  • Tagesordnung zum 8. Kooperationstreffen (PDF-Datei, 70kB)
  • Diskussionspapier "Gesundheitschancen von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern!" (PDF-Datei, 170 kB)
  • Einführung "Verbesserung der Gesundheitschancen sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher" - Prof. Dr. Rolf Rosenbrock (PDF-Datei, 140kB)
  • Teilnehmerliste (PDF-Datei, 70kB)

Impressionen

Foto Kooperationstreffen Foto Kooperationstreffen Foto Kooperationstreffen

Fotogalerie 8. Kooperationstreffen "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten"

(zum Anschauen bitte die Bilder anklicken)

Logo der Bundeszentrale für gesundheitlicheAufklärung
Logo der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung, Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Gesundheitliche Chancengleichheit verbessern

Cover Broschüre

Broschüre zum Kooperationsverbund (PDF-Datei, 800 kB)

Erklärung des Kooperations- verbundes

Cover der Kooperationserklärung

Erklärung zur Kooperation für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten (PDF-Datei, 60kB).

Neuestes Good Practice-Beispiel

Projekt Superklasse
Musik und Ge­sund­heits­för­de­rung stehen auf den ersten Blick in keinem direkten Zusammenhang. Dass…

…Was ist das?

weitere Good Practice-Beispiele finden Sie hier

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Der Kooperationsverbund wurde 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet
und wird maßgeblich durch die BZgA getragen. Ihm gehören aktuell 55 Partnerorganisationen an.
BZgA / Ostmerheimer Str. 220 / 51109 Köln / Tel +49 221 8992-0 / Fax +49 221 8992-300
Die BZgA ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.