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16. Kongress Armut und Gesundheit
Der 16. Kongress Armut und Gesundheit wird am Freitag, 3. Dezember, und am Samstag, 4. Dezember 2010, in Berlin stattfinden. Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, welche Potenziale das Konzept der Verwirklichungschancen für die Gesundheitsförderung und Prävention birgt.
Das Konzept zum Themenschwerpunkt Verwirklichungschancen des 16. Kongress Armut und Gesundheit finden Sie hier (PDF 100 KB).
Einen Beitrag des Eröffnungsredners Prof. Dr. Uwe H. Bittlingmayer mit dem Titel "Niemand ist seiner eigenen Gesundheit Schmied" finden Sie in ungekürzter Fassung hier. (erschienen im Info_Dienst für Gesundheitsförderung Ausgabe 3_2010).
Was Verwirklichungschancen sind, erklärt dieser Artikel. Einen Vergleich zwischen dem Lebenslagen-Ansatz der Armutsforschung und dem Konzept der Verwirklichungschancen stellt die Hamburger Wirtschaftswissenschaftlerin Ortrud Leßmann in diesem Text an; ein Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat den Nutzwert des Konzepts für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung untersucht. Inwieweit der Ansatz der Verwirklichungschancen, der mit Amartya Sen ursprünglich von einem Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften geprägt worden ist, nutzbar gemacht werden kann für Gesundheitsförderung und Prävention, erklärt der Frankfurter Professor Thomas Gerlinger in diesem Artikel (Info_Dienst für Gesundheitsförderung 4/09, S.4/5). Auch Thomas Abel und Dominik Schori diskutieren in diesem Text den Nutzwert von Verwirklichungschancen für eine theoretische Anleitung der Gesundheitsförderung.
In die gesundheitspolitische Debatte in Deutschland hat das Konzept der Verwirklichungschancen ebenfalls Eingang gefunden. So bezieht sich der 13. Kinder- und Jugendbericht auf das Konzept. Ebenso erwähnt der Sachverständigenrat in seinem Gutachten 2009 Verwirklichungschancen.
Einen Artikel von Rolf Rosenbrock und Justin Powell zum Thema Verwirklichungschancen aus dem Berliner Tagesspiegel vom 17.02.2009 finden Sie hier.
Informationen zum 15. Kongress Armut und Gesundheit erhalten Sie hier.
In Kürze wird die Dokumentation des 15. Kongresses auf CD-ROM erscheinen. Vormerkungen dafür nehmen wir gerne entgegen: Gesundheit Berlin-Brandenburg, Friedrichstraße 231, 10969 Berlin, Tel.: 030 / 44 31 90 60, Email: sekretariat@gesundheitberlin.de.