Die negativen gesundheitlichen und ökonomischen Auswirkungen der Klimakrise treffen strukturell benachteiligte Menschen ungleich stärker als den Rest der Bevölkerung. Trotzdem nutzen Lobbyismus und Populismus nutzen genau diese Ungleichheiten, um Klimaschutzmaßnahmen zu gezielt zu blockieren und gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen. Ein Gutachten von Dr. Irene Becker und Dr. Benjamin Held im Auftrag der Diakonie Deutschland prägt nun in einem Gegenentwurf das Konzept eines sozial-ökologischen Existenzminimums, das vorsieht, ökologische Kriterien in die Bemessung des Existenzminimums zu integrieren.
Aufgrund der großen Nachfrage präsentieren die Autor*innen ihre Studie erneut in einer digitalen Veranstaltung am 8.April 2025. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich: https://eveeno.com/175955667
Das Gutachten ist bereits veröffentlicht und unter folgendem Link abrufbar: Diakonie-Konzept für eine sozial-ökologisches Existenzminimum - Diakonie Deutschland