Migration
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EU-MiCare: Kostenloses E-Learning für Fachkräfte und Ehrenamtliche
Psychosoziale Kompetenz und interkulturelles Verständnis in der Arbeit mit Migrant*innen und Geflüchteten
30.07.2025
Der EU-MiCare E-Learning-Kurs ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Partnerorganisationen aus Deutschland, Griechenland, Italien, Spanien und Zypern. Entwickelt für Fachkräfte und Ehrenamtliche, kombiniert er fundierte Theorie und praxisnahe Anwendungen, um zentrale psychosoziale Dimensionen im Migrationskontext zu vermitteln. Teilnehmende lernen, Migration als vielschichtige Erfahrung zu begreifen und erhalten Methoden wie das Adversity Grid, die Ulysses-Skala und das Rad der Macht/Privilegien zur Reflexion und praktischen Anwendung. Die Kursstruktur mit vier Modulen und 17 Einheiten wurde partizipativ entwickelt und bietet für unterschiedliche Berufsgruppen (Gesundheitsfachkräfte, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen, Mediator*innen, Ehrenamtliche) passende Lernwege in fünf verschiedenen Sprachen.
Hier der Zugang zur Website.
Schlagwörter:Migration, psychische Gesundheit, Geflüchtete
Gesundheitsapps für Migrant*innen
Trainingsprogramm bereit zur Nutzung
25.11.2024
Das europäische Projekt MIG-HEALTH-APPS ist nach zweijähriger Laufzeit abgeschlossen. Ziel des Projektes war die Verbesserung der digitalen Gesundheitskompetenz und der Gesundheitssituation von Migrant*innen und Asylbewerber*innen im deutschsprachigen Raum. Im Rahmen des Projekts wurden ein digitales Schulungsprogramm für Gesundheits-Apps, eine E-Learning-Plattform und ein App-Schulungstool entwickelt. Ergänzt werden diese digitalen Materialien durch ein Handbuch für Trainer*innen und ein Willkommenshandbuch für Migrant*innen.
Die Ergebnisse des Projekts: https://apps4health.eu
Schlagwörter:Geflüchtete, Digitale Medien, Migration
Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
Videos für zugewanderte Familien
07.10.2024
Sie sind neu in Deutschland und müssen sich als Familie in einer fremden Kultur zurechtfinden. Fragen Sie sich manchmal, ob Ihre Kinder die Umstellung gut verkraften – oder haben Sie das Gefühl, dass sie unter der Situation leiden? Hier finden Sie drei animierte Filme (je ca. 2 Minuten) mit Informationen und Tipps zur seelischen Gesundheit von Kindern. Sie erfahren darin auch, an wen Sie sich wenden können, wenn Sie denken, dass Ihr Kind Hilfe braucht.
Schlagwörter:Kinder, Jugendliche, psychische Gesundheit, Migration
Challenges in Achieving Universal Health Coverage/Use for Migrants: Insights from the WHO European Region and Germany
02.10.2024
Universal health coverage (UHC) for undocumented migrants is a significant challenge in the WHO European region, where increasing numbers of people are migrating. The UN Sustainable Development Goals call for equitable UHC, regardless of immigration status. However, undocumented migrants face barriers to healthcare access and are often excluded. Read more about it...
Amidst growing hostility towards migrants, efforts for UHC must address gaps and challenge anti-migrant narratives, as restricting healthcare raises costs and worsens outcomes, as seen in Germany. Read more about it...
A study on health service use in Germany highlights further challenges: while overall HSU (Health Service Use) was similar between migrants and non-migrants, first-generation migrants from Eastern Europe, Turkey, and resettlers showed lower use of mental health services. These barriers emphasize the need for more inclusive healthcare systems. Read more about it...
Schlagwörter:Geflüchtete, Migration, psychische Gesundheit, Gesundheitssystem
Modethema oder Lösungsansatz?
Prävention in der Pflege und Vorsorge am Lebensende – auch für und mit Menschen mit Migrationsgeschichte
27.09.2024
Vielfalts- und Transkulturalitäts-Debatten zielen auf die Individualität des Menschen. Allein die Individualität zu betrachten, reicht jedoch nicht aus, um das Präventions- und Vorsorgeverhalten von Einzelnen oder Gruppen zu erklären. Multiprofessionelle Forschungs- und Praxisteams machen die Erfahrung: Funktionierende Sozialräume sind für das Präventionsverhalten von Menschen und insbesondere von vulnerablen Gruppen, zu denen Menschen mit Migrationsgeschichte und pflegende Angehörige im Allgemeinen gehören, von ausschlaggebender Bedeutung.
Zur Dokumentation des Fachtags im November 2023
Schlagwörter:Vielfalt, Dokumentation, Migration, Pflege
Gesundheit und Migration – Wie fördern wir gesundheitliche Chancengleichheit und Integration in der kommunalen Lebenswelt?
05.09.2024
- Felix Koller, HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V., Nicole Fricke (vorm. Waliczek), HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V., Anna Kleine, bis Ende 2024: HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Das Thema „Gesundheit und Migration” ist mehr denn je ein aktuelles Thema in den (hessischen) Kommunen. Die Relevanz und der Bedarf wurden auch in den Beratungen, Austauschformaten und Veranstaltungen der KGC Hessen deutlich, sodass wir uns dazu entschieden, den Jahresfachtag am 05.09.2024 zu der Frage „Wie fördern wir gesundheitliche Chancengleichheit und Integration in der kommunalen Lebenswelt?“ auszurichten.
Schlagwörter:Migration, Kommunen, Gesundheitliche Chancengleichheit
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24.11.2023
- Min-Sung Kim, Der Paritätische Gesamtverband, Demet Dingoyan, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Von Bewegung bis Sensibilisierung: Gemeinsame Initiativen für die Gesundheit von Menschen mit Migrationsgeschichte. Das Projekt „Gemeinsam für ein gesundes Leben: Gesundheitsförderung für und mit Menschen mit Migrationshintergrund im Quartier“ (GgLiQ) des Paritätischen Gesamtverbands stellt sich vor.
Schlagwörter:Gesundheitsförderung, Migration, Quartier
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Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland – wichtige Fakten auf einen Blick
23.11.2023
Wie gesund sind die Frauen in Deutschland? Der große Einfluss von Geschlecht auf die Gesundheit ist mittlerweile gut untersucht und belegt. Biologische und vor allem soziale Faktoren führen zu zahlreichen Unterschieden in der Gesundheit von Frauen und Männern. Darüber hinaus gibt es innerhalb der Geschlechtergruppen eine große Vielfalt, zum Beispiel je nach Alter, Familiensituation oder Migrationsgeschichte. Die Broschüre von 2023 basiert auf dem umfassenden Bericht „Gesundheitliche Lage der Frauen in Deutschland“ und enthält wichtige Informationen und Eckdaten zu ausgewählten Aspekten der Frauengesundheit.
Im Fokus stehen häufige Erkrankungen, wichtige Risikofaktoren sowie die Inanspruchnahme von Prävention und medizinischer Versorgung. Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen der Gesundheit werden beleuchtet, auf bestimmte Gruppen von Frauen (ältere Frauen, Frauen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Behinderungen) wird vertiefend eingegangen. Auch das Themenfeld soziale Ungleichheit und Gesundheit wird kurz aufgegriffen.
Hier können Sie den Bericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes, getragen von RKI und Destatis, herunterladen.
Schlagwörter:Frauengesundheit, Broschüre, Migration, Soziallage
Rubicon: Digitale und analoge Angebote für queere Geflüchtete und Migrant*innen
30.06.2023
Queere Migrant*innen und Geflüchtete Menschen finden bei Rubicon e.V. in Köln eine Anlaufstelle für Beratung und Unterstützung. 2005 wurde der offene Treff baraka gegründet – "a place for international queers". Menschen mit Migrations- und/oder Fluchtgeschichte hatten nach sicheren Räumen gesucht, wo sie sich diskriminierungsfrei austauschen und Lebenserfahrungen teilen konnten. Der Treff wurde u.a. um digitale Angebote ergänzt, die insbesondere bei dieser Zielgruppe eine besondere Relevanz darstellen und genutzt wurden.
Zur Internetseite des Rubicon e.V.: https://rubicon-koeln.de
Schlagwörter:Queer, Ältere, Workshop, Migration
Das Wohlbefinden von Immigrant*innen und deren Nachkommen ist in migrantisch geprägten Nachbarschaften höher
06.09.2022
- Sarah Carol, University College Dublin, Merlin Schaeffer, Universität Kopenhagen, Jonas Wiedner, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Das Projekt WELLMOB des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) widmet sich der Frage, wie sich ethno-religiöse Infrastrukturen auf das subjektive Wohlbefinden von Immigrant*innen und ihren Nachkommen auswirken können.
Schlagwörter:Migration
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