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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

vdek-Ideenwettbewerb Heimvorteil

20 Präventionsprojekte in stationären Pflegeeinrichtungen ausgezeichnet

Ulrike Pernack , Verband der Ersatzkassen e.V.
25.10.2018


Quelle: vdek

Die Ge­win­ner des vdek-Ideenwettbewerbs „Heimvorteil“ ste­hen fest: Drei innovative Pro­jekte zur Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung im Pfle­ge­heim haben am Frei­tag in Ber­lin die Aus­zeich­nung des Verbandes der Er­satz­kas­sen e. V. (vdek) er­hal­ten. Bei den drei Erst­plat­zier­ten handelt es sich um

Die drei Sieger wer­den von Prä­ven­ti­onsexperten bei der Um­set­zung und Wei­ter­ent­wick­lung ihrer Ideen unterstützt. Dafür er­hal­ten sie je bis zu 30.000 Eu­ro. Der vdek zeichnete 17 weitere Kon­zepte aus, die von den Ex­per­ten eben­falls Un­ter­stüt­zung bei der Um­set­zung er­hal­ten. Bei dem bun­des­wei­ten Ideenwettbewerb des vdek und der Er­satz­kas­sen hatten sich mehr als 270 Pro­jekte beworben.

vdek: "Prävention und Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen werden immer wichtiger"

Ul­ri­ke Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, erklärte: „Die Er­satz­kas­sen wol­len die Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung bei Bewohnern von Pflegeheimen verstärkt för­dern. Denn für sie gibt es bislang ein­fach noch zu wenige An­ge­bo­te. Es gibt al­ler­dings be­reits gute Ideen in diesem wichtigen Versorgungsbereich. Mit unserem Wett­be­werb wol­len wir da­zu bei­tra­gen, dass sie Schule ma­chen. Denn klar ist auch: Angesichts der demografischen Ent­wick­lung wer­den Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung in Pflegeeinrichtungen im­mer wichtiger.“

Westerfellhaus würdigt Heimvorteil-Gewinner

Der Pfle­gebevollmächtigte der Bun­des­re­gie­rung, Staats­se­kre­tär An­dre­as Westerfellhaus, sagte: „Prä­ven­ti­on und Pfle­ge sind zwei zentrale Themen, die un­ab­ding­bar mit­ei­nan­der verknüpft sind. Es gibt viele, re­la­tiv ein­fach durchzuführende Maß­nah­men, die für die pflegebedürftigen Menschen weniger Krankenhausaufenthalte, mehr Selbst­stän­dig­keit und einen echten Ge­winn an Le­bens­qua­li­tät be­deu­ten. Damit sie umgesetzt wer­den, bedarf es ei­nes großen Engagements der Pfle­gekräfte. Dass das ge­lin­gen kann, zei­gen die Ge­win­ner des vdek-Ideenwettbewerbs Heimvorteil.“
Die Ju­ry aus Gesundheits- und Pfle­geexperten hatte die drei Siegerideen u. a. auf­grund ihrer Praxisrelevanz, ihres innovativen Charakters, der Über­trag­bar­keit auf an­de­re Ein­rich­tung­en und des nachhaltigen Ansatzes ausgewählt.

Erste Plätze an die Projekte Gewaltprävention, Landleben sowie Koch- und Backstation

  • Ge­waltprävention spiele in der Pfle­ge bislang oft ei­ne untergeordnete Rol­le, erklärte die Ju­ry zum erstplatzierten Pro­jekt „Professioneller Um­gang mit Ge­waltsituationen in der Pfle­ge“ der Städtischen Seniorenheime Dort­mund. Das Seminarkonzept könne effektiv zur Vorbeugung und Verminderung von Ge­walt bei­tra­gen. Darüber hinaus fördere es die Lebens- und Arbeitsqualität in der Pfle­geeinrichtung, teilte die Ju­ry mit. Das Pro­jekt richtet sich speziell an Be­schäf­tig­te in der stationären Langzeitpflege.
  • Das Kon­zept „Land­le­ben“ der Seniorenresidenz Ca­lau wurde für Pfle­geheimbewohner aus ei­ner ländlichen Re­gi­on entwickelt. Es er­mög­licht ih­nen, vertraute und liebgewonnene Tä­tig­keit­en weiterzuführen, die ihr Alltagsleben auf dem Land be­stimmt haben. Im Mit­tel­punkt steht ein Be­woh­nergarten, zu­dem gibt es u. a. ei­ne Handwerks- so­wie ei­ne Back- und Kochgruppe. Der An­satz stärke nach­hal­tig das Ge­mein­schafts­ge­fühl und die psychosoziale Ge­sund­heit, so die Ju­ry.
  • Die „Mo­bi­le Koch- und Backstation“ des AWO Sozialzentrums Jung & Alt in Würz­burg wurde eben­falls mit ei­nem ersten Platz aus­ge­zeich­net. Aus Sicht der Ju­ry fördert das Kon­zept die Feinmotorik der einzelnen Bewohner­innen und Be­woh­ner, stärkt aber auch deren Ge­mein­schaft und er­mög­licht soziale Teil­ha­be. Durch Be­rück­sich­ti­gung der individuellen körperlichen und kognitiven Res­sour­cen sei das Kon­zept be­son­ders wirk­sam.

Alle Informationen rund um den Wettbewerb gibt es im Internet unter:

www.ideenwettbewerb-heimvorteil.de/vdek/de/home

Pressemitteilung zum Download

Die Ausgabe 9/10 des Verbandsmagazins der Ersatzkassen widmet dem Ideenwettbewerb ebenfalls eine eigene Seite.

Hier gelangen Sie zum Beitrag.

Die gesamte Aus­ga­be kön­nen Sie un­ter https://www.vdek.com/magazin/ausgaben/2018-0910.html bestellen.

Kontakt

Michaela Gottfried
Askanischer Platz 1
10963 Berlin
Tel.: 0 30 / 2 69 31 - 12 00
Fax: 0 30 / 2 69 31 - 29 15
E-Mail: presse@vdek.com

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  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

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