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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Positive Wirkung von Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

07.11.2006

Das Projekt ‚JobFit Regional’ in NRW förderte die Verbesserung von Gesundheitsverhalten und Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt. Es wurde vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) durchgeführt und nun evaluiert. Ziel des Projektes war es, durch individuelle Gesundheitsberatung und Gruppenangebote aus den Bereichen Bewegung, Ernährung, Stress und Sucht den negativen Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf den Gesundheitszustand etwas entgegenzusetzen.

Während der Laufzeit des Projekts von November 2004 bis Juni 2006 konnten 61 Prozent Langzeitarbeitslose angesprochen werden, von denen über 40 Prozent länger als zwei Jahre arbeitslos waren. Um die Langzeitarbeitslosen zu erreichen, wurden bei neun ausgewählten Bildungs- und Beschäftigungsträgern sowie einer Personal-Service-Agentur (PSA) und einem Arbeitslosenzentrum in verschiedenen Regionen NRWs gesundheitsfördernde Einzel- und Gruppenmaßnahmen angeboten. Es haben 540 Menschen teilgenommen. Mit allen Teilnehmern wurden individuelle Gesundheitskompetenzberatungen durchgeführt. Weiterhin gab es 48 Gruppenangebote wie Nichtrauchertraining und Ernährungskurse und verschiedene Entspannungs- und Bewegungsangebote.

Im Ergebnis sind eine Reduzierung des Krankenstandes, eine Verringerung unentschuldigter Fehlzeiten sowie ein insgesamt deutlich höheres Gesundheitsbewusstsein feststellbar, so der BKK Bundesverband in einer Pressemitteilung zum Abschlussbericht des Projektes. Der Anteil der Teilnehmer, die keinen Sport treiben, sank von 23 auf zwölf Prozent. Der Anteil derer, die sich sehr häufig ausgewogen ernähren, stieg von zehn auf 23 Prozent. Auch die sozialen Kontakte der Betroffenen nahmen zu. So sank der Anteil derer, die nur selten Kontakt zu Freunden haben, von 37 auf 25 Prozent. Es war auch eine Verbesserung der Vermittlungschancen erkennbar. So gab es in einem Teilprojekt nachweislich mehr Arbeitsaufnahmen. Auch ein gesteigertes Selbstvertrauen konnte belegt werden, denn die Teilnehmer schätzen ihre Arbeitsfähigkeit im Vergleich zum Zeitpunkt vor Beginn des Projektes signifikant höher ein.

Derzeit werden im Rahmen eines Folgeprojektes „JobFit NRW“ Modelle in Kooperationen mit ARGEn und Optionskommunen entwickelt, wie gesundheitsfördernde Ansätze in Regelstrukturen implementiert werden können.

Das Modellprojekt „JobFit Regional“ ist Teil der BKK Initiative „Mehr Gesundheit für alle“.

Weitere Informationen und Ergebnisse von JobFit Regional sind auf der Internetseite der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (G.I.B.) NRW und den Seiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW abrufbar.

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  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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