Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Eckpunkte für familienbezogene Gesundheitsförderung

Klaus Hurrelmann , Hertie School of Governance, Berlin
25.03.2015

Hauptvortrag von Prof. Dr. Klaus Hurrelmann auf der Satellitenveranstaltung 2015

Welche Fol­ge­rung­en er­ge­ben sich aus wich­tigen Stu­di­en wie z.B. der AOK Fa­mi­lienstudie und der World Vision Kinderstudie für Stra­te­gien der Ent­wick­lungs- und Ge­sund­heits­för­de­rung der Kinder? Kinder brau­chen ei­ne mög­lichst reichhaltige und vielfältige Um­welt und so viele An­re­gung­en für ih­re Ent­wick­lung wie ir­gend mög­lich. Ist die Aus­ei­nan­der­set­zung mit der Um­welt, der sozialen und der physikalischen, verarmt und restringiert, dann ergibt sich hier ein Einfallstor für viele Be­las­tung­en. Die Kinder sind auf Fa­mi­lien an­ge­wie­sen, die fest in Netzwerke eingebunden sind. Es gilt das Sprichwort „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu er­zie­hen“.

Die For­schung zeigt ganz klar, wie wich­tig die Rol­le der Eltern ist, wie ent­schei­dend ih­re Impulse sein kön­nen, aber wie schnell sie auch überfordert sein kann. Es geht al­so da­rum, die Fa­mi­lie sehr stark zu ma­chen und die Eltern zu un­ter­stüt­zen, wo und wie es im­mer mög­lich ist. Aber es geht auch da­rum, sie in ei­ne Um­welt zu stel­len, die helfen und un­ter­stüt­zen kann, wenn die Kräfte der Mütter und Väter aufgebraucht sind, dann benö­tigen sie ei­ne Um­welt, die einspringt und ih­nen Lasten abnimmt.

Ein Kind brau­cht sei­ne Fa­mi­lie, die ist durch nichts er­setz­bar. Die El­tern sind das Zen­trum des ge­samten Ent­wick­lungs- und Sozi­alisations­ge­schehens. Die Eltern sind die Koordinationspersonen für den Betreuungs- und Bildungsprozess ei­nes Kindes. Sie sind das Zen­trum, aber sie kön­nen es al­lei­ne nicht schaffen. Sie sind schnell überfordert, ge­ra­de in den heutigen Gesellschaften, wel­che sehr weit gefächert, sehr vielfältig und sehr sektoral aufgesplittert sind und die auch von den Eltern heute vieles verlangen, den­ken wir nur an die Verbindung von Berufsarbeit, Haushalt und Kin­der­er­zie­hung. Die Eltern brau­chen ei­ne öffentliche Un­ter­stüt­zung. Sie brau­chen die Nach­bar­schaft, die öffentlichen Bildungseinrichtungen und die gesundheitlichen Versorgungsinstitutionen, die Jugendhilfe und die Fa­mi­lienhilfe und vieles mehr. Alle diese Res­sour­cen und Strukturen sind für die Kinder nö­tig und müs­sen mit der Fa­mi­lie verzahnt und koordiniert wer­den.

Grenzen der familienzentrierter Wohlfahrtspolitik

Die deu­tsche Wohl­fahrts­politik geht im­mer noch von der Idee aus: Das Beste, was ei­nem Kind pas­sie­ren kann, das sind die Eltern.  Wir ha­ben ein familien­zen­triertes Mo­dell der Wohl­fahrts­politik und sind da­mit im his­to­rischen Rück­blick auch wun­der­bar gefahren. Heute mer­ken wir aber im­mer stärker die Gren­zen, die die­ses Mo­dell hat. Mög­lich­er­weise ha­ben wir es nicht ge­nü­gend weiter­ent­wickelt. Wir haben über­steuert: Wir nei­gen da­zu, al­le Un­ter­stüt­zung für die Kinder an die Fa­mi­lie zu ge­ben. Dadurch sind die Kinder qua­si auf Ge­deih und Verderb auf die Eltern an­ge­wie­sen, so stark wie in kaum ei­nem anderen Land. Durch die Fi­xie­rung auf die klein gewordene und ge­gen­über den Gründungsjahren der Bundesrepublik auch völlig an­ders strukturierte Fa­mi­lie haben wir über­se­hen, dass die Fa­mi­lie ein Um­feld benötigt, um rich­tig stark sein zu kön­nen. Die Fa­mi­lien von heute sind sehr klein und sehr störungsanfällig. Sie schaffen es nicht, all die An­for­de­rung­en, die sich an die Er­zie­hung ei­nes Kindes und an die ge­sund­heit­liche Ent­wick­lung stel­len, von al­lei­ne zu be­wäl­ti­gen.

Wir se­hen mit Er­nüch­te­rung, dass wir bei internationalen Vergleichsuntersuchungen, von UNICEF et­wa, nicht ge­ra­de an der Spitze ste­hen, son­dern im­mer ir­gend­wo im Mit­tel­feld, ob­wohl wir doch vor al­lem im finanziellen Be­reich wahn­sin­nig viele Mit­tel an die Eltern ge­ben. Es gibt Mo­dellrechnungen des Bundesfamilienministeriums, dass al­le Transfermittel an die Fa­mi­lien und zu­sam­men pro Jahr mehr als 180 Mil­li­ar­den Eu­ro aus­ma­chen. Das sind immense Sum­men. Wir tun in Deutsch­land al­so ob­jek­tiv viel für die Fa­mi­lie, aber die Mit­tel er­rei­chen ganz of­fen­sicht­lich nicht die Kinder und för­dern ihr Wohl­be­fin­den und ih­re Ge­sund­heit nicht so stark, wie es zu er­war­ten wä­re. Das ei­ne Fünftel der Kinder in relativer Ar­mut und prekärer Ge­sund­heit je­den­falls zeigt die Gren­zen unserer Wohlfahrtspolitik auf.

Förderung von Eltern und unterstützenden Netzwerken

Fa­mi­lienbezogene Ge­sund­heits­för­de­rung sollte des­halb im­mer die För­de­rung so­wohl der Eltern selbst als auch ih­rer Netzwerke sein. Die Über­schät­zung der Steuerungsleistung der Fa­mi­lie sollte ein En­de haben. Wir müs­sen zur Kennt­nis neh­men, dass ei­ne Fa­mi­lie heute vielfältige Un­ter­stüt­zung und Hilfe aus ih­rem Um­feld braucht, die struk­tu­rell si­cher und per­ma­nent ab­ruf­bar ist. Die Fa­mi­lie braucht so drin­gend wie wohl noch nie das „ganze Dorf“, mit Kin­der­gar­ten und Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Ge­sund­heits- und Versorgungssystem, Frei­zeitbereich, Nachbarschaften und zivilen Ein­rich­tung­en, da­mit ein Kind pro­spe­rie­ren und sich gut ent­wi­ckeln kann. Die Fa­mi­lie und das Kind brau­chen ei­ne bürgerschaftliche, kommunale In­fra­struk­tur.

Das obers­te Ziel der Politik für Kinder muss es al­so sein, die Verantwortung der ganzen Ge­mein­schaft zu wecken und das Kind in die Fa­mi­lie, in die ganze Ge­mein­schaft einzubeziehen und nicht da­von auszu­ge­hen, dass das Erziehen ei­ne Pri­vat­sa­che der Eltern sei. Es ist eine Tat­sa­che, dass viele Eltern - heute wahr­schein­lich mehr als frü­her - Un­ter­stüt­zung, Hilfe und Vernetzung aus dem öffentlichen Raum benötigen. Kin­der­gar­ten und Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Ge­sund­heits- und Versorgungssystem, Frei­zeitbereich, Stadt­pla­nung, kommunale Ein­rich­tung­en, al­le diese Dienste müs­sen an­sprech­bar sein und auf das Kind zu­ge­hen, da­mit es sich gut ent­wi­ckeln kann. Wir brau­chen ei­ne bürgerschaftliche In­fra­struk­tur für Kinder, in der die Fa­mi­lie ei­ne Schlüsselrolle spielt. Wir brau­chen aber nicht noch mehr Un­ter­stüt­zung für Fa­mi­lien, die von ih­rer sozialen Um­welt iso­liert sind. Das bekommt den Kin­dern nicht gut.

Durch Kin­der­geld, Elterngeld, durch die Steu­er­po­li­tik mit dem sogenannten „Ehegattensplitting“ als wichtigster struk­tu­reller Kom­po­nen­te set­zen wir Anreize, mit der wir die Fa­mi­lie von der sozialen Um­welt ab­schot­ten, statt sie mit ihr zu verzahnen. Es ist aus­sichts­los, den Eltern im­mer mehr Verantwortung für die Er­zie­hung und Bil­dung ih­rer Kinder zu über­tra­gen, oh­ne auch ih­re Kompetenzen für diese Auf­ga­be zu stei­gern. Gerade die Eltern, die wirt­schaft­lich schwach sind und ei­nen niedrigen Bil­dungs­grad haben, sind gar nicht in der La­ge, die finanziellen Zu­wei­sung­en so zu nut­zen, dass sie ih­ren Kin­dern für ih­re Ent­wick­lung di­rekt zugutekommen.

Das ist der Hintergrund da­für, dass in den letzten beiden Jahrzehnten die Un­gleich­heit in den Le­bens­be­din­gung­en der Fa­mi­lien wei­ter angestiegen ist. Das Leben ist komplexer und die Ansprüche an die Lebensführung sind vielfältiger geworden, und ein Teil der Eltern ist hierdurch überfordert, in et­wa die 20 Pro­zent, von de­nen schon die Re­de war. Diese Väter und Mütter schaffen es nicht, ih­re Kinder in der richtigen Wei­se auf die Herausforderungen in Frei­zeit, Bil­dung und Ge­sund­heit einzustellen. Von anderen Ländern kön­nen wir ler­nen, wie viel bes­ser die Kinder da­ste­hen, wenn nicht al­lei­ne die Eltern mit diesen Auf­ga­ben betraut wer­den, son­dern öffentliche Ein­rich­tung­en im Einverständnis mit den Eltern und wenn mög­lich mit ih­rer Ko­o­pe­ra­ti­on mit ein­sprin­gen.

Korrektur der bisherigen Familienpolitik

Die letzten Bun­des­re­gie­rung­en haben angefangen, die bisherige Familienpolitik maß­geb­lich zu kor­ri­gie­ren und die Familienfixiertheit der Fördermaßnahmen abzubauen. Im internationalen Vergleich ist ja das Netz­werk der außer­familiären Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungs­institutionen und der gesundheitlichen Ver­so­rgungs­ein­rich­tungen auch auf ei­nem sehr hohen fach­lichen und quali­tativen Ni­veau. Pä­da­go­gische, psy­cho­logische, psy­cho­thera­peutische, so­zial­arbeiter­ische, ergo­thera­peu­tische, pflege­rische und an­de­re Ver­sor­gungs­dienste wer­den von pro­fes­si­o­nell her­vor­ragend geschul­tem Per­so­nal geleitet. Die Fach­kom­petenz ist hoch, das En­ga­ge­ment eben­so.

Aller­dings ha­ben wir ein Pro­blem, und das ist die starke Fragmen­tierung der verschiede­nen Dienste. Jeder einzelne Sek­tor hat sei­ne eigene Ausbildungstradition und die da­mit verbunde­nen beruflichen Urteile und Vorurteile. Jedes einzelne Seg­ment des Unterstützungssystems für Kinder arbeitet in relativer Iso­la­ti­on vor sich selbst her. Die Beziehungen zum je­weils an­de­ren Sek­tor sind schwach.
Die verschiede­nen Professionen und die In­sti­tu­ti­onen, in de­nen sie tä­tig sind, mit­ei­nan­der zu verbinden, das ist des­we­gen ei­ne der dringendsten Auf­ga­ben, vor de­nen wir ste­hen. Die verschiede­nen Berufsgruppen und ih­re In­sti­tu­ti­onen lie­ben es, ih­re jeweilige Zu­stän­dig­keit zu be­to­nen und sich deut­lich von der angrenzenden In­sti­tu­ti­on abzugrenzen. Das ist nicht sou­ve­rän, und es schadet der Kli­en­tel, nämlich den hilfsbedürftigen Kin­dern. Der wirkliche Professionelle weiß ge­nau, wo sei­ne Gren­zen lie­gen und die Kompetenzen des anschließenden Bereichs be­gin­nen. Durch diese Fragmentierung ist trotz der hohen Qua­li­tät der An­ge­bo­te bei uns nicht gesichert, ob die verschiede­nen Dienst­leis­tung­en und Unterstützungen auch tat­säch­lich dem Kind zugutekom­men.

Damit hängt ein weiteres Problem zu­sam­men: Wir haben viel zu viele aufsuchende Strukturen. Die Kinder, meist zu­sam­men mit ih­ren Eltern, müs­sen sich auf die Bei­ne ma­chen und im Bedarfsfalle auf die psychologische, sozialarbeiterische oder ergotherapeutische Be­ra­tung und Hilfe zu­ge­hen. Dazu müs­sen sie viele Barrieren und Hemmnisse über­win­den. Viel effizienter sind zu­ge­hende Strukturen. Bei de­nen kom­men die pro­fes­si­o­nellen Helfer zum Kind. Am besten gelingt das, wenn die Hilfs- und Unterstützungsdienste in die Ein­rich­tung­en im Vorschulbereich, al­so die Kinderkrippen, Horte und Kindergärten, oder in die schulischen Ein­rich­tung­en, vor allem die Grund­schu­len, in­te­griert sind.

In ei­ni­gen Regionen wurde durch die Eta­blie­rung von „Familienzentren“ in Vorschuleinrichtungen ein hervorragender ers­ter Schritt in diese Rich­tung gemacht. Aber ins­ge­samt sind wir im internationalen Vergleich weit zu­rück. Es gibt kaum noch ein an­de­res Land der Welt, in dem sich zum Bei­spiel in den Kindergärten nur Er­zie­he­rin­nen und Er­zie­her und in den Schulen nur Leh­re­rin­nen und Leh­rer auf­hal­ten. Fast über­all sonst um uns herum fin­den sich die an­de­ren Berufsgruppen aus den pädagogischen, psychologischen, gesundheitlichen und beratenden Berufen di­rekt in den Bildungsinstitutionen. Diese Ein­bin­dung in die In­sti­tu­ti­onen, in de­nen sich die Kinder be­reits auf­hal­ten, ist in den nächsten Jahren auch in Deutsch­land anzustreben.

Die vollständige Version dieses Vortrages finden Sie hier als PDF-Datei.

Mehr zum Thema "familienbezogene Gesundheitsförderung"
finden Sie auf der Dokumentationsseite der Satellitenveranstaltung 2015.

Zurück zur Übersicht
  • 04.12.2025

    Berlin

    Partizipation im Setting Pflege – Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung gestalten

    Fachtagung PfleBeO

    Am 04. Dezember 2025 findet in Berlin die PfleBeO-Fachtagung statt zum Thema: Partizipation im Setting Pflege – Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung gestalten.

    Pflegeeinrichtungen sind Lebens- und Arbeitsorte zugleich. Die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Menschen, die dort leben und arbeiten, stehen gleichermaßen im Fokus einer zukunftsorientierten gesundheitsförderndern Organisationsentwicklung. Die Veranstaltung biete Impulse aus Praxis und Wissenschaft, stellt erfolgreiche Beteiligungsprozesse vor und lädt zum Austausch darüber ein, wie eine gesundheitsfördernde Organisationskultur entstehen kann, die Vielfalt schätzt, Ressourcen stärkt und Mitgestaltung ermöglicht. Im Zentrum dieser Tagung steht die Frage, wie Partizipation und Mitgestaltung in Pflegeeinrichtungen gelingen können. Denn gesundheitsfördernde Veränderungen entfalten ihre Wirkungen besonders dann, wenn die gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelt werden.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: PfleBeO (Pflegeeinrichtungen - Bewegungsfreundliche Organisationen)
  • Berlin

    Gesundheitsziele Konferenz 2025: Health in All Policies - Kooperation als Erfolgsfaktor

    Am 8. Dezember 2025 laden wir Sie herzlich in die Landesvertretung Brandenburg in Berlin ein, um gemeinsam die Zukunft der Präventionslandschaft in Deutschland zu gestalten. Die Konferenz bringt wichtige Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um neue Impulse für eine stärkere Verankerung von Gesundheit in allen Politikbereichen zu setzen. Dazu hält Ilka Wölfle (DSV Europa) einen Impuls zum Health in All Policies Ansatz im internationalen Vergleich. Außerdem wird der "Public Health Index - Gesundheitsschutz im internationalen Vergleich" des AOK-Bundesverbandes vorgestellt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gäst*innen zur Zukunft der Präventionslandschaft in Deutschland. 

    Zudem erhalten Sie Einblicke in die aktuellen Arbeitsschwerpunkte des Forums Gesundheitsziele zu den Themen Einsamkeit, Gesundheit rund um die Geburt und die Aktualisierung der bisherigen Gesundheitsziele. Die Veranstaltung klingt bei einem Get-Together mit leichtem Catering aus und bietet Raum für Vernetzung und vertiefende Gespräche.

    Den Link zur Anmeldung finden Sie hier .

    Veranstalter: GVG e.V.
  • Hannover

    Wohl.Fühlen in herausfordernden Zeiten

    Präventionsimpulse für die teil- und vollstationäre Pflege

    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und neuer gesundheitlicher Herausforderungen gewinnen Gesundheitsförderung und Prävention in Pflegeeinrichtungen mehr denn je an Bedeutung. Sie tragen dazu bei, die Lebensqualität der pflegebedürftigen Menschen zu verbessern, ihre Selbstständigkeit zu erhalten, den Pflegebedarf zu reduzieren und können das Gesundheitssystem entlasten.

    Im Mittelpunkt der Fachtagung stehen innovative Ansätze für Prävention und Gesundheitsförderung in der teil- und vollstationären Pflege. Freuen Sie sich auf praxisnahe Impulse und interaktive Workshops zu aktuellen Themen wie Selbstfürsorge und Stressmanagement im Pflegealltag sowie den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und Nachhaltigkeit. Weitere Schwerpunkte sind Ernährung, Gewaltprävention, Bewegung und die Stärkung des psychosozialen Wohlbefindens.

    Eingeladen sind Pflege- und Betreuungskräfte, Leitungs- und Führungskräfte, Praxisanleitende, Auszubildende, Studierende, Träger und alle weiteren Interessierten.

    Die Veranstaltung bildet den Abschluss des Projekts Wohl.Fühlen – Klima und Gesundheit, einer Kooperation der LVG & AFS, der BARMER und der Hochschule Hannover.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Alademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben