Frauenwerkstatt M17
Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen
In Familien sind es nach wie vor die Mütter, die die Großfamilie managen, vielschichtigsten Anforderungen ausgesetzt sind und die meiste Zeit im Umfeld ihres Hauses verbringen. Ihr Aktions-Zeitfenster beschränkt sich auf den Vormittag, wenn die Kinder untergebracht sind, d.h. vor allem Migrantinnen sind bei Integration und Arbeitssuche deutlich benachteiligt. Ungünstige Arbeitszeiten, Misstrauen gegenüber Betreuungseinrichtungen, Unkenntnis darüber, was in der Arbeitswelt verlangt wird und wie sie sich verhalten sollen isolieren sie noch mehr.
Wir erreichen die Frauen durch unsere bereits bestehenden Kontakte, die sich weiterverbreiten, durch persönliche Ansprache und unsere Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Der persönliche Kontakt hat sich als wirksamstes Instrument herausgestellt - lange vor Flyern oder Presse, was einen hohen personellen/zeitlichen Aufwand bedeutet. Wir suchen Orte auf (Sprachkurse, Treffpunkte, Schulen, Kindergärten und bauen "Brückenfrauen" auf, die als Muttersprachlerinnen direkteren Zugang zu den Zielgruppen haben - Menschen, deren Anforderungsprofil nicht dem ursprünglich geforderten Qualifikation (päd. Ausbildung) entspricht, die aber unerlässlich sind für den Kontakt zu Migrantinnen - vor allem aus Südosteuropa.
Es hat sich bewährt, die Zielgruppen zu mischen - d.h. Jobcenter-Kundinnen, Frauen, die über höheres Bildungsniveau verfügen, langjährige Hausfrauen, die zum ersten Mal aus ihrem Umfeld herauskommen, junge Frauen, ältere Frauen usw. Sie inspirieren sich gegenseitig, lernen und profitieren voneinander.
Herr
Uwe Bühling
Kapellenstraße 47
90762
Fürth
(
Bayern
)
Telefon: 0911 / 74325930
E-Mail: u.buehling@elan-fuerth.de
Website: www.elan-fuerth.de