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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Maßgeschneiderte Gesundheit mitten im Kiez

Steckbriefe gesundheitsfördernder Projekte in Quartieren der Sozialen Stadt in Berlin

04.12.2019

Wie Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on in Stadtteilen aus­se­hen kann, lässt sich gut an­hand sogenannter Verbundprojekte in Ber­lin zei­gen.

Diese be­ste­hen aus je­weils einem Soziale Stadt-Projekt und einem über Mit­tel der GKVen finanzierten Ge­sund­heitsmodul. Die Clearingstelle Ge­sund­heit für Quartiere der Sozialen Stadt berät da­bei die Quartiersmanagements und Projektträger bei der Kon­zep­ti­on des Ge­sund­heitsmoduls und leitetet die da­für bereitgestellten Gelder an die entsprechenden Projekte wei­ter. Sie ist ein Teilprojekt der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Ber­lin (Ge­sund­heit Ber­lin-Brandenburg e. V.).

Mit die­ser Kom­bi­na­ti­on wird der Fo­kus auf Ge­sund­heits­för­de­rung im Kiez geschärft und die angebotenen Maß­nah­men passgenau auf die Bedarfe der Quartiere ausgerichtet.
2019 wurde so­mit in ins­ge­samt 16 Quartieren der Sozialen Stadt je­weils ein Ge­sund­heitsmodul auf den Weg gebracht. Beteiligt sind Quartiere in den Bezirken Mitte, Spandau, Neukölln, Marzahn-Hellersdorf und Tempelhof-Schöneberg.

Das Angebotsspektrum reicht da­bei von Bewegungsförderung im All­tag mit­hil­fe von ex­tra da­für ausgebildeten Kiez-Trainerinnen und Trainern bis hin zu Workshops über ge­sunde Er­näh­rung oder Stressbewältigung. In Neu­kölln bei­spiels­wei­se zeigt der Verein Restlos Glücklich, wie aus Lebensmittelresten vollwertige Mahlzeiten ent­ste­hen kön­nen, die nicht nur le­cker, son­dern auch ge­sund und klimafreundlich sind. Dieses und viele wei­tere Beispiele las­sen sich nun in den von der Clearingstelle Ge­sund­heit veröffentlichten Steckbriefen zum Programmjahr 2019 nach­schla­gen.

Zum Hintergrund der Clearingstelle

Die Clearingstelle Gesundheit wurde 2016 vor dem Hintergrund des Präventionsgesetzes initiiert. Im Rahmen der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit (KGC) Ber­lin unterstützt sie Quartiersmanagementgebiete da­rin, gute Ge­sund­heits­för­de­rungsprojekte umzusetzen und be­ste­hende Res­sour­cen für Ge­sund­heits­för­de­rung zu bün­deln.
Daran arbeiten die beteiligten Partnerinnen und Part­ner gemeinsam. Zu ihnen zählt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, deren Anliegen es ist, mehr Mittel für Gesundheitsförderung in den Quartieren der Sozialen Stadt zu bündeln. Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung verfolgt vor allem das Ziel, Gesundheitsförderung und Prävention für sozial benachteiligte Ber­li­nerinnen und Ber­li­ner umzusetzen. Die gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbände haben den gesetzlichen Auftrag aus dem Präventionsgesetz, sich vermehrt in den Lebenswelten zu engagieren, in diesem Fall im Setting Quartier. Alle Partnerinnen und Part­ner haben im Juli 2017 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

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  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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