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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Integrationspreis 2005 des Landesbeirates für Integrations- und Migrationsfragen

22.08.2005

Am 6. Oktober 2005 wird der Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen den diesjährigen Berliner Integrationspreis vergeben. Zugedacht ist der Preis in diesem Jahr jeweils zur Hälfte an eine Berliner Initiative, die sich erfolgreich für die Aktivierung von Eltern mit Migrationshintergrund einsetzt sowie an eine Berliner Schule, die zugewanderte Eltern in ihre Arbeit erfolgreich einbezieht. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € stellt der Beauftragte für Integration und Migration, Günter Piening, zur Verfügung.

Das deutsche Schulwesen, dass haben die PISA-Erhebungen gezeigt, ist von einem sehr deutlichen Zusammenhang von sozialer Herkunft und den Aussichten auf Bildungserfolg gekennzeichnet. Kinder insbesondere auch aus Migrantenfamilien haben danach in Deutschland weit schlechtere Bildungschancen als in vielen anderen Industriestaaten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein wesentlicher Faktor ist, dass Eltern mit Migrationshintergrund nicht selten überfordert sind, ihren Kindern die nötige Hilfestellung oder Förderung zu geben, die für ein gutes schulisches Fortkommen wichtig sind. Das kann an mangelnden Sprachkenntnissen liegen, an fehlenden Informationen aber auch an Gleichgültigkeit oder Distanz, wie es in bildungsfernen Schichten unanhängig von der Nationalität leider oft vorkommt.

Unsere Bildungsinstitutionen, gerade auch die Schulen, sind in besonderem Maße gefordert, sich mit den Realitäten einer immer internationaler werdenden Gesellschaft auseinander zu setzen und auch einer Realität, in der mehr und mehr Eltern ihren Aufgaben nicht allein gerecht werden. Viele Initiativen und Schulen haben sich diesen Herausforderungen gestellt; sie haben sich auf den Weg gemacht, gerade zugewanderte Eltern in die schulischen Belange stärker einzubeziehen und sie auf ihre Verantwortung besser vorzubereiten. Gerade in Berlin, wo Kinder mit Migrationshintergrund an zahlreichen Schulen die Mehrheit stellen, wird dies immer wichtiger. Hier gibt es aber auch gute Erfahrungen und positive Beispiele, wie es gelingen kann, die Migrantenbevölkerung mit auf diesen Weg zu nehmen.

Diesen Initiativen und schulischen Aktivitäten ist der diesjährige Integrationspreis gewidmet.
Ob Kurse für Mütter, die in den Schulen ihrer Kinder Deutsch lernen, ob Elterneigeninitiative oder erfolgreiche Elternarbeit in der Schule oder auch der Besuch von Schulklassen gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern bei den Eltern - es gibt vielfältige Ideen, Projekte und Aktivitäten. Sie alle können sich um den diesjährigen Integrationspreis bewerben.

Bewerbungen, verbunden mit einer detaillierten und aussagekräftigen Projektbeschreibung (2-4 DIN-A-4 Seiten) sind einzureichen beim

Beauftragten des Senats für Integration und Migration
Stichwort „Integrationspreis 2005“
Potsdamer Straße 65, 10785 Berlin

Einsendeschluss ist der 15. September 2005. Weitere Informationen zum Preis erhalten Sie unter der Telefonnummer 9017-2356. Eine vom Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen ernannte Jury wählt die Preisträger aus.
Der Integrationspreis 2005 wird im Rahmen des Integrationstages 2005 am 6. Oktober 2005 in der Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin vergeben.

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  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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