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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Fachtagung „200 Jahre Sebastian Kneipp - Gesundheitsförderung und Prävention im kommunalen Kontext“

Chris Spiske , Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V.
28.03.2022

Bereits vor mehr als 150 Jahren entwickelte der mittlerweile international anerkannte Hydrotherapeut Sebastian Kneipp sein System für eine gesunde Lebensweise. Dabei begründet sich sein ganzheitlich ausgerichtetes Konzept auf die fünf Säulen Wasser, Bewegung, Pflanzenheilkunde, Ernährung und Lebensordnung. Ziel ist es, mit möglichst einfachen Mitteln insgesamt wieder in Balance zu kommen – so der Leitgedanke, dem sich der Wasserdoktor zeitlebens verschrieben hat. 

Anlässlich seines 200. Geburtstages begrüßte die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt am 11. September 2021 über 70 Teilnehmende zur Fachtagung in Bad Schmiedeberg. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Settings KiTa, Schule und Kommune folgten der Einladung und erörterten gemeinsam, wie sich Kneipps Lehren noch heute im kommunalen Kontext verankern lassen.

Nach einleitenden Begrüßungsworten eröffnete Alexander von Hohenegg-Quittek mit seinem Impulsvortrag die Veranstaltung. Der ehemalige Kurdirektor der Klinik in Bad Wörishofen, dem Ursprungsort der Kneipptherapie, präsentierte vielfältige Beispiele, wie die Umsetzung des Kneipp-Gedankens in verschiedenen Settings, insbesondere in KiTas, Schulen und Kommunen, gelingen kann. Im Rahmen des Vortrages beleuchtete er zunächst den Kneipp-Bund mit seinen Landesverbänden sowie die durch den Kneipp-Bund e.V. zertifizierten Einrichtungen. Alexander von Hohenegg-Quittek verwies darauf, dass durch die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten Fachkräfte geschult und qualifiziert würden, was zur gesundheitlichen Aufklärungsarbeit auf unterschiedlichen Ebenen in ganz Deutschland beitrüge. Allein in Sachsen-Anhalt sind aktuell 20 Kindertageseinrichtungen, eine Schule sowie eine Senioreneinrichtung durch den Kneipp- Bund e.V. als Kneippeinrichtungen anerkannt. Dort wird die Lehre Kneipps täglich gelebt und angewendet, um einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu erlernen. Grundsätzlich profitiere jeder Ort durch die praktische Umsetzung des Kneipp-Gedankens, unabhängig ob der Ansatz zuerst in KiTas, Schulen, Seniorenzentren oder im öffentlichen Raum aufgegriffen würde. Die Implementierung des Kneipp-Gedankens vor Ort erhöhe die Lebensqualität der Bewohner*innen, indem zielgruppenspezifische Anreize zum eigenverantwortlichen Umgang mit der persönlichen Gesundheit gesetzt würden. Zudem verstärke ein aktiv gelebter Kneipp-Gedanke in staatlichen Einrichtungen die Werbewirksamkeit und Anziehungskraft eines Ortes für Außenstehende, was wiederum der Kommune zugutekomme.

Im Anschluss begaben sich die Teilnehmenden, in parallel stattfindenden Arbeitsgruppen, auf die Spuren Sebastian Kneipps. Unter dem Titel „Gesundheit gemeinsam gestalten“ berichtete Dr. Volker Melchert in Arbeitsgruppe 1, wie das Thema Gesundheit durch Kneipp praxisnah in der Kommune gestaltet werden könne. Der ehemalige gesamtärztliche Leiter der Rehaklinik, Badearzt und Stadtverordnete der Kurstadt Buckow (Brandenburg) betonte die Bedeutung einer strategischen Vorgehensweise bei der Implementierung des Kneipp-Gedankens. In Buckow wurden so die Institutionen lebensphasenübergreifend Schritt für Schritt an Kneipps Lehre herangeführt mit dem Ziel, alle relevanten Einrichtungen als Kneippstätten zu zertifizieren. Hierbei ist insbesondere eine kommunale Verankerung notwendig, so Dr. Melchert. Erst durch das Ineinandergreifen unterschiedlicher Maßnahmen z.B. des örtlichen Kneipp-Vereins, welcher Aufgaben bündelt und Angebote im öffentlichen Raum schafft und der Entwicklung zertifizierter Einrichtungen, sei eine erfolgreiche Strukturentwicklung, die auf einer altersphasenübergreifenden Ansprache beruhe, möglich.

In der zweiten Arbeitsgruppe führte der geprüfte Natur- und Landschaftspfleger Udo Reiss die Teilnehmenden in das Thema Natur ein und hob das enge Verhältnis der natürlichen Umgebung zur Gesundheit hervor. Er betonte, die vielfältigen Potentiale der Natur zu erkunden, um diese im Anschluss gesundheitsförderlich anwenden zu können. In Anlehnung an den zweiten Arbeitsgruppentitel „Gesundheit hautnah erleben“ begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend in den angrenzenden Kurpark. An unterschiedlichen Stationen zeigte der Referent auf, welche Möglichkeiten für Wasseranwendungen im KiTa- und Schulalltag einfach ohne besondere Vorrichtungen umgesetzt werden können und welche Möglichkeiten kleine Bäche und Teiche bieten, um Tiere und Pflanzen zu entdecken und zu beobachten. Zum Abschluss des Rundgangs inspizierte die Gruppe das neu errichtete Gradierwerk und erörterte, wie dieses im KiTa- und Schulalltag mit allen Sinnen einbezogen werden kann.

„Gesundheit strukturell verankern“ – so das Motto der dritten Arbeitsgruppe rund um Referentin und Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt Annika Pingel. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitete sie Schritt für Schritt, wie Projekte qualitätsgesichert geplant, weiterentwickelt und erfolgreich umgesetzt werden können. Dabei lag der Fokus insbesondere darauf, wie die zwölf Good Practice-Kriterien für KiTa-, Schul- und Vereinsprojekte angewendet werden, um das Thema Gesundheit als Grundlage zu verankern und die Qualität der Arbeit nachhaltig zu sichern. Auch bei der Einführung, Weiterentwicklung und Etablierung der Kneipp´schen Lehre in diesen Settings können die Kriterien zu einer gelingenden Umsetzung beitragen, so das Fazit der dritten Arbeitsgruppe.

Letztlich bestätigte die Fachtagung das große Interesse regionaler Akteure, die Kneippsch´en Intentionen in den Alltag unterschiedlicher Lebenswelten zu integrieren und damit gesundheitliche Chancengleichheit zu fördern.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.
  • Bundeskonferenz "Gesund und aktiv älter werden" 2026

    Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren

    Wie können wir Demenz wirksam vorbeugen? Welche Ansätze funktionieren wirklich – und wie bringen wir sie in die Praxis? Diese hochaktuellen Fragen stehen im Mittelpunkt der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Die Konferenz findet am Mittwoch, den 22. April 2026, in Köln statt. Eingeladen sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachkräfte aus Wissenschaft, Praxis und Politik, um gemeinsam die Demenzprävention in Deutschland nachhaltig zu stärken.

    Die Teilnehmenden erwartet aktuelle Erkenntnisse zu demenzpräventiven Lebensstilfaktoren im Kontext anderer nicht-übertragbarer Erkrankungen, nationale und internationale Good-Practice-Beispiele sowie Impulse zu personalisierten und multimodalen Präventionsstrategien. Darüber hinaus werden Maßnahmen der Verhältnisprävention und Möglichkeiten der Früherkennung beleuchtet. Renommierte Expertinnen und Experten geben wissenschaftliche Impulse und praxisnahe Einblicke, darunter Professorin Dr. Daniela Berg, Professor Dr. Frank Jessen und Professor Dr. René Thyrian. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Diskussionen.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnahmeplätze begrenzt sind. 

    Weitere Informationen und die Anmeldung unter www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformationen/unsere-bundeskonferenzen/aktuelle-bioeg-bundeskonferenz

    Kategorie: Konferenz
    Veranstalter: Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

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