Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Empfehlung zur maximalen Zuckerzufuhr in Deutschland

Angela Bechthold , Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
22.04.2019

Eine hohe Zu­ckerzufuhr fördert nicht nur die Ent­ste­hung von Über­ge­wicht und Adipositas so­wie zahlreiche da­mit einhergehenden Er­kran­kung­en wie Di­a­be­tes mellitus Typ 2 und Herz-Kreislauf-Er­kran­kung­en, son­dern auch die Ent­ste­hung von Ka­ri­es.
Aus diesem Grunde veröffentlichten die Deut­sche Ge­sell­schaft für Er­näh­rung e. V. (DGE), die Deut­sche Adipositas-Ge­sell­schaft e. V. (DAG) und die Deut­sche Di­a­be­tes Ge­sell­schaft e. V. (DDG) im De­zem­ber 2018 ge­mein­sam ein Konsensuspapier zur maximalen Zu­fuhr freier Zu­cker in Deutsch­land.


Weniger als 10 Prozent der Gesamtenergiezufuhr aus Zucker sind empfehlenswert

Mit dem Konsensuspapier schlie­ßen sich die drei Fachgesellschaften der Emp­feh­lung der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­ (WHO) aus dem Jahr 2015 an und sprechen sich für ei­ne maximale Zu­fuhr freier Zu­cker von weniger als 10 Pro­zent der Gesamtenergiezufuhr aus. Bei ei­ner Gesamtenergiezufuhr von 2.000 kcal/Tag entspricht dies ei­ner maximalen Zu­fuhr von 50 g frei­en Zu­ckern/Tag. Diese Emp­feh­lung der drei Fachgesellschaften ist da­bei als maximale Ober­gren­ze zu verstehen. Zu frei­en Zu­ckern zäh­len ne­ben Einfach- und Zweifachzucker (Monosaccharide und Disaccharide) wie z. B. Glu­co­se und Saccharose, die Lebensmitteln zugesetzt wer­den auch na­tür­lich vorkommende Zu­cker aus Honig, Sirupen, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten.

Zuckerzufuhr ist in Deutschland insbesondere bei jungen Menschen zu hoch

Da­ten aus Verzehrstudien zei­gen, dass die Zu­fuhr freier Zu­cker in Deutsch­land ins­be­son­de­re bei jüngeren Al­ters­grup­pen deut­lich über der Emp­feh­lung liegt. Während in der Al­ters­grup­pe zwi­schen 15 und 80 Jahren die Zu­fuhr bei Frauen rund 14 Pro­zent (61 g/Tag) beträgt, liegt sie bei Männern bei 13 Pro­zent (78 g/Tag). Kinder und Ju­gend­li­che kon­su­mie­ren bis zu 17,5 Pro­zent. Um die Emp­feh­lung freier Zu­cker nicht zu über­schrei­ten, müsste die aktuelle Gesamtzufuhr um min­des­tens 25 Pro­zent gesenkt wer­den.

Ein hoher Verzehr zuckerreicher Lebensmittel erhöht das Erkrankungsrisiko

Ein großer An­teil der Zu­fuhr freier Zu­cker stammt in Deutsch­land aus Süß­wa­ren und zuckerhaltigen Getränken wie Fruchtsäften und Nektaren so­wie Limonaden. Die zuckerhaltigen Getränke wer­den von Kin­dern, Ju­gend­li­chen und Er­wach­se­nen mit niedrigem sozioökonomischem Sta­tus deut­lich häufiger konsumiert als von Personen mit mittlerem und hohem sozioökonomischem Sta­tus (RKI 2013). Dabei kann ins­be­son­de­re der hohe Kon­sum die­ser Getränke zu einer positiven Energiebilanz und in der Fol­ge zu erhöhtem Kör­per­ge­wicht und weiteren Krankheitsrisiken füh­ren.

Weniger Zucker ist mehr

Die DGE empfiehlt Verbrauchern in ihren 2017 aktualisierten „10 Regeln für eine vollwertige Ernährung“ Zu­cker ge­ne­rell einzusparen. Die Zu­fuhr freier Zu­cker kann reduziert wer­den, wenn stark verarbeitete und zuckergesüßte Le­bens­mit­tel sel­ten und maß­voll verzehrt und zuckerhaltige Getränke durch Was­ser oder ungesüßten Tee ersetzt wer­den. Ein erheblicher Be­darf liegt bei der Re­duk­ti­on von Zu­cker bei Kin­dern, da­mit nicht be­reits in jun­gen Jahren ei­ne Ge­wöh­nung an den Süßgeschmack und der da­mit verbundenen hohen Zu­ckerzufuhr entsteht.

Ernährungspolitische Maßnahmen zur Verhältnisprävention

Bisher haben verhaltenspräventive Maß­nah­men nicht zur gewünschten Sen­kung der Häufigkeit von Über­ge­wicht bzw. Adipositas und den da­mit assoziierten ernährungsbedingten Er­kran­kung­en geführt. Aus diesem Grund wer­den der­zeit welt­weit ernährungspolitische Maß­nah­men aus dem Ge­biet der Verhältnisprävention angewendet, um die Zu­ckerzufuhr bevölkerungsweit zu re­du­zie­ren. Auch in Deutsch­land wer­den ab 2019 bis 2025 die Zu­ckeranteile in Fertigprodukten reduziert (Nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zu­cker, Fet­te und Salz in Fertigprodukten der Bun­des­re­gie­rung). Langfristig ist ein ganzheitlicher An­satz mit Kom­bi­na­ti­on aus Verhaltens- und Verhältnisprävention sinn­voll, um der Kom­ple­xi­tät der Ernährungs- und Gesundheitssituation auf Bevölkerungsebene ge­recht zu wer­den und ei­ne messbare Veränderung gesundheitsrelevanter Pa­ra­me­ter zu er­zie­len.

Weiterführende Informationen:

  • Das Konsensuspapier „Quantitative Emp­feh­lung zur Zuckerzufuhr in Deutsch­land“ ist über die Sei­te der DGE frei zu­gäng­lich
  • Eine englische Kurzversion des Konsensuspapiers ist in der Fach­zeit­schrift Ernährungs Um­schau veröffentlicht
Zurück zur Übersicht
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben