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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Barrieren abbauen für Bewegung im Leben

14.03.2025

1. Kurzbeschreibung von beneFit e.V.

beneFit e.V. ist ein sozial-innovativer Verein, der seit 2022 an der Schnittstelle von Sport und Sozialem tätig ist. Der Verein versteht Sport und Bewegung nicht nur als körperliche Betätigung, sondern als kraftvolles Mittel für Armutsbewältigung, soziale Inklusion und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Übergreifendes Ziel ist es, Menschen Räume und Möglichkeiten zu bieten, in denen sie durch gemeinschaftliche sportliche Aktivitäten Kompetenzen und Fähigkeiten entwickeln können, die für ihre individuelle Lebenslage wichtig sind. 

2. Beschreibung des Projekts Gemeinsam aktiv mit beneFit e.V.

Im Rahmen des Kernprojekts Gemeinsam aktiv mit beneFit ermöglicht beneFit e.V. mit einem partizipativen, niederschwelligen und inklusiven Konzept Menschen in prekären Lebenslagen aus Freiburg und Umgebung den Zugang zu wöchentlich 12 unterschiedlichen Sport- und Bewegungsangeboten sowie zu weiteren Freizeitaktivitäten (z.B. Koch- und Bastelnachmittage). Neben den Gruppensportangeboten bietet beneFit e.V. auch individuelle Trainings sowie Gespräche zu Gesundheit, Bewegung und Ernährung an.

Damit entstehen in einem unterstützenden sozialen Umfeld günstige Bedingungen für nachhaltige Entwicklung von Gesundheit und Wohlbefinden. Darüber hinaus begleitet beneFit e.V. seine Teilnehmenden auf Wunsch über den Sport hinaus: Eine soziale Einzelhilfe bietet Unterstützung in verschiedenen Lebensbereichen und eröffnet neue Perspektiven in der Bewältigung herausfordernder Lebenssituationen.

Aktuelle Fachartikel über beneFit:

Oettle, L. (2025). Breaking Barriers: Identifying and Overcoming Social Exclusion in Voluntary Sports Clubs for Older Adults Affected by Poverty. Physical Culture and Sport. Studies and Research. https://doi.org/10.2478/pcssr-2025-0017

Oettle, L., & Greiner, J. (2025). Coping with Poverty and Social Exclusion: Promoting Capabilities Through Long‐Term Sports Participation. Social Inclusion, 13, 8341. https://doi.org/10.17645/si.8341

3. Einordnung des Projekts in ausgewählte Good Practice-Kritierien des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit

3.1. Zielgruppenbezug

Die Angebote des Vereins richten sich vorwiegend an Erwachsene in prekären Lebenslagen. Adressiert werden insbesondere Menschen mit geringem Einkommen, die (langzeit-)arbeitslos und/oder wohnungslos sind, (Suchtmittel-)Abhängigkeiten oder psychische Belastungen aufweisen, unterschiedliche körperliche Einschränkungen haben sowie Menschen mit Fluchterfahrung.

3.2. Setting-Ansatz

beneFit e.V. integriert seine Angebote gezielt in die Lebenswelten der Teilnehmenden, indem sie an verschiedenen Standorten in Freiburg stattfinden. Ziel ist es, Menschen aus unterschiedlichen Stadtteilen zu erreichen und ihnen wohnortnahe Bewegungsmöglichkeiten zu bieten. Dafür arbeitet beneFit e.V. eng mit Wohlfahrtsorganisationen (z.B. aus der Wohnungs- und Arbeitslosenhilfe) zusammen, die regelmäßig von den Zielgruppen besucht werden. Einige Bewegungsangebote finden in kooperierenden Einrichtungen statt, sodass Interessierte diese spontan oder in Verbindung mit anderen Angeboten der jeweiligen Einrichtung nutzen können. Die Auswahl der Standorte erfolgt dabei, soweit möglich, in Absprache mit den Teilnehmenden, um ihre Bedürfnisse bestmöglich zu berücksichtigen (s. Abschnitt 3.4. Partizipation).

3.3. Empowerment

Alle Angebote von beneFit e.V. sind darauf ausgerichtet, den Teilnehmenden eine selbstbestimmte Teilnahme zu ermöglichen. Statt feste Ziele vorzugeben, bietet beneFit e.V. einen offenen Rahmen, in dem jede Person, die für sie relevanten Wirkungen aus der Teilnahme ziehen kann. Die Gestaltung der Kurse berücksichtigt unterschiedliche Lebensrealitäten und unterstützt individuelle Entwicklungsprozesse – sei es durch soziale Zugehörigkeit, den Aufbau von Routinen oder den bewussten Umgang mit körperlichen und mentalen Veränderungen. Durch eine wertschätzende Gruppenatmosphäre, flexible Teilnahmebedingungen und niedrigschwellige Strukturen werden die Teilnehmenden ermutigt, ihre eigenen Fähigkeiten zu entfalten und Sport auf eine Weise zu nutzen, die für sie selbst sinnstiftend ist.

3.4. Partizipation

beneFit e.V. versteht die Entwicklung der Angebote als einen kooperativen Prozess, der sich an den Bedürfnissen und Interessen der Teilnehmenden orientiert. Teilnehmende können aktiv an der Gestaltung und Weiterentwicklung der Angebote mitwirken. Dies geschieht etwa durch regelmäßiges Feedback (z.B. Verteilung von Feedbackbögen und Gesprächen), oder die direkte Beteiligung an Entscheidungen (z.B. regelmäßige Planungstreffen). Basierend auf diesem Feedback werden die Angebote kontinuierlich überprüft und angepasst. Beispielsweise können neue Sportarten oder Bewegungsformate integriert werden, wenn dafür Interesse und eine Nachfrage besteht, oder bestehende Angebote modifiziert werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, dass Teilnehmende selbst Sporteinheiten anleiten, um ihre eigenen Ideen in das Programm einzubringen. Darüber hinaus können sie Anregungen zur Zugänglichkeit des Angebots geben, etwa zu Barrieren in der Teilnahme oder Verbesserungsvorschlägen für eine inklusivere Gestaltung der Angebote.

3.5. Niedrigschwelligkeit

Der Zugang zu Sport und Bewegung sollte nicht von wirtschaftlichen, körperlichen oder sozialen Barrieren abhängig sein. Deshalb sind alle Sport- und Bewegungsangebote von beneFit e.V. sowie ergänzende Aktivitäten kostenfrei und offen zugänglich. Damit die Angebote die Zielgruppen erreichen, setzt beneFit e.V. auf eine aufsuchende Anwerbung.

Hierzu arbeitet der Verein eng mit Wohlfahrtsorganisationen zusammen, die das Angebot bei ihren Besuchenden verbreiten. Zusätzlich werden Probetrainings direkt in den Einrichtungen durchgeführt, um niedrigschwellige Einstiege zu ermöglichen. Die Projektkoordinator*innen stellen die Angebote zudem persönlich in kooperierenden Organisationen und an sozialen Treffpunkten vor, um Hemmschwellen weiter abzubauen.

Ein inklusiver Rahmen gewährleistet, dass die körperliche oder mentale Leistungsfähigkeit nicht darüber entscheidet, ob oder wie Menschen teilnehmen können. Die Angebote sind flexibel gestaltet und orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmenden. Es besteht keine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme, sodass jede Person nach den individuellen Bedürfnissen teilhaben kann. Ergänzend dazu findet das Training in einem geschützten Umfeld statt, in dem die Trainer*innen vorab für die Arbeit mit heterogenen Gruppen sensibilisiert werden. Dies fördert eine unterstützende und offene Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen. Durch diese Maßnahmen schafft beneFit e.V. einen barrierearmen Zugang, der es allen Interessierten ermöglichen soll, ohne Hürden an Sport und Bewegung teilzunehmen.

3.6. Qualitätsmanagement

Die Qualitätssicherung der Angebote von beneFit e.V. erfolgt durch ein mehrstufiges System, das sowohl kontinuierliches Monitoring als auch wissenschaftliche Begleitung umfasst. Die Teilnahmequoten werden regelmäßig erfasst, um Entwicklungen und Kontinuität der Teilnahme zu analysieren. Ein zentrales Element der Qualitätssicherung ist der direkte Austausch mit den Teilnehmenden. In den Kursen werden regelmäßig Feedbackgespräche geführt, um Anregungen und Bedarfe aufzunehmen und die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Zusätzlich wird die Arbeit von beneFit e.V. wissenschaftlich begleitet. In Kooperation mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg werden regelmäßig studentische Abschlussarbeiten verfasst, die spezifische Aspekte der Wirkung und Umsetzung untersuchen. Eine laufende Promotion sichert zudem die vertiefte Forschung und langfristige Weiterentwicklung des Konzepts für die kommenden Jahre. Diese wissenschaftliche Begleitung hat bereits gezeigt, dass beneFit e.V. ein Setting schafft, das Teilnehmende dabei unterstützt, gesundheitliche und soziale Herausforderungen anzugehen – eine essenzielle Voraussetzung für die Verbesserung der individuellen Lebenslage.

  • Zur Homepage des Vereins: www.benefit-bewegung.de 
  • beneFit auf Instagram
  • beneFit auf LinkedIn 
  • das Projekt "Gemeinsam aktiv mit beneFit" in der Praxisdatenbank
  • beneFit e.V. wurde 2024 als Seniorenfreundlicher Turn- und Sportverein zertifiziert. 
  • beneFit e.V. ist Landessieger beim DAK-Wettbewerb „Gesichter für ein gesundes Miteinander“ 2024. 
  • beneFit e.V. wurde 2024 vom DOSB die Auszeichnung „Großer Stern des Sports“ in Bronze verliehen. 
  • beneFit e.V. wurde 2024 für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Sport in der Kategorie Sportveranstaltungen nominiert. 
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  • online

    "Kommunale Bewegungsförderung kooperativ umsetzen"

    Town Hall für Gesundheitsämter

    Die Förderung von Bewegung sowie eines aktiven Lebensstils tagen nachweislich zur Stärkung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten bei. Leider erfüllt ein großer Teil der Bevölkerung – egal ob jung oder alt - die „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ nicht. Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse, Angebote und Strukturen beeinflussen das Bewegungsverhalten der dort lebenden Menschen. Beispiele dafür sind gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote sowie Park- und Spielflächen. Daher gibt es Ansätze zur lebensweltbezogenen Bewegungsförderung, die darauf abzielen, die Umgebung bewegungsfreundlich zu gestalten und so das Aktivsein im Alltag einfach und selbstverständlich zu machen.

    In dieser Town Hall werden neben Daten und Materialien, der Impulsgeber Bewegungsförderung – ein digitales Planungstool zur Entwicklung einer bewegungsfreundlichen Kommune – sowie ein Erfahrungsbericht von dessen Einsatz in der Praxis vorgestellt.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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