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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Älter werden ist unsere Zukunft, für uns persönlich und für die Gesellschaft

5. Treffen der Aktionsgruppe „Gesundes Altern in der Oberpfalz

10.01.2021

„Wort halten, Hand halten, zu­ei­nan­der halten und vor al­lem durch­hal­ten“ - un­ter diesem Mot­to startete das fünf­te Treffen der Aktionsgruppe „Gesundes Altern in der Ober­pfalz“, das auf­grund der aktuellen Si­tu­a­ti­on wie­der on­line stattfand. Besonders das „Durchhalten“ kann zu Zeiten von Corona ei­ne Herausforderung sein. Den Aus­tausch schät­zen die Mitglieder des Netzwerks als be­son­ders wert­voll: „Die Treffen mo­ti­vie­ren mich, nicht nachzugeben und nicht aufzugeben“, bestätigt Dr. Mar­le­ne Groitl. Auch die­ses Mal war die Aktionsgruppe geprägt von ei­nem kreativen Miteinander, in dem innovative Pro­jekte und zunehmende Vernetzung in­spi­rie­ren und ge­gen­sei­tig an­re­gen.  

Es geht „mit Vollgas voran“!

„Prä­ven­ti­on ist auch zu Corona-Zeiten be­son­ders wich­tig“, betonte Ka­th­rin Stein­bei­ßer, Re­fe­ren­tin der Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit Bay­ern. Wichtig ist nicht innezuhalten, son­dern „mit Vollgas“ voranzuge­hen. Die engagierten Mitglieder der Grup­pe haben sich die­ses Mot­to schon lange zu Herzen genommen. Auf dem fünf­ten Treffen der Aktionsgruppe stellten die Mitglieder zahlreiche Ideen und Pro­jekte vor, um zum Bei­spiel die psychische Ge­sund­heit oder Be­we­gung bei Se­ni­o­rin­nen und Senioren zu för­dern. Denn viele Ältere leiden ge­ra­de jetzt un­ter Iso­la­ti­on und Be­we­gungsarmut. „Senioren sollen zuhause blei­ben, wer­den mit Es­sen und Medikamenten versorgt, aber die Be­weg­lich­keit bleibt auf der Stre­cke“, erklärte Lucie Paul, die mit ihrem Konzeptprogramm „Be­we­gung im Sitzen“ die ganze Aktionsgruppe vor den Bildschirmen in Be­we­gung brachte. Auch die psychische Ge­sund­heit und das The­ma De­menz ste­hen bei vielen Pro­jekten im Vordergrund. So wurde un­ter anderem über psychische Krankheitsbilder informiert und wei­ter­hin intensive Netzwerkarbeit im Be­reich Gerontopsychiatrie betrieben.  

Corona trot­zen - Mit Tat­kraft und En­ga­ge­ment

Die Corona-bedingten Ab­sa­gen von Ver­an­stal­tung­en und Aktionen aktivierten die kreativen Köpfe der Mitglieder der Aktionsgruppe. Aktionen wurden ins Freie verlegt, un­ter anderem mit Fitnessspaziergängen und Outdoor-Sport. Die Ak­teu­rin­nen und Akteure nahmen auch erste Pla­nung­en für das Jahr 2021 auf, wie z. B. für ei­ne Ak­ti­ons­wo­che zum The­ma Herzinfarkt im Donau-Einkaufszentrum. Teilweise konnten mit entsprechenden Hygienekonzepten auch Ver­an­stal­tung­en wie­der stattfinden. Dennoch ist die An­nah­me mancher Programme und Ver­an­stal­tung­en geringer als erwartet. „Der Lockdown lähmt zu­sätz­lich“, vermutete Jo­han­na Baumann.  

Mit Po­li­zei und Bun­des­wehr geht’s rich­tig rund

Viele Ak­teu­rin­nen und Akteure sind durch Corona stark eingebunden, z. B. im Rahmen der Kontaktverfolgung, Quarantäneüberwachung oder der Über­mitt­lung der sogenannten „Montagsmeldungen“ (neue Corona-Fälle). Ire­ne Hug gab den anderen Mitgliedern ei­nen Ein­blick in die aktuelle La­ge: „Es geht rich­tig rund“ in den Ge­sund­heitsämtern. Denn hier un­ter­stüt­zen so­gar Po­li­zei und Bun­des­wehr bei der Corona-Überwachung. Die Un­ter­stüt­zung bei der Aus­ar­bei­tung von Hygienekonzepten in Pflegeeinrichtungen war im letzten halben Jahr eben­falls ei­ne bedeutsame Auf­ga­be. „Es ist wich­tig, dass es nicht mehr zur totalen Ab­schot­tung der Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner kommt“, betonte Clau­dia Zölfl-Setschödi. Auch hierfür gibt es zahlreiche kreative Pro­jekte der Teilnehmenden. So stel­len Ehrenamtliche, die ausgestattet mit Schutzanzügen, Mas­ken und Tablets in Heime ge­hen, ei­ne digitale Verbindung zwi­schen An­ge­hö­ri­gen und Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohnern her und för­dern da­durch die gesellschaftliche Teil­ha­be.   

Digitalisierung - mit Tech­nik Ber­ge versetzen

Grundsätzlich scheint das The­ma Digitalisierung all­ge­gen­wär­tig, denn es bietet die Mög­lich­keit auch in besonderen Zeiten den Zu­gang zu verschiedenen Angeboten zu er­leich­tern. Innovative Ideen sind ge­fragt, um für die För­de­rung der Ge­sund­heitskompetenz Älterer „schicht- und bildungsun­ab­hän­gig bessere Zugänge schaffen“ zu kön­nen, betonte Dr. Si­mo­ne Eckert. So hat z. B. Bodenwöhr sei­nen eigenen Ge­mein­dekanal auf YouTube, über den Gottesdienste und Bürgerversammlungen über­tra­gen wer­den. Auch Schu­lung­en im Be­reich „digitaler Kom­pe­tenzförderung“ und „Social-Media“ wer­den in vielen Teilen der Ober­pfalz durch aktive Ak­teu­rin­nen und Akteure durchgeführt. Tho­mas Schwarzfischer, Bür­ger­meis­ter der Ge­mein­de Zell, gibt den Hinweis, die Infrastrukturen der Schulen zur För­de­rung der digitalen Kom­pe­tenz von Älteren zu nut­zen. Schulen wurden auf­grund von Corona mit Tech­nik ausgestattet, die nach­mit­tags und am Wo­chen­en­de z. B. von Se­ni­o­rin­nen und Senioren genutzt wer­den könnten. Auch un­ab­hän­gig von Corona ist die Digitalisierung ei­ne wich­tige Res­sour­ce. Das Pro­jekt „DeinHaus 4.0“ versucht bei­spiels­wei­se Schlaganfallpatientinnen und -patienten mit Hilfe von Tech­nik ei­nen mög­lichst selbstständigen All­tag zu er­mög­li­chen.  

Vernetzung trotz Hürden

Während des Aus­tauschs der Mitglieder stand die ste­tig zunehmende Vernetzung im Vordergrund. Obwohl auf­grund der aktuellen Infektionslage viele Pro­jekte und auch gemeinsame Aktionen zwi­schen­zeit­lich gestoppt wer­den mussten und kaum Ver­an­stal­tung­en stattfinden konnten, tauschten sich die Mitglieder zwi­schen dem vierten und fünf­ten Treffen un­ter­ei­nan­der aus und halfen sich ge­gen­sei­tig. Das Kontakthalten sei ge­ra­de jetzt be­son­ders wich­tig, „um den Fa­den auf­neh­men zu kön­nen, wenn der Wir­bel wie­der aufhört“, so die Prä­ven­ti­onsmanagerin Ma­ri­an­ne Spahn.  

Frischer Wind - Die Aktionsgruppe verändert sich

Mit mehreren neuen Mitgliedern, die al­le durch beste­hende Mitglieder angeworben wurden, wächst die Aktionsgruppe ste­tig. Auch an diesem Treffen wurden sechs neue Mitglieder begrüßt. Das Treffen wurde auch da­für genutzt, ein neues Leitungsteam zu wäh­len. Clau­dia ZölflSetschödi vom Ge­sund­heits­amt Neumarkt und Gün­ter Makolla vom Generationenbeirat in Bodenwöhr wer­den die Aktionsgruppe 2021 lei­ten, denn gesundes Altern ist für sie „ein­fach ei­ne Herzensangelegenheit“. Die von den Mitgliedern gewünschten Arbeitsgruppen zu den Themen „Digitale Kom­pe­tenzförderung bei Se­ni­o­rin­nen und Senioren“ und „Be­we­gungsförderung“ in der Ober­pfalz, die sich An­fang des Jahres 2021 erst­mals tref­fen wer­den, wird weitere spannende und gemeinsame Vorhaben ent­ste­hen las­sen. Denn Zueinander halten wird in der Aktionsgruppe großgeschrieben!   

Werden auch Sie aktiv!

Haben Sie Lust, sich aktiv für die Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on älterer Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen in der Ober­pfalz einzusetzen? Dann mel­den Sie sich ger­ne bei Ka­th­rin Stein­bei­ßer (Kon­takt per Mail). Ein besonderer Dank gilt dem Organisationsteam bestehend aus Ga­bri­e­le Bay­er, Jo­han­na Baumann, Dr. Mar­le­ne Groitl und Ma­ri­an­ne Spahn.  

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  • online

    "Kommunale Bewegungsförderung kooperativ umsetzen"

    Town Hall für Gesundheitsämter

    Die Förderung von Bewegung sowie eines aktiven Lebensstils tagen nachweislich zur Stärkung der Gesundheit und zur Prävention von Krankheiten bei. Leider erfüllt ein großer Teil der Bevölkerung – egal ob jung oder alt - die „Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung“ nicht. Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse, Angebote und Strukturen beeinflussen das Bewegungsverhalten der dort lebenden Menschen. Beispiele dafür sind gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote sowie Park- und Spielflächen. Daher gibt es Ansätze zur lebensweltbezogenen Bewegungsförderung, die darauf abzielen, die Umgebung bewegungsfreundlich zu gestalten und so das Aktivsein im Alltag einfach und selbstverständlich zu machen.

    In dieser Town Hall werden neben Daten und Materialien, der Impulsgeber Bewegungsförderung – ein digitales Planungstool zur Entwicklung einer bewegungsfreundlichen Kommune – sowie ein Erfahrungsbericht von dessen Einsatz in der Praxis vorgestellt.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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