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Angebotsdarstellung

Eltern-Programm Schatzsuche

Kurzbeschreibung mit Zielen und Maßnahmen


© HAG e.V.

Schatzsuche ist ein Eltern-Programm für Kindertagesstätten und wurde von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) entwickelt. Es folgt einem ressourcenorientierten Ansatz. Die Aufmerksamkeit der Erwachsenen richtet sich auf die Stärken und Schutzfaktoren der Kinder. Durch Stärkung der Resilienz wird das seelische Wohlbefinden gefördert.

Das Bild einer abenteuerlichen Schatzsuche ist der rote Faden des Eltern-Programms. Mütter, Väter oder andere Bezugspersonen begeben sich als Expert_innen ihrer Kinder auf eine Reise. Sie entdecken Stärken und heben Schätze, die in den Kindern schlummern.
Zertifizierte Fachkräfte führen Schatzsuche in ihrer Kita durch. Das Eltern-Programm umfasst sechs Treffen. Kreative Methoden und Materialien schaffen eine angenehme Atmosphäre und motivieren Eltern bei ihrer Reise. Schatzsuche ist ein niedrigschwelliges Angebot für alle Eltern.

Ziele des Eltern-Programms:
Eltern
... sind für die Stärken und Bedürfnisse der Kinder sensibilisiert
... verfügen über Wissen zum Thema seelisches Wohlbefinden
... profitieren von einer vertrauensvollen Kommunikation mit den Fachkräften der Kita
... haben mehr Freude und Spaß an Erziehungsaufgaben
... kennen Unterstützungsangebote im Stadtteil

Die Struktur des Eltern-Programms:
Das Eltern-Programm umfasst sechs Treffen à 2,5 Stunden. Zeitpunkt und Turnus werden an die Bedürfnisse der Einrichtung und der Eltern angepasst. Die Moderation erfolgt durch zwei zertifizierte Fachkräfte einer Kita. Für die Durchführung erhalten die Referent_innen eine strukturierte und detaillierte Anleitung durch ein Logbuch.
Das Programm beinhaltet feste Rahmenrituale: Einstiegs-, Pausen- und Abschlussrituale und kreative Methoden um den Eltern einen Austausch zu vereinfachen. Jeder Kita wird ein Medienpaket mit hochwertigen, praxisnahen und bildhaften Materialien für jedes Treffen bereitgestellt.
Die empfohlene Gruppengröße sind 10-12 Eltern.
Schatzsuche wurde über drei Jahre von der HAG entwickelt und erprobt. Seit 2014 wird das Programm in Hamburg und elf weiteren Bundesländern über die Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung weiter verbreitet.

Dokumente zur Darstellung des Angebotes


Kontakt

Frau Maria Gies
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Hammerbrookstraße 73
20097 Hamburg (Hamburg)

Telefon: 040 / 288036413

E-Mail: maria.gies(at)hag-gesundheit.de

Website: http://www.schatzsuche-kita.de


Projektträger

Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Hammerbrookstr. 73
20097 Hamburg


Laufzeit des Angebotes

Beginn: Januar 2014

Abschluss: kein Ende geplant


Welche Personengruppe(n) in schwieriger sozialer Lage wollen Sie mit Ihrem Angebot erreichen?

Menschen in schwieriger sozialer Lage sind ein wichtiger Teil der Zielgruppe, auch wenn sich das Angebot in erster Linie an alle richtet.

  • Personen mit niedrigem beruflichen Status (z.B. ungelernte Arbeiter/-innen)
  • Personen mit sehr niedrigem Einkommen (z.B. Personen im Niedriglohnsektor, Personen mit niedrigen Rentenbezügen)
  • Personen mit niedriger Schulbildung (z.B. Personen ohne qualifizierten Schulabschluss)
  • Alleinerziehende in schwieriger sozialer Lage
  • Migrant/-innen in schwieriger sozialer Lage

Das Angebot richtet sich insbesondere an folgende Altersgruppen

  • 1 bis 3 Jahre
  • 30 bis 49 Jahre
  • 4 bis 5 Jahre

Das Angebot umfasst geschlechtsspezifische Angebote für

  • Keine geschlechtsspezifischen Angebote

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Fachkräfte aus der Kita und dem Vorschulbereich.


Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner

Berlin:

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

AOK Nordost

Brandenburg:

Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

AOK Nordost

Hamburg:

Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Techniker Krankenkasse

Sachsen:

Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

Techniker Krankenkasse

Bremen:

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Techniker Krankenkasse

Hessen:

Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Techniker Krankenkasse

Mecklenburg-Vorpommern:

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e.V.

AOK Nordost

Niedersachsen:

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Techniker Krankenkasse

Rheinland-Pfalz:

Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V.

Techniker Krankenkasse

Schleswig-Holstein:

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Techniker Krankenkasse


Schwerpunkte des Angebotes

  • Psychische Gesundheit
  • Stärkung der individuellen Bewältigungsressourcen (z.B. Life skills, Resilienz)
  • Bildung
  • Steigerung der Selbstständigkeit / Selbstbestimmung
  • Kommunale Strategie / Netzwerkarbeit

Das Angebot wird hauptsächlich in folgenden Lebenswelten umgesetzt

  • Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege
  • Familie

Qualitätsentwicklung

Was machen Sie, um die Qualität Ihres Angebotes weiterzuentwickeln?

Um die Wirksamkeit der Maßnahmen bewerten zu können, wurde das auf Nachhaltigkeit angelegte Projekt von einem Team des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, Zentrum für Psychosoziale Medizin, Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie unter der Leitung von Dr. Silke Pawils evaluiert. Seit 2014 wird die Evaluation von der HAG e.V. weitergeführt.

Welche Erfahrungen haben Sie bei der Qualitätsentwicklung Ihres Angebotes gemacht?
Welche Stolpersteine haben Sie festgestellt?

Die Good-Practice-Kriterien des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit haben sich bei der Entwicklung des Eltern-Programms als sehr hilfreich erwiesen.

Wie dokumentieren Sie Ihre Arbeit? (z.B. Konzepte, Handreichung)

Über www.schatzsuche-kita.de
Interne Dokumentation von Konzepten, Curiccula, Arbeitshilfen.

Quelle der Veröffentlichung/URL: www.schatzsuche-kita.de

Es ist bereits ein Ergebnisbericht vorhanden.

Titel des Berichts bzw. Kurzbeschreibung: Evaluation des Modellprojekts „Schatzsuche“ Förderung des seelischen Wohlbefindens von Kindern in Kindertageseinrichtungen

Quelle der Veröffentlichung/URL: http://hag-gesundheit.de/lebenswelt/kita/schatzsuche/qualitaetssicherung

Das Vorgehen der Qualitätsentwicklung kann ganz unterschiedlich sein. Einiges haben Sie bereits genannt. Welches der folgenden Verfahren wenden Sie zusätzlich an?

Erläuterung

Prä-/Post-Wissen der Erzieher_innen vor und nach der Weiterbildung
Zufriedenheit mit der Weiterbildung der Erzieher_innen nach jedem der sechs Weiterbildungstage
Jahresbefragung über Landeskoordinator_innen

Welche Methoden werden bei der Selbstevaluation angewendet?

Fragebögen, Fokusgruppen, Telefoninterviews

Zertifizierung

Nach abgeschlossener Weiterbildung erhalten die Schatzsuche-Referent_innen ein Zertifikat, dass sie zur Durchführung des Eltern-Programms qualifiziert.
Nach Abschluss einer Inhouse-Schulung und der Zertifizierung der Referent_innen erhält die Kita ein Schatzsuche-Gütesiegel.

Die Qualitätsentwicklung und Ergebnissicherung sind nicht in ein Qualitätsmanagementsystem eingebunden.


Stand

11.02.2021

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