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02.07.2026
Wie können Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen – auch dann, wenn ihre Lebensbedingungen herausfordernd sind?
Nicht alle jungen Menschen haben die gleichen Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und ein gesundes Aufwachsen. Lebensbedingungen, Zugänge zu Angeboten, gesundheitliche Einschränkungen und das soziale Umfeld prägen maßgeblich, welche Möglichkeiten sich ihnen eröffnen und ob Teilhabe gelingt - oder erschwert wird.
Mit der Veranstaltung „Gesundes Aufwachsen: Wie gelingt Teilhabe trotz schwieriger Lebenslage?“ am 18. Juni 2026 richtete die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern (KGC) den Fokus darauf, wie Kinder und Jugendliche trotz herausfordernder Lebenslagen gestärkt und begleitet werden können.
Verschiedene Akteur*innen zeigten anhand von Beispielen, wie Zugänge, Beteiligungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote in der Praxis gestaltet werden können, sodass sie Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen tatsächlich erreichen. In den anschließenden Workshops diskutierten die Teilnehmenden die unterschiedlichen Herangehensweisen. Der abschließende „Markt der Möglichkeiten“ bot allen Veranstaltungsteilnehmenden eine Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Mitnahme neuer Impulse für die eigene berufliche Praxis.
Schlagwörter:
Gesundheitsförderung,
Prävention,
Partizipation,
Gesundheitliche Chancengleichheit,
Teilhabe,
Vernetzung,
Kinder,
Jugendliche
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05.06.2026
Bund und Länder sollen dafür sorgen, dass in Deutschland 10.000 Stellen für Schulgesundheitsfachkräfte geschaffen werden. Als Startschuss dafür werde schnellstens ein „Schulgesundheitspakt“ von Bund und Ländern benötigt. Dafür setzt sich der BKK-Dachverband gemeinsam mit der Bundesschüler*innenkonferenz, dem Bundeselternrat und dem Deutschen Pflegerat ein.
Her geht's zu dem gemeinsamen Memorandum “Eine starke Gesellschaft braucht gesunde Kinder – endlich Schulgesundheitsfachkräfte bundesweit etablieren!”
Schlagwörter:
Kinder,
Jugendliche,
Schule,
Bildung
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18.05.2026
Gesundes Aufwachsen ist nicht allein eine Frage guter Absichten, sondern abhängig von der Ausgestaltung der Lebenswelten. Aus rechtlicher Perspektive sind Gesundheitsförderung und Prävention Querschnittsaufgaben und berühren zugleich den Kernauftrag der Kinder- und Jugendhilfe. Die von Erik Hahn vorgelegte Expertise arbeitet die rechtlichen Anknüpfungspunkte im SGB VIII heraus. Sie bestimmt die vorhandenen Spielräume und entwickelt Ansatzpunkte für eine rechtssichere Ausgestaltung von Kooperationen, insbesondere mit der gesetzlichen Krankenversicherung, dem Öffentlichen Gesundheitsdienst und im schulischen Umfeld. Sie ordnet zentrale Begriffe ein. Hierfür verortet sie den rechtlichen Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe und zeigt, wie gesundheitsbezogene Anliegen im Leistungsrecht, in Planung und Qualitätssicherung sowie im Kinderschutz rechtlich gefasst werden können. Dies reicht von Netzwerken Frühe Hilfen bis zu nachgelagerten Unterstützungsformen.
Ergänzt wird der Band durch ein Positionspapier und ein Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, die Gelingensbedingungen, Handlungsbedarfe und Empfehlungen für Kooperationen zwischen Gesundheitssystem und inklusiver Kinder- und Jugendhilfe bündeln.
Die Expertise sowie weitere Informationen finden Sie hier.
Schlagwörter:
Jugendliche,
Kinder,
Soziale Arbeit
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13.03.2026
„Bundesliga bewegt” vernetzt Proficlubs, Kitas, Schulen und Vereine im Sozialraum, um Kindern ganzjährig Zugang zu Bewegung zu ermöglichen. So entstehen nachhaltige Strukturen für Gesundheit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Schlagwörter:
Teilhabe,
Bewegungsförderung,
Sport,
Kinder,
Jugendliche
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02.02.2026
Armut sieht man nicht immer – aber sie wirkt. Die neuen Impulskarten zur Armutssensibilität in der Schule machen sichtbar, wo Teilhabebarrieren und Beschämungen entstehen – und zeigen Wege, ihnen zu begegnen. Die 15 praxisnahen Karten bieten Anregungen für Gespräche, Teamrunden oder Fortbildungen und unterstützen Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Schulleitungen dabei, mehr Sensibilität im Schulalltag zu verankern. Kostenlos zum Download – entwickelt in vier niedersächsischen Kommunen im Rahmen der Präventionsketten-Arbeit mit der LVG & AFS Niedersachsen Bremen.
Schlagwörter:
Schule,
Kinder,
Jugendliche,
Soziale Arbeit,
Bildung,
Armut
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05.11.2025
„UNS GEHTS GUT?“ ist die aktuelle, bundesweite Mental-Health-Kampagne der Bundesschülerkonferenz. Die Vertretung der 7,5 Millionen Schüler*innen in Deutschland macht auf deren mentale Lage aufmerksam, thematisiert strukturelle Ursachen psychischer Belastung im Bildungssystem und fordert konkrete politische Veränderungen. “Wir richten uns an die Politik, die Öffentlichkeit, die Medien und alle weiteren relevanten Akteure und fragen: Geht’s uns wirklich gut? Die einzig ehrliche Antwort darauf lautet: Nein. Und es ist ihre Aufgabe, das zu ändern. Ziel ist es, mentale Gesundheit zu entstigmatisieren, Bewusstsein zu schaffen und Veränderung anzustoßen – für ein Bildungssystem, in dem Schüler*innen endlich sagen können: ‘UNS GEHTS GUT!’”
Weitere Informationen finden Sie auf der Website Uns Gehts Gut?
Hier lesen Sie eine Beschreibung der Kampagne samt unterstützenden Organisationen und 10-Punkte-Plan.
Schlagwörter:
Jugendliche,
Kinder,
Schule,
psychische Gesundheit
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27.10.2025
Über die Hälfte aller psychischen Erkrankungen entwickelt sich bereits während der Kindheit oder Jugend. Zugleich wirken sich Fähigkeiten und Ressourcen, die in dieser Lebensphase aufgebaut werden, häufig dauerhaft positiv aus. Unter dem Leitsatz „Starke Schule, starke Seele“ ehrten die Ärztekammer Berlin und der AOK-Bundesverband am 16. Oktober 2025 vier Initiativen mit dem Berliner Gesundheitspreis 2025, die sich der Förderung der seelischen Gesundheit von Kindern widmen.
Mit dem ersten Platz wurde das Projekt Dare2Care ausgezeichnet, das sich für mehr seelische Stärke und demokratisches Bewusstsein an Schulen einsetzt. Schüler*innen lernen dabei in Peer-Workshops den Umgang mit Gefühlen, Konflikten und Belastungen. Auch Lehrkräfte und Eltern werden in Fortbildungen einbezogen. Materialien stehen über eine digitale Lernplattform bereit. Die weiteren ausgezeichneten Projekte sind die App Nebolus, das niedersächsische Peer-to-Peer-Projekt “Gemeinsam stark in der Schule. Für dich. Für Andere” und die Bremer “ReFaps – Regionale Fachkräfte für psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen”.
Mehr Informationen zur Veranstaltung und allen Gewinner*innen finden Sie hier.
Schlagwörter:
Kinder,
Jugendliche,
psychische Gesundheit
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05.09.2025
Schulgesundheitsfachkräfte (SGFK, engl. School Nurses) leisten weltweit einen wichtigen Beitrag zur Förderung und zum Schutz der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im schulischen Umfeld. In Deutschland ist die gesundheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen an Schulen bislang unzureichend. Obwohl die Evaluationsergebnisse diverser Modellprojekte vielversprechend sind, fehlt es bislang an einer flächendeckenden Implementierung von SGFK im deutschen Schulsystem.
Der Artikel "Schulgesundheitsfachkräfte in Deutschland – Modellprojekte und Verstetigungen" im Bundesgesundheitsblatt gibt einen Überblick über den Einsatz von SGFK an deutschen Schulen und stellt nationale und internationale Evidenz zu ihrer Wirksamkeit dar. Er enthält zudem Hinweise, wie ihre Einbindung ins deutsche Schulsystem gelingen könnte.
Schlagwörter:
Schule,
Kinder,
Jugendliche
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18.08.2025
Die Zahlen des Robert Koch-Instituts bestätigen, was vorherige Studien schon gezeigt haben: Armutsgefährdete Kinder und Jugendliche haben schlechtere Gesundheitschancen als Gleichaltrige aus finanziell bessergestellten Elternhäusern: Sie weisen eine schlechtere allgemeine und psychische Gesundheit auf, haben häufiger einen erhöhten Versorgungs- und Unterstützungsbedarf sowie Adipositas, sind häufiger durch finanzielle Sorgen und beengte Wohnverhältnisse belastet. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit, Gesundheit und Chancengleichheit gerade in Schulen und Kitas gezielt zu fördern und Kinderarmut gesamtgesellschaftlich zu bekämpfen.
Hier gelangen sie zum Bericht.
Schlagwörter:
Kinder,
Jugendliche,
Armut,
Gesundheitliche Chancengleichheit
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29.07.2025
Im Auftrag der BARMER GEK wurden im Herbst 2024 bundesweit 2.000 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in der neuen Sinus-Studie zum Thema 'Mentale Gesundheit' befragt. 80% der Befragten gaben an zu wissen, wann sich psychische Erkrankungen bei ihnen äußern würden, 72 % wüssten, wie sie sich in solch einem Fall helfen könnten. Dabei zeigen sich jedoch Unterschiede je nach Bildungsgrad und Geschlecht. Besonders Jugendliche aus sogenannten prekären Lebenswelten verfügen über weniger Wissen und praktische Strategien als Gleichaltrige aus gebildeteren Milieus. Auffällig: Über die Hälfte (61 %) erlebten selbst psychische Belastung – trotzdem fällt es nur 38 % leicht, offen darüber zu sprechen. Die Studie unterstreicht die Notwendigkeit niedrigschwelliger Prävention und frühzeitiger Hilfsangebote. Hier weitere Informationen und der Zugang zur Studie.
Schlagwörter:
psychische Gesundheit,
Jugendliche