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Gesundes Aufwachsen: Wie gelingt Teilhabe trotz schwieriger Lebenslage?
Rückblick zur Veranstaltung am 18. Juni 2026 in Nürnberg
Angebote in der Prävention und Gesundheitsförderung erreichen oft nicht die Kinder und Jugendlichen, die sie am dringendsten benötigen.
Nicht alle jungen Menschen haben die gleichen Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und ein gesundes Aufwachsen. Lebensbedingungen, Zugänge zu Angeboten, gesundheitliche Einschränkungen und das soziale Umfeld prägen maßgeblich, welche Möglichkeiten sich ihnen eröffnen und ob Teilhabe gelingt - oder erschwert wird.
Die von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern (KGC) organisierte Veranstaltung „Gesundes Aufwachsen: Wie gelingt Teilhabe trotz schwieriger Lebenslage?“ am 18.06.2026 legte den Fokus darauf, wie Kinder und Jugendliche trotz herausfordernder Lebenslagen gestärkt und begleitet werden können.
91 Teilnehmende aus unterschiedlichsten Berufsgruppen kamen in Nürnberg zusammen, um praxisnahe Beispiele kennenzulernen, diese in Workshops zu vertiefen und sich gemeinsam auszutauschen und zu vernetzen.
Die Praxisprojekte zeigten, Teilhabe kann gelingen:
- durch niedrigschwellige Angebote im Stadtteil
- durch niedrigschwellige Jugendsozialarbeit und Suchtberatung
- durch integrierende Soziale Arbeit an Kitas
- durch Sport, Bewegung und Spiel
- durch strukturierte Vernetzung
Die Praxisbeispiele verdeutlichten, dass erfolgreiche Gesundheitsförderung und die Schaffung von Teilhabechancen vor allem dort gelingen, wo die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und Familien in den Mittelpunkt gestellt werden. Entscheidend ist, Angebote nicht nur für, sondern gemeinsam mit den Zielgruppen zu entwickeln. Eine frühzeitige Beteiligung, die ernsthafte Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und eine passgenaue Ansprache schaffen die Grundlage für Vertrauen und nachhaltige Wirkung.
Gelingensfaktoren für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen:
Wichtige Erfolgsfaktoren sind niedrigschwellige, flexible und aufsuchende Unterstützungsangebote, die Nutzung unterschiedlicher Zugangswege und Settings sowie die Einbeziehung von Familien und Eltern. Entscheidend sind zudem verlässliche Beziehungen, Empathie und die individuelle Wahrnehmung junger Menschen. Kinder und Jugendliche brauchen Ansprechpersonen, die ihre Anliegen ernst nehmen und gemeinsam mit ihnen neue Wege gehen. Eine enge und transparente Vernetzung von Gesundheits-, Bildungs- und Hilfesystemen hilft dabei, Ressourcen zu bündeln, Synergien zu nutzen und Kinder, Jugendliche sowie Familien wirksam zu erreichen, um gesundheitliche Chancengleichheit nachhaltig zu fördern.
Weitere Informationen und einen ausführlichen Rückblick zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage der LZG Bayern.
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Leitfaden zur Erstellung von Artikeln für das Internetportal www.gesundheitliche-chancengleichheit.de
Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen..pdf , 144 KB