Im Juni sind in Deutschland mindestens 99 Menschen ertrunken. Über 90 Prozent der Todesopfer im Juni waren männlich. „Es sind vor allem Männer, die zu viel Risiko eingehen und Gefahren unterschätzen. Auch gehen sie öfter berauscht von Alkohol oder anderen Drogen ins Wasser“, sagt die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt.
Die Auswertung der tödlichen Unfälle im Juni in den Gewässern zeigt weiterhin bekannte Muster beim Unfallgeschehen: Viele Menschen unterschätzen Gefahren, vor allem Strömungen und den Temperaturunterschied beim übereifrigen Gang oder Sprung ins Wasser. Hinzu kommen fehlendes Schwimmvermögen, Selbstüberschätzung, Sprünge in zu flache und trübe Gewässer sowie medizinische Notfälle. Die DLRG mahnt zu Vorsicht und Aufmerksamkeit in den kommenden Sommerwochen und erklärt, wie man das Unfallrisiko erheblich senken kann.