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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

5. Praxisorientierte Lernwerkstatt

Einführung in die Kriterien guter Praxis der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

Nicole Fricke (vorm. Waliczek) , HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
07.04.2022

Die Teilnehmenden der Lernwerkstatt wurden anhand verschiedener interaktiver Methoden in die Arbeit mit den 12 Good Practice Kriterien eingeführt. Die Leitfrage "Worauf sollte man achten, wenn Projekte oder Maßnahmen im Bereich Gesundheitsförderung insbesondere für vulnerable Zielgruppen in Lebenswelten geplant und umgesetzt werden?" diente als Orientierungsrahmen für den gesamten Workshop. Nach der Begrüßung durch die KGC Hessen und einem kurzen gegenseitigen Kennenlernen wurden die Erwartungen der Teilnehmenden an den Workshop auf einer Pinnwand gesammelt und während des gesamten Tages thematisiert.

Die erste kreative Auseinandersetzung mit den 12 Good Practice Kriterien erfolgte anhand der Bilderrätsel-Methode. Hier ordneten die Teilnehmenden das jeweilige Kriterium einem Bild zu.

Mit einem inhaltlichen Input zum Good Practice-Ansatz führte die KGC Hessen in die Kriterien ein. Die anschließende Kopfstand-Methode ermöglichte den Teilnehmenden eine erste vertiefende Diskussion. Dabei befassten sich die jeweiligen Gruppen mit der Fragestellung "Was trägt dazu bei, dass die Umsetzung bestimmter Kriterien misslingt?". Die Diskussionsergebnisse wurden auf Pinnwänden festgehalten.

Nach der Mittagspause ging es mit der inhaltlichen Auseinandersetzung und Diskussion zu den Kriterien weiter. Als Vorbereitung auf die nächste Methode „Schatzsuche“ wurde den Teilnehmenden das Praxisbeispiel "Bewegt älter werden in Offenbach am Main" von Felix Weber, Projektmitarbeiter im Arbeitsbereich Gesund altern der HAGE, vorgestellt. Nach der Vorstellung diskutierten die Teilnehmenden, welche Qualitätsmerkmale im Praxisbeispiel zu finden sind. Leitende Fragen waren: Welche Kriterien wurden bei der Umsetzung des Projektes berücksichtigt? Wie wurden sie umgesetzt? Auf welcher Entwicklungsstufe befinden sie sich? Wo besteht Weiterentwicklungsbedarf? 

Mit der letzten Methode der Lernwerkstatt "Ein Bild für die Wechselwirkung" wurde die Arbeit mit den Kriterien noch weiter vertieft. Es wurde deutlich, dass die Kriterien in Wechselwirkung stehen und sich bei der Umsetzung gegenseitig bedingen. Dieses Systemspiel muss sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung von Projekten und Maßnahmen stets im Blick behalten werden. 

Die Werkstatt endete mit einer Feedback-Runde. in der die Erwartungen, die zu Beginn der Veranstaltung gesammelt wurden, abgeglichen und thematische Wünsche für weiterführende, künftige Qualifizierungsworkshops der KGC Hessen an einer Wäscheleine gesammelt wurden.

Die ausführliche Dokumentation der Veranstaltung sowie weitere Informationen finden Sie hier.

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Schwangere begleiten

    Fachtag zu den neuen Handlungsempfehlungen Schwangerschaft

    Im Sommer veröffentlicht das Netzwerk Gesund ins Leben im Bundeszentrum für Ernährung seine neuen nationalen Handlungsempfehlungen „Ernährung, Bewegung und weitere Gesundheitsaspekte vor und während der Schwangerschaft“. Aus diesem Anlass lädt es die Wissenschafts- und Fach-Community zum Fachtag zu den neuen Handlungsempfehlungen Schwangerschaft ein.

    Die an den Empfehlungen beteiligten Wissenschaftler*innen stellen in Fach-Vorträgen ausgewählte Aspekte vor und bringen die Teilnehmenden auf den aktuellen Stand. Eine Podiumsdiskussion bietet zudem Raum für den Blick in die Praxis.

    Weitere Informationen:

    Kategorie: Fachtagung
  • 11.09.2026 - 12.09.2026

    Winterthur (Schweiz)

    Netzwerktreffen des DACH-Netzwerks Gesundheitsförderung

    40 Jahre Ottawa Charta: Bilanz und Zukunft der Gesundheitsförderung

    Was konnte die Gesundheitsförderung in diesen vier Jahrzehnten bewegen? Welche Ansätze haben sich bewährt – und welche weniger? Auf welchen wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnissen können wir weiter aufbauen? Und wo liegen ungenutzte Potenziale für die Weiterentwicklung des Feldes? Gemeinsam möchten wir diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Impulse für eine zukunftsorientierte Gesundheitsförderung setzen.

    In mehreren Subplenen diskutieren wir am ersten Tag, wo der DACH-Raum in Bezug auf die Kernanliegen der Ottawa-Charta steht und welche Herausforderungen heute besonders ins Gewicht fallen. Gemeinsam beleuchten wir Entwicklungspotenziale sowie den Handlungsbedarf rund um den Settingansatz, die Werte, Prinzipien und Strategien der Gesundheitsförderung in unterschiedlichen Handlungsfeldern. 

    Aufbauend auf der Zwischenbilanz zur Ottawa-Charta greifen wir am Folgetag die Themen des Netzwerktreffens 2024 erneut auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie der identifizierte Handlungsbedarf konkret in Aus- und Weiterbildung, Evaluation und Wirkungsforschung, Qualitätsentwicklung und Praxis übertragen werden kann.

    Weitere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Netzwerktagung
    Veranstalter: ZHAW Institut für Public Health

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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