Was ist der kommunale Partnerprozess „Gesundheit für alle“?
Kommunen haben bereits vielfältige Unterstützungsangebote für Menschen in schwieriger sozialer Lage etabliert und leisten damit einen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit. Doch oft laufen Angebote, beispielsweise aus den Gesundheitsämtern, der Jugendhilfe und dem Bildungsbereich, ohne Abstimmung nebeneinanderher.
Ziel des Partnerprozesses
Der Aufbau integrierter kommunaler Strategien - häufig „Präventionsketten" genannt - soll dazu beitragen, diese wichtigen Angebote und Ansätze aufeinander abzustimmen und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote über alle Lebensphasen hinweg sicher zu stellen. Wie dies gelingen kann, ist Thema des Partnerprozesses. Dabei stehen der Austausch und das gemeinsame Lernen im Fokus:
- Welche kommunalen Ansätze zur Förderung der Gesundheit von Menschen in schwieriger sozialer Lage haben sich bewährt?
- Wie lassen sich die gemachten vielfältigen Erfahrungen weitergeben?
Starke Partner*innen und Kompetenz und Vernetzung vor Ort
Der kommunale Partnerprozess "Gesundheit für alle" wird getragen von den Partner*innen BIÖG, Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag und dem Gesunde Städte Netzwerk. Zentrale Anlaufstellen in den Bundesländern sind die Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KCG).