In der Definition des Programms Soziale Stadt sind Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf Stadt und Ortsteile, „die infolge sozialräumlicher Segregation davon bedroht sind, ins soziale Abseits abzurutschen. Es handelt sich dabei meist um hochverdichtete, einwohnerstarke Stadtteile in städtischen Räumen, die im Hinblick auf ihre Sozialstruktur, den baulichen Bestand, das Arbeitsplatzangebot, das Ausbildungsniveau, die Ausstattung mit sozialer und stadtteilkultureller Infrastruktur, die Nahversorgung sowie die Qualität der Wohnungen, des Wohnumfeldes und der Umwelt erhebliche Defizite aufweisen“ (Leitfaden der ARGEBAU 2005, S. 2). Diese Quartiere erhalten durch das Programm Soziale Stadt eine gezielte Förderung.