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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Zweites Treffen der Aktionsgruppen „Gesundes Altern in der Oberpfalz"

16.10.2019

„Wir wol­len uns aus­tau­schen und die Ziel­grup­pe der be­nach­tei­lig­ten Se­ni­o­rin­nen und Senioren in der Ober­pfalz stärker in den Fo­kus neh­men!“

Bereits zum zwei­ten Mal trafen sich engagierte Ak­teu­rin­nen und Akteure des Gesundheitswesens, um sich über Vorhaben für ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen auszutauschen und ih­re Ideen weiterzuent­wi­ckeln.

Die Ak­teu­rin­nen und Akteure tei­len sich in zwei Grup­pen auf. Die Aktionsgruppe „Gesundes Altern auf dem Land in der Ober­pfalz“ (Aktionsgruppe Land) setzt den Schwer­punkt auf die Ge­ge­ben­heit­en und Probleme der ländlichen Re­gi­on. Die Aktionsgruppe „Gesundes Altern in der Stadt in der Ober­pfalz“ (Aktionsgruppe Stadt) fokussiert den städtischen Raum. Beide Grup­pen haben zum Ziel, geeignete Maß­nah­men der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on für ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen im Re­gie­rungs­be­zirk Ober­pfalz zu ent­wi­ckeln.

Auch die­ses Mal bestand das Treffen aus ei­nem Mix aus In­put und aktiver Eigenarbeit. Die Vorträge von Do­ris Völkl zu „NEUN2727 - Gut le­ben im Waldthurner Land“ (Aktionsgruppe Land) und Eli­sa­beth Gottsche (Aktionsgruppe Stadt) „Generationen Hand in Hand“ sto­ßen auf großes In­te­res­se und gaben Impulse für weitere Diskussionen. Bei allen Teilneh­menden schien stets der Ge­dan­ke mitzuspielen, wie diese Maß­nah­men ge­schickt in die eigenen Kom­mu­ne in­te­griert wer­den könnten.

Zukunftsträchtige Vorhaben

Seit den ersten Treffen der Aktionsgruppen im De­zem­ber 2018 wurden viele Baustei­ne ge­schlif­fen. Teilneh­mende tauschten sich aus, wie sie Sy­ner­gien op­ti­mal nut­zen und voneinander profitieren kön­nen. Besonders in­te­res­sant ist auch, dass ei­ni­ge Mitglieder der Aktionsgruppen be­reits im De­zem­ber konkrete Pro­jektideen entwickelten und nach den Treffen mit ih­ren Bür­ger­meis­tern die Ideen weitergeführt haben.

Eine Idee heißt „Auf Rädern zum Es­sen“. Dieses Pro­jekt soll einsamen Se­ni­o­rin­nen und Senioren ein ge­mein­sames Mittagessen mit anschließendem Pro­gramm, wie et­wa ei­nem Spielenachmittag, er­mög­li­chen. Das Ziel ist, die soziale Teil­ha­be zu för­dern und den älteren Personen ei­ne gesunde Mahl­zeit zu er­mög­li­chen. Dabei ist be­son­ders wich­tig, dass das Pro­jekt ge­mein­sam mit den Se­ni­o­rin­nen und Senioren gestaltet wird und auf die Bedürfnisse der Ziel­grup­pe eingeht. Die nächsten Schritte für das Vorhaben sind be­reits in Pla­nung und wer­den auf dem nächsten Treffen der Aktionsgruppe Land vorgestellt.

Mehr Mobilität für ländliche Re­gi­onen

Ein Schwer­punkt der Diskussionen der Aktionsgruppe Land lag da­rin, ältere Personen in ih­rer Mobilität zu un­ter­stüt­zen. Die häufig sehr wei­ten Wege zu Ärzten, Apo­the­ken, Supermärkten und auch zu Gesundheitsangeboten sind für Ältere oh­ne Füh­rer­schein auf­grund mangelnder öffentlicher Verkehrsmittel meist nur mit hohem Auf­wand zu er­rei­chen. Ab­hil­fe schaffen hier zum Bei­spiel Hol- und Bringdienste wie das „Baxi“, ein Rufbus für immobile Bür­ge­rin­nen und Bür­ger.

Die Teilneh­menden der Aktionsgruppe Stadt berichteten über zahlreiche An­ge­bo­te, die es in den Städten schon gibt. Die Spannbreite reicht von Notfalldosen mit Kontaktdaten und wich­tigsten Medikamenten, die an der Innenseite des Kühlschranks an­ge­bracht wer­den, ge­mein­samen Filmabenden in Seniorenheimen in Neumarkt bis hin zum Auf­bau ei­nes Aktivzentrums in Königswiesen in Re­gens­burg. Die Diskussionen der Aktionsgruppe Stadt lagen vor allem da­rin, wie ältere Personen, wel­che die An­ge­bo­te nicht auf­su­chen, zu ei­ner Teil­nah­me be­wegt wer­den kön­nen.

Die Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen er­rei­chen

Ein vielversprechendes Bei­spiel für ein An­ge­bot speziell für ältere Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen ist das Pro­jekt „PräSenz“ - Prä­ven­ti­on für Senioren Zuhause - des Ge­sund­heits­amts Neumarkt. Pro­jektziel ist, bei älteren Menschen die selbstbestimmte Lebensführung zu er­hal­ten und Schnittstellenprobleme, bei­spiels­wei­se nach ei­nem Klinikaufenthalt, zu verhindern. Dabei wer­den die älteren Personen zu Hause zu wich­tigen Themen, wie et­wa Tipps für den All­tag oder Informationen zu beste­henden An­ge­bo­ten be­ra­ten. Hausärzte und Kliniken ar­bei­ten eng mit dem Ge­sund­heits­amt zu­sam­men und kön­nen Menschen, die für PräSenz pas­send er­schei­nen, über das An­ge­bot in­for­mie­ren. Nachdem die angesprochenen Personen ei­ne Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung abgegeben haben, wer­den deren Da­ten an das Ge­sund­heits­amt weitergegeben. Das Team dort besteht aus ei­ner Amtsärztin (Fach­ärz­tin für Psy­ch­iat­rie), ei­ner Sozialpädagogin und ei­ner Gesundheits- und Krankenpflegerin, wel­che die älteren Personen zu Hause be­su­chen. Clau­dia Zölfl-Setschödi vom Ge­sund­heits­amt Neumarkt ist Teilneh­mende der Aktionsgruppe Stadt und wird selbst die präventiven Hausbesuche durch­füh­ren. Die Aktionsgruppe ist ge­spannt, was sie im De­zem­ber be­rich­ten wird.

„Die Aktionsgruppe motiviert mich dranzubleiben,
wenn ich die ein oder an­de­re Hürde vor mir habe.“

Die Teilneh­menden waren sich ei­nig, dass der Nutzen der Aktionsgruppen vor allem da­rin liegt, sich auszutauschen und ge­gen­sei­tig zu mo­ti­vie­ren, Kontakte mit wich­tigen Part­ne­rin­nen und Part­ner zu knüp­fen und ge­mein­sam Bedarfe in der Ober­pfalz zu er­fas­sen. Tho­mas Schwarzfischer, Bür­ger­meis­ter der Ge­mein­de Zell, fasst zu­sam­men: „Ich empfinde den Aus­tausch auf Augenhöhe als sehr wert­voll, dies ist ei­ne gute Dis­kus­si­ons­grund­la­ge, um das The­ma weiterzubringen.“

Es geht aktiv weiter

Die nächsten Treffen ste­hen be­reits fest. Am 16. De­zem­ber 2019 von 09:00 bis 12:00 Uhr trifft sich die Aktionsgruppe Land er­neut am Amt für Er­näh­rung, Land­wirt­schaft und Forsten in Nab­burg. Die Aktionsgruppe Stadt wird sich am 17. De­zem­ber 2019 von 10:30 bis 13:30 Uhr in der Re­gie­rung der Ober­pfalz in Re­gens­burg tref­fen.

Ein besonderer Dank gilt den Organisationsteams beste­hend aus Ga­bri­e­le Bay­er, Jo­han­na Baumann, Mar­le­ne Groitl und Ma­ri­an­ne Spahn.

Lust, selbst aktiv zu wer­den?

Haben Sie Lust, sich aktiv für die Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on älterer Menschen in schwierigen Le­bens­la­gen in der Ober­pfalz einzusetzen? Dann mel­den Sie sich ger­ne per E-Mail bei Ka­th­rin Stein­bei­ßer .

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen

    FIAN Politische Tagung

    Steigende Lebensmittelpreise, wirtschaftliche Probleme für die Landwirtschaft und ökologische Krisen. Das Ernährungssystem in Deutschland, und damit die Menschen, die hierzulande hinter der Produktion und der Verarbeitung von Nahrung stehen, sowie die Verbraucher*innen, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig ist das Potenzial zur Schaffung eines Ernährungssystems groß, das sowohl der Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen bietet, als auch Zugang zu guten Lebensmitteln für alle garantiert. Um dies zu gewährleisten, müssen wir diejenigen an der Ausgestaltung beteiligen, die am stärksten von der Agrar- und Ernährungspolitik betroffen sind: Bäuer*innen und Armutsbetroffene. Drei Tage vor dem deutschen Ernährungstag wollen wir mit dieser Veranstaltung diesen beiden Gruppen den Raum geben, um sich miteinander auszutauschen und gemeinsam ins Gespräch mit Politiker*innen zu kommen.

    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Wir möchten Menschen mit Armutserfahrung die Teilnahme an und die Mitgestaltung dieser Veranstaltung ermöglichen. Benötigte Reisekosten können in einem begrenzten Umfang übernommen werden.
    Wenn Sie Fragen dazu haben, senden Sie bitte eine E-Mail an: beteiligung@diakonie.de

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

     

    Kategorie: Tagung
    Veranstalter: FIAN Deutschland
  • Berlin

    "Resilient in der Krise - Wege zu einem gerechten Gesundheitssystem in Notlagen"

    Gesundheitsforum der Berliner Landesgesundheitskonferenz

    Stromausfall, Hitzewellen Starkregen – Berlin kennt Krisen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Berliner*innen. Und dennoch ist das Gesundheitssystem nicht ausreichend gut auf Notlagen vorbereitet. Gerade wenn es darum geht besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.

    Was muss auf politischer, institutioneller und individueller Ebene passieren, damit Menschen Krisen besser bewältigen können? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheitskompetenz der Berliner*innen und der Institutionen im Gesundheitssystem? Und wie können kommunale Netzwerke, lokale Bündnisse und soziale Infrastruktur so aufgestellt werden, dass sie im Krisenfall schnell, koordiniert und passgenau Unterstützung bereitstellen?

    Zur Anmeldung geht es hier.

    Kategorie: Fachforum
    Veranstalter: Fachstelle für Prävention und Gesundheitskonferenz

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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