Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

WHO-Report fordert Ende sozial bedingter gesundheitlicher Ungleichheit innerhalb einer Generation

28.08.2008

Die WHO "Commission on the Social Determinants of Health" hat nach dreijähriger Arbeit gestern ihren Abschlussbericht vorgestellt: "Gesundheitliche Ungleichheit ist eine Frage, die über Leben oder Tod entscheidet", betonte WHO-Generaldirektorin Dr. Margaret Chan. Die WHO-Kommission fordert mehr Anstrengungen zur Überwindung gesundheitlicher Ungleichheit.

Dass sozial bedingte ungleiche Gesundheitschancen die Lebenserwartung weltweit maßgeblich beeinflussen, machte die WHO mit einigen Beispielen in der Pressemitteilung zum Bericht deutlich: Ein Kind, das heute in einem Vorort der schottischen Stadt Glasgow geboren wird, hat eine um 28 Jahre niedrigere Lebenserwartung als ein anderes Kind, das nur 13 Kilometer entfernt aufwächst. Ein Mädchen in Lesotho, Südafrika, hat eine 42 Jahre kürzere Lebenserwartung als eines in Japan. In Schweden stirbt eine von 17.400 Frauen während der Schwangerschaft, in Afghanistan ist es jede achte Frau. In den USA hätte eine Angleichung der Bedingungen für die Afroamerikaner an die Standards für die weiße Bevölkerung in zehn Jahren mehr als 886.000 Todesfälle vermeiden können, während medizinischer Fortschritt in der gleichen Zeitspanne lediglich 177.000 Menschenleben retten konnte, rechnet die WHO-Kommission vor.

Der soziale Gradient, der Einkommen und Gesundheit miteinander verbindet, sei weltweit beobachtbar, so der Kommissionsbericht - nicht nur in den sich entwickelnden Ländern sondern in allen Ländern, auch den reichsten. Als unfair, ungerecht und vermeidbar geißelt die Kommission sozial bedingte gesundheitliche Chancenungleichheit. Der Kommissionsvorsitzende Sir Michael Marmot hob bei der Vorstellung die Bedeutung von Empowerment als Dreh- und Angelpunkt einer Politikwende hervor, insbesondere für die Frauen in den meisten Teilen der Welt.
Ökonomisches Wachstum brächte zwar wachsenden Wohlstand in viele Länder, aber dies müsse nicht automatisch wachsende Gesundheit mit sich bringen, sogar das Gegenteil könne der Fall sein, so die Kommission weiter zu den Ergebnissen ihrer Arbeit. Umgekehrt hebt sie die Erfolge von Ländern wie Kuba, Costa Rica und China, dem indischen Staat Kereala und Sri Lanka hervor, die trotz verhältnismäßig niedrigem Sozialprodukt auch eine vergleichsweise gute Gesundheit ihrer Bevölkerung erreichen konnten.
Ebenso gäbe es vorbildhafte reiche Staaten, insbesondere die nordischen Länder, die eine Politik der guten Zugänglichkeit von Leistungen und Unterstützungen betrieben, eine hohe Beschäftigung, Geschlechtergleichberechtigung und ein geringes Ausmaß sozialer Exklusion vorweisen könnten. Ihre Politik sei beispielhaft für das, was überall getan werden müsse, so die WHO-Kommission.
Gesundheit in die gesamte Politik zu integrieren und eine Art Gesundheitsverträglichkeitsprüfung für alle Bereiche einzuführen, lautet eine der Empfehlungen der WHO-Kommission, um Gesundheitschancen weiter zu verbessern.
Neben der Notwendigkeit, die allgemeinen Lebensbedingungen, in denen Menschen aufwachsen, leben arbeiten und altern zu verbessern, fordert die Kommission Maßnahmen, die ungleiche Verteilung von Macht, Geld und allgemein Ressourcen global, national und lokal anzugehen.
Dass auch auf dem Gebiet der Datenerhebung und Wirkungsforschung im Bereich gesundheitlicher Ungleichheit noch viel zu tun ist, macht nicht zuletzt der Bericht selbst deutlich, der nur selten aktuelle Daten und Mehrländer-Vergleiche oft nur aus dem Jahr 2000 bieten kann.

Pressemitteilung der WHO zum Bericht (engl.)

Kurzfassung des Berichtes (engl. PDF, 5,4 MB)

Vollständige Fassung (engl. PDF 7,4 MB)

Zurück zur Übersicht
  • 06.11.2026

    Online via Webex

    Wie alt fühlst Du dich? Und welchen Einfluss hat das auf Deine Gesundheit?

    Die Forschung zeigt: Altersbilder begleiten uns ein Leben lang. Sie entstehen früh, beeinflussen unser Verhalten und prägen sogar, wie wir selbst älter werden. Doch wie können wir negative Altersstereotype überwinden und zu einem differenzierteren Blick auf das Alter gelangen?

    Darüber sprechen wir beim nächsten LGK-Talk „Alt sind immer die anderen?! – Wie Altersbilder unsere Gesundheit beeinflussen und wie wir unsere Vorstellungen vom Alter(n) verändern können“ mit Dr.in Antje Rauers (Friedrich-Schiller-Universität Jena), PD Dr. David Weiss (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) und Dr.in Aline Schönenberg (Universitätsklinikum Jena). Freuen Sie sich auf spannende Erkenntnisse, neue Denkanstöße und einen frischen Blick auf das Älterwerden!

    Mehr Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Eine Anmeldung ist bis zum 30 Oktober 2026 möglich.

    Kategorie: Gesprächsrunde
    Veranstalter: LGK Thüringen
  • Hannover

    Gemeinsam Wege aus der Gewalt

    Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen

    Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Doch das Thema Gewalt bei Kindern und Jugendlichen nimmt medial immer mehr Raum ein – sei es durch aktuelle Zahlen der Kriminalstatistik oder durch Vorfälle in der Schule. Auch in Kitas werden mehr Gewaltvorfälle gemeldet. Die Formen von Gewalt sind dabei vielfältig – körperlich, psychisch und auch digital. Die Fachtagung „Gemeinsam Wege aus der Gewalt – Wenn Konflikte bei Kindern und Jugendlichen kippen“ am 12. November 2026 in Hannover geht den Ursachen der zunehmenden Gewaltentwicklung auf den Grund und nimmt dabei die komplexen Ursachen, wie psychische Belastungssituationen, sozioökonomische Herausforderungen und eigene Gewalterfahrungen, in den Blick. Was kann bereits in der Frühförderung in den Kitas angebahnt werden? Wie kann Schule mit diesen Herausforderungen umgehen? Welche langfristigen Auswirkungen haben Gewalterfahrungen auf die psychische Gesundheit? Und welche Ansätze gibt es, um digitaler Gewalt resilient zu begegnen? Die Veranstaltung findet in der Ärztekammer Niedersachsen statt.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Voneinander lernen - Bedarfsgerechte Hilfen für psychisch erkrankte Menschen in der Wohnungsnotfallhilfe

    Der Zugang zu passgenauer Unterstützung ist dadurch ausgerechnet für jene erschwert, die besonders auf niedrigschwellige, vernetzte und kontinuierliche Angebote angewiesen sind. Auf unserer Fachtagung möchten wir folgende Themen gemeinsam mit Ihnen aufgreifen:

    • Ethische Fragestellungen im Umgang mit psychisch erkrankten wohnungslosen Menschen,
    • Zusammenarbeit und Schnittstellen zwischen verschiedenen Hilfesystemen,
    • Gute Praxisbeispiele niedrigschwelliger, aufsuchender und einrichtungsintegrierter sowie zielgruppenspezifischer Angebote,
    • Die Perspektive von Erfahrungsexpert*innen,
    • Weichenstellungen für die zukünftige psychosoziale Versorgung von wohnungslosen Menschen mit psychischen Störungen.

    Sie erwarten Vorträge, Arbeitsgruppen mit Praxisbeispielen sowie Gespräche mit Expert*innen aus Medizin, Sozialer Arbeit und Selbstvertretung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und darauf, gemeinsam Wege zu einer besser vernetzten psychiatrischen Versorgung wohnungsloser Menschen zu finden.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: BAG Wohnungslosenhilfe e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben