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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Veröffentlichung des Praxisleitfadens "Gesund älter werden im ländlichen Raum"

07.12.2021

Eine gute Gesundheit und der Erhalt der Selbst­ständigkeit bis in das hohe Alter sind der Wunsch vieler Menschen. Gesundheits­bewusste Verhaltens­weisen wie regelmäßige körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung, aber auch ein gut gestaltetes Wohn­umfeld und gesellschaft­liche Teilhabe tragen maß­geblich dazu bei, die Gesundheit und Lebens­qualität zu fördern.

Hier setzt der Praxis­leitfaden „Gesund älter werden im ländlichen Raum: Gesundheits­fördernde Strukturen im Quartier entwickeln“ an. Er zeigt auf, wie die Gesundheit älterer Bürger*innen partizipativ und bedarfs­gerecht gefördert und die Vernetzung lokaler Akteur*innen verbessert werden kann, um die Rahmen­bedingungen für ein gesundes Altern speziell in ländlichen Gebieten zu optimieren.

Der Praxis­leitfaden führt durch den gesamten Prozess der gesundheits­fördernden Struktur­entwicklung im Quartier. Dabei startet er mit der Vorbereitung und dem Aufbau von (Netzwerk-)Strukturen und geht auf die Analyse der vorhandenen Angebote und Strukturen im Quartier ein. Weiterhin werden die Planung und Umsetzung der entwickelten gesundheits­fördernden Maßnahmen beschrieben. Abschließend sensibilisiert der Praxis­leitfaden für die Themen Evaluation und Nachhal­tigkeit.

Neben diversen Tipps und Checklisten finden sich im Leitfaden auch interessante Beispiele aus der Praxis, die potenziellen Nach­ahmer*innen als Inspiration dienen können. Dabei richtet er sich vorrangig an Prakti­ker*innen und Entscheidungs­träger*innen, die einen Entwicklungs­prozess hin zu gesundheits­fördernden Strukturen in ihrem Quartier anstoßen möchten, um die Lebens­qualität und Gesundheit der älteren Bürger*innen zu erhöhen. Im umfas­senden Anhang des Praxis­leitfadens finden sich neben Instru­menten und weiteren Praxis­beispielen auch zehn Umsetzungs­leitfäden, welche konkrete Hinweise zur Umsetzung einzelner Prozess­schritte geben.

  • Der Praxisleitfaden entstand als Ergebnis des Projektes Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Quartier (2018-2020), welches vom Verband der Ersatz­kassen e. V. im Rahmen der Initiative "Gesunde Lebenswelten" gefördert und vom AWO Bundesverband e. V. in Kooperation mit fünf Trägern der AWO umgesetzt wurde. Er steht sowohl in digitaler als auch in gedruckter Version zur Verfügung. Auf der „Gesunde Lebenswelten“-Website kann die pdf-Datei heruntergeladen und können Druckexemplare kostenfrei bestellt werden.
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  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik
  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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