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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Übergänge und Transitionen - Bedeutung, fachliche Konzepte und Beispiele

Handreichung zum Thema Übergänge und Transitionen erschienen

Katja Beckmüller, MPH , Gesundheit Berlin-Brandenburg
05.11.2013

Die Ge­burt ei­nes Kindes, der Ein­tritt in die Kin­der­ta­ges­stät­te, in die Schule, in den Beruf… Der Le­bens­lauf ei­nes Menschen beinhaltet ei­ne Vielzahl von Übergängen. Diese sind mit teils gravierenden Veränderungen verbunden und stel­len Er­war­tung­en so­wie An­for­de­rung­en an den  Einzelnen und sein so­zi­ales Um­feld. Damit Übergänge be­reits von An­fang an ge­lin­gen und ins­be­son­de­re Kinder wie Ju­gend­li­che in so­zi­al belasteten Le­bens­la­gen für die Herausforderungen des künftigen Lebens gestärkt wer­den, ist ei­ne positive Ge­stal­tung von Übergängen für al­le Be­tei­lig­ten - Kind, Fa­mi­lie, Fachkräfte etc. - ent­schei­dend. Dement­spre­chend sollte es nicht nur da­rum ge­hen, auf die Res­sour­cen und Kompetenzen des Kindes und sei­ner Fa­mi­lie zu bau­en, son­dern auch ent­spre­chend unterstützende Rah­men­be­din­gung­en durch Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen zu schaffen.

Was Übergänge ausmacht und von Transitionen abgrenzt, wie sie positiv gestaltet wer­den kön­nen und welchen Bei­trag Ge­sund­heits­för­de­rung da­zu leis­ten kann, stellt die Handreichung grund­sätz­lich und bei­spiel­haft dar. Neben weiterführenden Literaturhinweisen, Praxisbeispielen und ei­nem Glos­sar zu Begrifflichkeiten rund um das The­ma "Übergänge" wer­den Übergänge genauer dargestellt: der Über­gang in die El­tern­schaft und der Über­gang in die Kindertagesbetreuung.

Rol­le der Ge­sund­heits­för­de­rung bei der Ge­stal­tung von Übergängen

Mit der Handreichung „Übergänge und Transitionen - Be­deu­tung, fachliche Konzepte und Beispiele“ ist es ge­lun­gen, den Bei­trag der Ge­sund­heits­för­de­rung zur Ge­stal­tung gelingender Übergänge  nä­her zu be­stim­men. Denn die Per­spek­ti­ven und Stra­te­gien der Ge­sund­heits­för­de­rung bie­ten ein großes Potenzial, um biographische Übergänge positiv zu ge­stal­ten und/oder notwendige Res­sour­cen wie Kompetenzen der Be­wäl­ti­gung im Rahmen ei­ner integrierten kommunalen Stra­te­gie zu stär­ken. Beispielhaft wird dies an­hand der Stra­te­gie des Setting-An­satzes erläutert.

Der Setting-An­satz als wesentliche Stra­te­gie der Ge­sund­heits­för­de­rung kombiniert personen- und umweltgebundene Maß­nah­men zur Ge­stal­tung gesundheitsförderlicher Lebenswelten mit­ei­nan­der, um so­mit so­wohl das Verhalten als auch die Verhältnisse der Menschen zu be­rück­sich­ti­gen. Da diese Lebenswelten zu­gleich auch die Orte sind, an de­nen Übergänge stattfinden, erweist sich der Setting- An­satz als fruchtbare Stra­te­gie zur Ge­stal­tung von Übergängen.

Die Handreichung, wel­che auch Er­geb­nis des Austausches mit Ex­per­tin­nen und Ex­per­ten ist, liefert da­mit wichtige Impulse und An­re­gung­en zur Wei­ter­ent­wick­lung, Dis­kus­si­on und Ver­tie­fung des Handlungsfeldes „Positive Ge­stal­tung von Übergängen“ und der da­mit verbunde­nen Rol­le der Ge­sund­heits­för­de­rung. Die Handreichung versteht sich - eben­so wie al­le übrigen Handreichungen - als ei­ne Arbeitsversion. Für An­re­gung­en je­der Art sind wir da­her dank­bar!  

Sie haben die Mög­lich­keit die Handreichung in ei­ner Kurz- und in ei­ner Langfassung, je­weils als PDF-Dokument, herunterzuladen. Die lange Version ist theoretisch ausführlicher und thematisiert zwei Übergänge, wäh­rend die kürzere Version nur ei­nen Über­gang "Familie - Kita" vertieft behandelt.

Hier können Sie die Handreichung „Übergänge und Transitionen - Bedeutung, fachliche Konzepte und Beispiele“ herunterladen:

Alle Handreichungen des Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit"
finden Sie hier.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

    Wuppertal

    75. Wissenschaftlicher Kongress – Der Öffentliche Gesundheitsdienst

    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.
  • Bundeskonferenz "Gesund und aktiv älter werden" 2026

    Demenzprävention im Dialog – Aufklärung verbessern, Strukturen stärken, Risiken reduzieren

    Wie können wir Demenz wirksam vorbeugen? Welche Ansätze funktionieren wirklich – und wie bringen wir sie in die Praxis? Diese hochaktuellen Fragen stehen im Mittelpunkt der 8. Bundeskonferenz „Gesund und aktiv älter werden“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Die Konferenz findet am Mittwoch, den 22. April 2026, in Köln statt. Eingeladen sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie Fachkräfte aus Wissenschaft, Praxis und Politik, um gemeinsam die Demenzprävention in Deutschland nachhaltig zu stärken.

    Die Teilnehmenden erwartet aktuelle Erkenntnisse zu demenzpräventiven Lebensstilfaktoren im Kontext anderer nicht-übertragbarer Erkrankungen, nationale und internationale Good-Practice-Beispiele sowie Impulse zu personalisierten und multimodalen Präventionsstrategien. Darüber hinaus werden Maßnahmen der Verhältnisprävention und Möglichkeiten der Früherkennung beleuchtet. Renommierte Expertinnen und Experten geben wissenschaftliche Impulse und praxisnahe Einblicke, darunter Professorin Dr. Daniela Berg, Professor Dr. Frank Jessen und Professor Dr. René Thyrian. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Vernetzung und Diskussionen.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnahmeplätze begrenzt sind. 

    Weitere Informationen und die Anmeldung unter www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformationen/unsere-bundeskonferenzen/aktuelle-bioeg-bundeskonferenz

    Kategorie: Konferenz
    Veranstalter: Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit

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