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Strukturelle Probleme gesundheitlicher Versorgung in Haft

Mehrteilige Reihe: Gesundheitsförderung in Justizvollzugsanstalten, Teil 2

Heino Stöver , Fachhochschule Frankfurt
15.04.2012

Die Gesundheitsrisiken in Justizvollzugsanstalten sind an­de­re als außerhalb der Ein­rich­tung­en. Über­pro­portional viele Infektionserkrankungen und ein hohes Suchtpotenzial las­sen sich bei den In­sas­sen fin­den. Dass die Um­set­zung einer ganzheitlichen Ge­sund­heits­för­de­rung für In­haf­tier­te ge­lin­gen kann, zeigt das kürz­lich als Good Practice-Beispiel aus­ge­zeich­ne­te Pro­jekt SPRINT. Ge­sund­heits­för­dern­de Jus­tiz­voll­zugs­an­stalten kön­nen einen wesentlichen Bei­trag zur Ver­min­de­rung so­zi­al bedingter Un­gleich­heit leis­ten.

Welche Probleme sich in Jus­tiz­voll­zugs­an­stalten zei­gen und was im Hinblick der Eta­blie­rung ge­sund­heits­för­dernder Strukturen in Jus­tiz­voll­zugs­an­stalten getan wer­den muss, zeigt die fünf­tei­li­ge Ar­ti­kel­se­rie von Prof. Dr. Heino Stöver (Fach­hoch­schu­le Frankfurt am Main) zum The­ma „Ge­sund­heits­för­de­rung in Haft“. Die einzelnen Teile der Serie erscheinen im zwei­wöchent­li­chen Rhyth­mus.

Strukturelle Probleme gesundheitlicher Versorgung in Haft

Der Ent­zug von Frei­heit an sich stellt ein Gesundheitsrisiko dar. Die vollzuglichen Be­las­tung­en von Be­wegungs- und Reizarmut, Unterforderung, Versorgungscharakter der Gefängnisse tra­gen eher zu psy­chisch belastenden Symptomen von Un­selbst­stän­dig­keit, Le­thar­gie, Depressionen, Pas­si­vi­tät, In­te­res­sen- und Mut­lo­sig­keit bei. Die Fremdbestimmtheit und Mo­no­to­nie des Alltagsgeschehens führt zu Ab­stump­fung und Antriebslosigkeit, das Eingeschlossensein fixiert die Auf­merk­sam­keit auf das ei­gene Körpergeschehen und verstärkt Ängste, nicht an­ge­mes­sen behandelt zu wer­den, oder im Not­fall lange auf Hilfe war­ten zu müs­sen; die erzwungene In­ak­ti­vi­tät im körperlichen wie im sozialen Be­reich lässt Spannungszustände ins Lee­re lau­fen, ei­ne der wesentlichen Ursachen von Stresserkrankungen. D. h. es findet ins­ge­samt ei­ne Ressourcenverringerung statt - ei­ne Depravierung gleich der ei­nes län­geren Krankenhaus- bzw. anderen Anstaltsaufenthaltes, die letzt­lich abhängigkeitsfördernden Cha­rak­ter hat und nicht zur Er­wei­te­rung von Handlungs- und Sozialkompetenzen beiträgt (vgl. Hillenkamp 2005, 15 f.; s. a. Hillenkamp 2006).

Die Wahr­schein­lich­keit des Auftretens psychosomatischer Sym­p­tome steigt, wäh­rend die Abwehrkräfte ge­gen Infektionen und or­ga­nische Be­ein­träch­ti­gung­en verringert wer­den. Dazu kom­men weitere strukturelle Ge­sund­heitsrisiken für die In­haf­tier­ten un­ter den gegebenen Be­din­gung­en: Das gehäufte Auftreten von Pro­blem­grup­pen mit spezifischen Krankheitsbildern bei Haftantritt nach Zei­ten von Ob­dach­lo­sig­keit, körperlicher Verelendung durch mas­si­ve Ab­hän­gig­keit von legalen oder illegalen Drogen, Über­be­le­gung, mangelnde Hygiene, deprimierende Umgebungen, oft­mals kritisiertes Es­sen, Be­dro­hung­en, Erpressungen und Aggressionen (nicht nur körperlicher Form son­dern auch verbal, se­xis­tisch oder ras­sis­tisch), so­wie der Verlust von Pri­vatheit und In­tim­sphä­re tra­gen letzt­lich da­zu bei, dass die seelische Ge­sund­heit der Gefangenen ver­glichen mit der der Allgemeinbevölkerung weit­aus häufiger ge­stört ist (vgl. Kon­rad 2011). Zwar haben diese Stö­rung­en z. T. be­reits vor Haftantritt be­stan­den, sie wer­den im Vollzug häufig je­doch nicht er­kannt oder ad­äquat behandelt und kön­nen sich in Haft noch verschlimmern.

Gleichwohl gibt es Gefangene, für die die ge­sund­heit­liche Versorgung stabilisierende Effekte hat, weil sie vorher nicht über solche Res­sour­cen verfügt haben (et­wa regelmäßige Mahlzeiten, bessere Hy­gie­ne­ver­hältnisse). Für viele sichtbar erfolgt be­reits nach re­la­tiv kurzer Zeit bei ei­ni­gen Gefangenen ei­ne körperliche Er­ho­lung, die an bestimmten An­zei­chen wie Gewichtszunahme, verbesserter All­ge­mein­zu­stand, Ansprachemöglichkeit und Beteiligung an Sportaktivitäten etc. festgemacht wird. Gelegentlich fin­den ernsthafte Krankheitssymptome erst nach der In­haf­tie­rung Be­ach­tung. In­fek­ti­ons­krank­heit­en und ein er­heb­lich reduzierter All­ge­mein­zu­stand als Fol­ge der Le­bens­be­din­gung­en kom­men be­son­ders bei vorher Ob­dach­lo­sen, Drogenkonsumenten und Alkoholikern vor. Für diese Gefangenen ist der Gang zum Arzt leichter als in Frei­heit. Allerdings darf diese schnelle körperliche Er­ho­lung nicht mit ei­ner pa­ral­lel verlaufenden psychischen Verbesserung gleichgesetzt wer­den. Die äußeren Verbesserungen sind le­dig­lich da­rauf zurückzuführen, dass es in Haft zu regelmäßiger Nah­rungs­auf­nahme und zur Ein­hal­tung ei­nes geregelten Tag-Nacht-Rhythmus kommt (Keppler 1996, 83).

In den Ge­fäng­nissen le­ben Menschen vieler verschiedener Nationen und verschiedenster sozio-öko­no­mi­scher und kultureller Herkunft zu­sam­men - Menschen, die oft­mals schon vor Haftantritt er­heb­li­chen so­zi­alen und gesundheitlichen Be­las­tung­en ausgesetzt waren. Bei den Gefangenen handelt es sich zum großen Teil um so­zi­al Be­nach­tei­lig­te - al­le Merkmale die­ser Be­nach­tei­li­gung las­sen sich in er­höh­tem Mas­se wiederfin­den: geringes Bildungs- und Ausbildungsniveau, hohe Ar­beits­lo­sig­keit, er­höhter An­teil von MigrantInnen. Dies führt zu ei­ner im Vergleich zur übrigen Ge­sell­schaft stark über­re­prä­sen­tier­ten Häufung von Er­kran­kung­en: In­fek­ti­ons­krank­heit­en wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tu­ber­ku­lo­se, vor al­lem aber auch Substanzmissbrauch und Suchterkrankungen so­wie weitere psychische Stö­rung­en be­las­ten die Gefangenen über­pro­por­ti­o­nal (vgl. An­der­sen 2004, Fazel/Danesh 2006; Fazel/ Baillargeon 2010). Die Ge­fäng­nisse sind geprägt von ei­ner Verdichtung von Problemlagen: So fin­den sich im Ge­fäng­nis intravenöse Drogengebraucher et­wa 80-mal häufiger, Verbreitung von Infektionen mit HIV et­wa 20-mal häufiger, Hepatitis C et­wa 30-mal häufiger, ei­ne et­wa 7-mal höhere Su­i­zid­ra­te, ein 2-4-mal häufigeres Auftreten von psychischen Störungsbildern, et­wa 1,5-2-mal häufigeren Nikotingebrauch im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung (vgl. Keppler et al. 2010). Etwa 30-50% der Gefangenen gel­ten als ‚drogenerfahren‘ oder dro­gen­ab­hän­gig - verglichen mit et­wa 1% in der Gesamtbevölkerung. Etwa 50-75% der Gefangenen leiden un­ter psychischen Stö­rung­en, v. a. an Psychosen, Affekt- und Angst­stö­run­gen. Der An­teil kranker und behandlungsbedürftiger Gefangener steigt ste­tig: Derzeit sind mehr dro­gen­ab­hän­gige Gefangene als je­mals zu­vor inhaftiert, und viele von ih­nen leiden un­ter den körperlichen und seelischen Fol­gen.

Welches Aus­maß Tätowieren und Piercen un­ter Straf­ge­fan­ge­nen noch be­sit­zen, lässt sich schwer ab­schät­zen (Knapp 1996, 385; Laubenthal 2005, S. 210, vgl. auch Bammann/Stöver 2006). Obwohl ver­bo­ten kommt es si­cher vor, auch an­ge­sichts schlechter gesundheitlicher und hygienischer Um­stän­de in Haft. Problematisch ist das Tätowieren und Piercen in Hinsicht auf ei­ne Über­tra­gung von In­fek­ti­ons­krank­heit­en (HIV und Hepatitiden), wenn mit unsterilen Nadeln gearbeitet wird. Auf diese Ge­fah­ren sollte mit Auf­klä­rung und mit Ein­la­dung externer Tattoo-Professioneller reagiert wer­den (vgl. Traut­mann/Stöver 2003, Deut­sche AIDS-Hilfe 2010).

Das medizinische Fachpersonal steht vor Herausforderungen, die kaum mit de­nen ei­ner ärztlichen Pra­xis in Frei­heit vergleichbar sind; eher mit Schwerpunktpraxen - oh­ne je­doch da­für ge­nü­gend ausgestattet oder aus­ge­bil­det zu sein. Selbst wenn man ei­nen glei­chen Versorgungsschlüssel (Zahl der Ärzte und Kran­ken­pfle­ge­per­so­nal zu Patienten „drin­nen“ und „draussen“) unterstellt, zeigt die sehr viel höhere ge­sund­heit­liche Be­las­tung der Ge­fan­ge­nen Strukturen der ge­sund­heit­lichen Un­gleich­heit auf (vgl. Mei­er 2009). Ein Groß­teil der Ar­beit des medizinischen Dienstes im Vollzug ist al­lein durch die Be­hand­lung von Suchterkrankungen und deren Fol­gen ge­bun­den. Diese ge­sund­heit­lichen Stö­rung­en ins­be­son­de­re der drogenabhängigen Gefangenen ab­sor­bie­ren ei­nen hohen Teil der medizinischen Leis­tung­en. In ei­ner Un­ter­su­chung der U-Haftanstalt Ol­den­burg wurden 76% aller medizinisch betreuten Gefangenen auf­grund ihrer Drogenproblematik (legale wie illegale Drogen) behandelt (Tiel­king/Be­cker/Stö­ver 2003). Schließlich müs­sen Gefängnisse ei­ne sichere Um­ge­bung für die dort lebenden und arbeitenden Menschen sein (was Ge­walt angeht). Dass diese Um­ge­bung den basalen An­for­de­rung­en von Licht, Wär­me, Hygieneeinrichtungen, Ventilation und Min­dest­grö­ße des Haftraums genügt, ist ei­ne zentrale An­for­de­rung, die es bei Gefängnisneubauten zu be­ach­ten gilt (vgl. Seelich 2010).

Literatur

  • An­der­sen, H.S. (2004): Mental Health in prison populations. A review - with special empahsis on a study of Danish prisoners on remand. Acta Psychiat. Scand. 110 (Suppl. 424), S. 5-59.
  • Deut­sche AIDS-Hilfe (2010): Tat­too und Pier­cing in Haft. Ber­lin.
  • Fazel, S. & Baillargeon, J. (2010): The health of prisoners. The Lancet, Early Online Publication.
  • Fazel, S.; Danesh, J. (2002): Serious men­tal disorder in 23 000 prisoners: A systematic review of 62 surveys. The Lancet 359, 545-550.
  • Hillenkamp, Th. (2005): Der Arzt im Straf­voll­zug - Rechtliche Stel­lung und medizinischer Auf­trag. In: Tag, B. (Hrsg.): Intramurale Me­di­zin - Ge­sund­heitsfürsorge zwi­schen Heilauftrag und Straf­voll­zug. Heidelberg: Sprin­ger.
  • Keppler, K., Stöver, H., Schulte, B.; Reimer, J. (2010): Prison Health is Public Health! Angleichungs- und Umsetzungsprobleme in der gesundheitlichen Versorgung Gefangener im deutschen Jus­tiz­voll­zug. In: Bundesgesundheitsblatt - Ge­sund­heitsforschung - Ge­sund­heits­schutz 2010, 53, H. 2/3: 233-244.
  • Kon­rad, N. (2011): Neue Ge­setz­ge­bung in den Bundesländern - Aus­wir­kung­en auf die psychiatrische Versorgung von Gefangenen? In: Akzept et al. (Hrsg.): Fünfte Europäische Kon­fe­renz zur Ge­sund­heits­för­de­rung in Haft, Do­ku­men­ta­ti­on der Kon­fe­renz in Hamburg, September 2010, Ber­lin.
  • Laubenthal, K. (2005): Sucht- und Infektionsgefahren im Straf­voll­zug. In: Hillenkamp, Th.; Tag, B. (Hrsg.): Intramurale Me­di­zin - Ge­sund­heitsfürsorge zwi­schen Heilauftrag und Straf­voll­zug. Hei­del­berg: Sprin­ger.
  • Mei­er, B.-D. (2005): Ärztliche Versorgung im Straf­voll­zug: Äquivalenzprinzip und Res­sour­cen­knapp­heit. In: Hillenkamp, Th.; Tag, B. (Hrsg.): Intramurale Me­di­zin - Ge­sund­heitsfürsorge zwi­schen Heilauftrag und Straf­voll­zug. Heidelberg: Sprin­ger.
  • Seelich, A. (2010): Ge­sund­heit und Ar­chi­tek­tur am Bei­spiel von Ge­fäng­nissen. In: Bögemann, H.; Keppler, K.; Stöver, H. (Hrsg.; 2010): Ge­sund­heit im Ge­fäng­nis. Ansätze und Er­fah­rung­en mit Ge­sund­heits­för­de­rung in totalen Institutionen. Weinheim: Juventa Verlag, S. 229-238.
  • Tielking, K.; Becker, S.; Stöver, H. (2003): Ent­wick­lung gesundheitsfördernder An­ge­bo­te im Jus­tiz­voll­zug. Eine Un­ter­su­chung zur gesundheitlichen La­ge von In­haf­tier­ten der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt Ol­den­burg.
  • Trautmann, F.; Stöver, H. (2003): Risikominimierung im Straf­voll­zug. Arbeitsmaterialien zur HIV-Prä­ven­tion für Prak­ti­ker/in­nen. Deut­sche AIDS-Hilfe e.V., Ber­lin.
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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen

    FIAN Politische Tagung

    Steigende Lebensmittelpreise, wirtschaftliche Probleme für die Landwirtschaft und ökologische Krisen. Das Ernährungssystem in Deutschland, und damit die Menschen, die hierzulande hinter der Produktion und der Verarbeitung von Nahrung stehen, sowie die Verbraucher*innen, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig ist das Potenzial zur Schaffung eines Ernährungssystems groß, das sowohl der Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen bietet, als auch Zugang zu guten Lebensmitteln für alle garantiert. Um dies zu gewährleisten, müssen wir diejenigen an der Ausgestaltung beteiligen, die am stärksten von der Agrar- und Ernährungspolitik betroffen sind: Bäuer*innen und Armutsbetroffene. Drei Tage vor dem deutschen Ernährungstag wollen wir mit dieser Veranstaltung diesen beiden Gruppen den Raum geben, um sich miteinander auszutauschen und gemeinsam ins Gespräch mit Politiker*innen zu kommen.

    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Wir möchten Menschen mit Armutserfahrung die Teilnahme an und die Mitgestaltung dieser Veranstaltung ermöglichen. Benötigte Reisekosten können in einem begrenzten Umfang übernommen werden.
    Wenn Sie Fragen dazu haben, senden Sie bitte eine E-Mail an: beteiligung@diakonie.de

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

     

    Kategorie: Tagung
    Veranstalter: FIAN Deutschland
  • Berlin

    "Resilient in der Krise - Wege zu einem gerechten Gesundheitssystem in Notlagen"

    Gesundheitsforum der Berliner Landesgesundheitskonferenz

    Stromausfall, Hitzewellen Starkregen – Berlin kennt Krisen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Berliner*innen. Und dennoch ist das Gesundheitssystem nicht ausreichend gut auf Notlagen vorbereitet. Gerade wenn es darum geht besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.

    Was muss auf politischer, institutioneller und individueller Ebene passieren, damit Menschen Krisen besser bewältigen können? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheitskompetenz der Berliner*innen und der Institutionen im Gesundheitssystem? Und wie können kommunale Netzwerke, lokale Bündnisse und soziale Infrastruktur so aufgestellt werden, dass sie im Krisenfall schnell, koordiniert und passgenau Unterstützung bereitstellen?

    Zur Anmeldung geht es hier.

    Kategorie: Fachforum
    Veranstalter: Fachstelle für Prävention und Gesundheitskonferenz

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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