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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Starke Signale für die Unterstützung der Kommunen

Bundesweite Veranstaltung zum kommunalen Partnerprozess am 12. März 2014 in Berlin

  • Pia Block , ehem. Gesundheit Berlin-Brandenburg
  • Stefan Bräunling , Geschäftsstelle Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit
28.04.2014

Der Tag vor dem Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit dreht sich um die Kinder und Ju­gend­li­chen - der alljährliche bundesweite Fachaustausch zum kommunalen Partnerprozess „Gesund auf­wach­sen für al­le!“ ist mitt­ler­wei­le zu einer fes­ten Grö­ße geworden. In diesem Jahr setzten hochrangige Per­sön­lich­keit­en von Bundes-, Landes- und kommunaler Ebe­ne mit ihren Beiträgen ein deutliches Si­gnal: Wir wol­len die gesundheitlichen Chan­cen von Kin­dern und Ju­gend­li­chen und das da­mit verbundene integrierte kommunale Vorgehen ge­mein­sam un­ter­stüt­zen.

Ing­rid Fischbach, Parlamentarische Staatssekretärin im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ge­sund­heit, und Cor­ne­lia Prüfer-Storcks, Hamburgische Senatorin für Ge­sund­heit und Verbraucherschutz, eröffneten die Ver­an­stal­tung mit Grußworten. Zuvor hatte die Di­rek­to­rin der Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung (BZgA), Prof. Dr. Eli­sa­beth Pott, die gemeinsame Idee in Worte ge­fasst: „Wir wol­len im­mer wie­der schau­en, wo könnte je­mand stol­pern, und den Kin­dern im­mer wie­der neue Chan­cen ge­ben.“

Frau Fischbach gab ei­nen Aus­blick auf den Ent­wurf ei­nes Prä­ven­ti­onsgesetzes, der für den Früh­som­mer die­ses Jahres geplant ist. Bei der Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on sollten Lebenswelten stärker in den Blick kom­men, ins­be­son­de­re Kita und Schule. Besonders wich­tig sei ei­ne gute Vernetzung und Verzahnung bestehender An­ge­bo­te, um kei­ne Doppelstrukturen zu schaffen. Bei der Um­set­zung müssten die Mög­lich­keit­en von Bund, Ländern und Kom­mu­nen berücksichtigt wer­den. Ein besonderer Fo­kus der Aktivitäten müsse auf den ge­sund­heit­lichen Be­las­tung­en lie­gen, die aus der sozialen La­ge re­sul­tie­ren.

Frau Prüfer-Storcks bewertete die in den Koalitionsverhandlungen auf Bun­des­ebe­ne beschlossenen Eckpunkte positiv. Sie müssten aber auch fi­nan­zi­ell un­ter­setzt wer­den. Notwendig sei ei­ne gesetzliche Verpflichtung nicht nur der Kran­ken­kas­sen, son­dern al­ler So­zi­al­ver­si­che­rung­en, denn diese profitierten al­le von erfolgreicher Prä­ven­ti­on. Sie sollten sich dann in Rah­men­ver­ein­ba­rung­en nach dem Bei­spiel derer zur Zahngesundheit oder zum Impfschutz auf mittel- bis langfristige Ziele und Programme verständigen, um nachhaltige und län­ger­fris­tig angelegte Projekte zu er­mög­li­chen.

Viele Red­ne­rin­nen und Red­ner des Tages unterstützten ein solches abgestimmtes Vorgehen und verwiesen da­bei auch auf die gemeinsame Emp­feh­lung von gesetzlichen Kran­ken­kas­sen und kommunalen Spitzenverbänden. Hier sei der Bo­den für ei­ne weitere Zu­sam­men­ar­beit bereitet, da­mit Ge­sund­heits­för­de­rung nicht nur „die Pe­ter­si­lie auf der Sup­pe“ (An­ne Janz, Deutscher Städtetag) bleibe.

Eine breite Pa­let­te an themenspezifischen Workshops - von der Vorstellung von Landesprogrammen wie „Kein Kind zu­rück­las­sen!“ (NRW), „Pakt für Prä­ven­ti­on“ (Hamburg), „Gesund auf­wach­sen und le­ben in Baden-Württemberg“ oder „Ge­sun­de Landkreise“ (Bay­ern) bis hin zur konkreten Pra­xis vor Ort - bot den mehr als 200 Teilnehmenden die Mög­lich­keit, mit­ei­nan­der ins Ge­spräch zu kom­men und den nachhaltigen Nutzen die­ser Programme für die strategische Zu­sam­men­ar­beit in den Kom­mu­nen zu dis­ku­tie­ren und zu er­ar­bei­ten.

Das sehr ambitionierte Landesprogramm „Kein Kind zu­rück­las­sen!“ („ei­ne Sa­che, die längst über­fäl­lig ist, ein Jahrhundertprojekt", so Dr. Jo­chen Hartlieb aus dem Kreis Unna) setzt stark auf Vernetzung und Par­ti­zi­pa­ti­on. In je­der teilnehmenden Kom­mu­ne wurde ei­ne Koordinierungsstelle eingerichtet. Sie sind zu ei­nem „Lernnetzwerk“ zu­sam­mengeschlossen, um ei­nen Trans­fer guter Beispiele zu er­mög­li­chen. Die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind die Iden­ti­fi­zie­rung der Problemstellungen mit den Fa­mi­lien zu­sam­men und die gemeinsame Angebotsentwicklung mit ih­nen zu­sam­men.

Hermann Allroggen aus dem Rhein-Sieg-Kreis betonte die ökonomischen Aspekte und dass es wich­tig sei, das The­ma Ge­sund­heits­för­de­rung ge­ne­rell als Querschnittsthema in der Kom­mu­ne zu plat­zie­ren. Man müsse diejenigen in den Verwaltungen fin­den, die wol­len, dass es Kooperationen gibt und sie „beim Geld pa­cken“, bei­spiels­wei­se mit den steigenden Kosten für Jugendförderung konfrontieren und den Zu­sam­men­hang zur Ge­sund­heits­för­de­rung herstellen. Und man müsse Erfolge aktiv be­nen­nen und das The­ma im­mer wie­der plat­zie­ren - die Bot­schaft nicht nur ein Mal, son­dern wenn nö­tig eben auch 77 Mal sa­gen.

Mit den Mög­lich­keit­en, Kinder nach ih­ren Bedürfnissen zu fra­gen, befasste sich ein ganzer Work­shop. Ein­rich­tung­en und Institutionen im Um­feld der Kinder und die Kom­mu­nen müssten glei­cher­ma­ßen da­für Sor­ge tra­gen, dass die Kinder gehört wer­den. Gleichzeitig müssten Mög­lich­keit­en geschaffen wer­den, da­mit Kinder ih­re Mei­nung­en und Vorstellungen for­mu­lie­ren und veröffentlichen kön­nen. Dazu sollten bei­spiels­wei­se Kinderkonferenzen in Schulen gestärkt wer­den.

In der abschließenden Dis­kus­si­on wurden die vielen dargestellten In­iti­a­ti­ven bewertet und in Zu­sam­men­hang mit der derzeitigen politischen Si­tu­a­ti­on gebracht. Gesine Bär (Ali­ce Salomon-Hochschule Ber­lin) sah ei­nen Fort­be­stand alter Herausforderungen: "Es gibt schöne Modellprojekt und In­iti­a­ti­ven, aber wir wis­sen noch im­mer nicht, wie wir diese lang­fris­tig ab­si­chern kön­nen." Mo­ni­ka Schnei­der (AOK-Bundesverband) konstatierte in Hinblick auf die Dis­kus­si­onen um ein Präventionsgesetz, dass "wir nicht bei null an­fan­gen". Das Präventionsgesetz sei ei­ne Maß­nah­me, die jetzt da­zu bei­tra­gen könne, mehr Verbindlichkeit herzustellen. Dr. Ga­bri­e­le Windus (Niedersächsisches Mi­nis­te­ri­um für Soziales, Frauen, Fa­mi­lie, Ge­sund­heit und In­te­gra­ti­on) resümierte ih­re Eindrücke des Tages: „Die Dis­kus­si­on um das neue Präventionsgesetz bzw. das War­ten da­rauf führt nicht zur Le­thar­gie oder zur Verschiebung; die In­iti­a­ti­ven und die Fachebenen ar­bei­ten trotz­dem wei­ter; der Aus­tausch über gute Er­fah­rung­en und Herausforderungen wird un­un­ter­bro­chen wei­ter geführt, und das gefällt mir sehr gut."

Die Fachtagung „Zusammen wach­sen - Un­ter­stüt­zung integrierter kommunaler Stra­te­gien für ein gesundes Aufwach­sen“ wurde von Ge­sund­heit Berlin-Brandenburg veranstaltet. Unterstützt wurde sie vom AOK-Bundesverband und der BZgA.

Die ausführliche Do­ku­men­ta­ti­on der Satellitenveranstaltung „Zusammen wach­sen! - Un­ter­stüt­zung integrierter kommunaler Stra­te­gien für ein gesundes Aufwach­sen" und die jeweiligen Workshoppräsentationen fin­den Sie auf der Sei­te der Satellitenveranstaltung.

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  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

    • Welche Herausforderungen bringt KI im Kontext von Kriminalität und Sicherheit, aber auch im gesamtgesellschaftlichen Miteinander mit sich?
    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 14.04.2026

    digital via Zoom

    ‚Health in All Policies in der Kommune erfolgreich anstoßen‘

    Ein offenes Online-Treffen des Nachwuchsnetzwerks Öffentliche Gesundheit

    Anknüpfend an die Satellitenveranstaltung zum Kongress Armut und Gesundheit ‚Das Ganze ist mehr! Zusammenarbeit in der Kommune‘ möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, wie ressortübergreifende Zusammenarbeit für verhältnisorientierte Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene angestoßen werden kann – auch aus (Nachwuchs-)Positionen ohne formale Entscheidungsbefugnis.

    Wir freuen uns, dass wir als Referentin für den ersten Teil der Veranstaltung Zsuzsanna Majzik gewinnen konnten. Als Sozialmanagerin und Public Health Expertin leitet sie das Sachgebiet Sonder- und Strategische Themen am Gesundheitsreferat München. Sie wird Einblicke in den Entstehungsprozess der kürzlich überarbeiteten ressortübergreifenden Fachleitlinie Gesundheit der Landeshauptstadt München geben und aus ihrer langjährigen Erfahrung als Prozessbegleiterin in Kommunen berichten.

    In der zweiten Hälfte steht der Austausch unter den Teilnehmenden im Mittelpunkt: Welche Erfahrungen gibt es beim Anstoß von Health in All Policies auf kommunaler Ebene? Welche Gelingensfaktoren und Hürden spielen eine Rolle?

    Eingeladen sind alle, die sich dem Nachwuchs zugehörig fühlen (ganz unabhängig vom Alter) oder mit dem Nachwuchs in Austausch treten und Erfahrungen teilen möchten.

    Zoom-Meeting Zugangsdaten:
    Zeit: 14. Apr. 2026 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
    Meeting-ID: 628 0257 0413
    Kenncode: 374575
    Beitreten – So geht's

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Nachwuchsnetzwerk Öffentliche Gesundheit (NÖG)
  • digital

    1. Bayerischer Kongress Prävention und Gesundheitsförderung

    Fokus: Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz

    Mit jährlich wechselnden Akzenten wird der neue Bayerische Kongress Prävention und Gesundheitsförderung die Ziele des Masterplans Prävention in den Blick nehmen. Der Fokus der ersten hybriden Veranstaltung am 15. April 2026 liegt auf Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz – zwei Themen, die für Präventionserfolge unverzichtbar sind. 

    Neben spannenden Vorträgen werden der Austausch und die Vernetzung der bayerischen Akteur*innen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung in den Fokus gerückt. Nationale und internationale Expert*innen setzen neue Impulse und vertiefen das praktische Wissen in Workshops, Austauschformate schaffen Raum für fachlichen Dialog. Der Schwerpunkt des Auftakts für die neue Kongressreihe zu Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern liegt auf "Gesundheitskommunikation und Gesundheitskompetenz".

    Die Veranstaltung vor Ort ist bereits ausgebucht. Nutzen Sie die Möglichkeit online dabei zu sein. Anmeldungen für die Online-Teilnahme sind bis zum 9. April 2026 möglich. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Veranstalter: Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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