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Aktiv für Gesundheit
und Chancengleichheit
Schlagworte zu Beiträgen
Wohnungslose
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06.07.2022
Dokumentation „Suchtkrank und Wohnungslos – Wie kann die Hilfe bedarfsgerecht erfolgen?"
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. (BAG-W) haben die Dokumentation ihrer digitalen Kooperationstagung vom 16./17. Februar 2021 veröffentlicht. Die zentrale Frage des fachlichen Austausches war: Was ist für eine gelingende Kooperation der Wohnungsnotfallhilfe und der Suchthilfe notwendig, um Menschen mit Suchtproblemen in Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit optimale Hilfe anbieten zu können?
Hier geht es zu der Dokumentation und hier zu weiteren Informationen zu der Kooperationstagung.
Schlagwörter:
Wohnungslose,
Dokumentation
21.04.2022
Neues Themenblatt "Gesundheitsförderung und Prävention mit wohnungslosen Menschen"
Der Alltag wohnungsloser Menschen steckt voller Stressoren und Belastungen, die Konzeption gesundheitsförderlicher und präventiver Angebote mit ihnen steht vor besonderen Herausforderungen. Sabine Bösing (BAG Wohnungslosenhilfe), Prof. Dr. Susanne Gerull (Alice-Salomon-Hochschule Berlin) und Petra Hofrichter (Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung), tauschen sich in diesem Themenblatt des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit über Barrieren, aber auch über Möglichkeiten und Erfahrungen in der Gesundheitsförderung und Prävention mit wohnungslosen Menschen aus.
Hier geht's zur PDF-Datei des Themenblatts; es wird auch in gedruckter Form erscheinen.
Rajni Kerber
, HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Mit der Dialogreihe „Gesundheitliche Chancengleichheit – Im Gespräch mit Wissenschaft und Praxis” möchte das Modellprojekt Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt und die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hessen auf verschiedene Herausforderungen der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung aufmerksam machen.
Die zweite Terminreihe der Dialogreihe befasste sich mit dem Schwerpunkt Wohnungs-/Obdachlosigkeit.
Wohnungs- und obdachlose Menschen sind eine heterogene Gruppe. Viele können auf Grund von Zugangsbarrieren die Angebote der medizinischen Regelversorgung nicht in Anspruch nehmen. Sie sind deswegen auf die niedrigschwelligen medizinischen Versorgungsangebote angewiesen, die durch verschiedene freie Träger und Kirchen gestellt, oft nicht gesichert finanziert und auf Ehrenamt gestützt sind.
Zum ersten Mal wurde ein Lebenslagenindex entwickelt, welcher wissenschaftlich signifikante Aussagen zur Lebenslage wohnungsloser Menschen in Deutschland ermöglicht. Wohnungslose Menschen wurden anhand von objektivierbaren Kriterien nach sechs Lebenslagenbereichen befragt. Außerdem wurden sie um eine subjektive Einschätzung ihrer Lebenssituation gebeten.
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge veröffentlicht Empfehlungen
Andreas Krampe
, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
Wer aus sozialer Not in Wohnungslosigkeit gerät, ist oft auch in seiner Gesundheit besonders bedroht. Nach Ansicht des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. müssen die Träger des Gesundheits- und Sozialwesens gemeinsam Anstrengungen unternehmen, um die gesundheitliche Versorgung von Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten zu verbessern.
Belastungen durch Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen, welche vermehrt auch den Mittelstand betreffen, die „Entsolidarisierung“ des Gesundheitssystems und Absätze der Prävention und Gesundheitsförderung bei Menschen in Wohnungslosigkeit waren Themen auf dem 17. Kongress Armut und Gesundheit.
Informationen über aktuelle Entwicklungen in der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung, neue Angebote "Guter Praxis" sowie über Veranstaltungen, Wettbewerbe und Literatur zu diesem Thema. Entwicklungen im Kooperationsverbund und Neuigkeiten auf der Internetplattform werden ebenfalls vorgestellt.