Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

SAGLIK: Sozialraumorientierte Gesundheitsförderung älterer türkischer Frauen und Männer in Hamburg

Joachim Westenhöfer , Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
25.11.2013

Das Sağlık Projekt

Sağlık ist das türkische Wort für Gesundheit / Wollbefinden

Das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung geförderte Pro­jekt SAGLIK (Lauf­zeit: 01.05.2010 - 31.12.2013, Förderkennzeichen 17SO1X10) befasst sich mit der Ge­sund­heits­för­de­rung von älteren türkischen Migrant/in­nen. Ziel­grup­pe sind ältere Frauen und Männer über 60 Jahre oh­ne Pflegestufe, die in den Hamburger Stadtteilen Billstedt, Wilhelmsburg, Altona-Altstadt und Altona-Nord le­ben. Speziell für diesen Adressatenkreis wurden gesundheitsförderliche An­ge­bo­te mit den Schwerpunkten ‚gesunde Ernährung‘, ‚Bewegung‘ und ‚soziale Teil­ha­be‘ entwickelt und umgesetzt.

Die Ziele des Pro­jektes sind zum einen die In­an­spruch­nah­me von An­ge­bo­ten der Ge­sund­heits­för­de­rung im Sinne der sozialen Teil­ha­be, zum anderen die Verbesserung der Le­bens­qua­li­tät und die Er­hal­tung der Res­sour­cen im Al­ter. Um Nach­hal­tig­keit zu er­mög­li­chen und ältere Frauen und Männer zu gesundheitsförderndem Verhalten befähigen und ak­ti­vie­ren zu kön­nen, wer­den primäre und sekundäre Netzwerke mit der Un­ter­stüt­zung von Schlüsselpersonen (Gesundheitsmediator/in­nen, Kooperationspartner/in­nen, Ein­rich­tung­en) anvisiert, genutzt und mit gesundheitsförderlichen Aspekten angereichert.

Das Pro­jekt untergliedert sich in vier zentrale Arbeitsbereiche (AB): Aufbauend auf einer Bestandsanalyse (AB1) und einer regionalen Res­sour­cenanalyse (AB2) wer­den Interventionen erarbeitet und umgesetzt (AB3). Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse und Evaluationsergebnisse (AB4) spie­geln sich in verschiedenen Transfermöglichkeiten wi­der.

Die Interventionen

Die zehnwöchigen Interventionen, die im September 2012 begonnen haben, bau­en auf den ersten beiden Arbeitsbereichen (Bestandsanalyse, regionale Ressourcenanalyse) auf und ori­en­tie­ren sich an einem sozialraumorientierten An­satz. Hinsichtlich einer konkreten Um­set­zung wurden die An­ge­bo­te in Zu­sam­men­ar­beit mit kooperierenden Ein­rich­tung­en in türkischer und deutscher Spra­che durchgeführt und in beste­hende Grup­pen eingebunden. Dabei hat es sich als er­folg­reich er­wie­sen, die gesundheitsorientierten An­ge­bo­te an stadtteil- oder seniorenorientierte türkische bzw. multikulturelle Ein­rich­tung­en anzubinden. Ein derartiges Vorgehen entspricht einem niedrigschwelligen Zu­gang zur Ziel­grup­pe im je­weils bekannten und wohnortnahen Setting.

Neben einer theoretischer Vermittlung der Themen Er­näh­rung und Be­we­gung ste­hen praktische Auf­ga­ben und Übungen, wie zum Bei­spiel das Verkosten von Lebensmitteln, Genussübungen, das Herstellen von Milch-Shakes, das Erraten von Fett­ge­halt und Qua­li­tät von Fisch und Fleisch so­wie die Be­rech­nung des BMI, im Mittelpunt des Kursangebotes. Be­we­gung­en im Sitzen und im Stehen und der Ein­satz von Thera-Bändern sollen z.B. die Be­we­gungs- und Gehfähigkeit (Gleich­ge­wicht) er­hal­ten, die Mus­ku­la­tur kräftigen so­wie die Aus­dau­er trai­nie­ren.

Die Verstetigung bzw. Nachhaltigkeit

Die Fra­ge nach der Nach­hal­tig­keit bzw. der Verstetigung ist für Vorhaben wie das SAGLIK-Pro­jekt nicht un­pro­ble­ma­tisch, da mit dem En­de der Pro­jektlaufzeit ein Ak­teur im Zu­sam­men­spiel der Kooperationspartner nicht mehr exis­tent ist. Davon ausgehend sind al­so Vorsorgeleistungen not­wen­dig, die die erarbeitete Netzwerkausrichtung und -konstellation wei­ter am Leben hält und im Ide­al­fall noch erwei­tert. Konkret geht es um die wei­tere Forcierung der ‚Ge­sund­heits­för­de­rung von älteren türkischen Migrant/in­nen‘ auf der Ebe­ne der tertiären Netzwerke und des Transports der The­ma­tik in­klu­si­ve der Gesundheitskurse bis in die primären bzw. sekundären Netzwerke hinein.

Zentral für die Er­mög­li­chung der Nach­hal­tig­keit des SAGLIK-Pro­jektes sind die kooperierenden Ak­teure in regionalen (z.B. Be­zirks­amt Al­to­na) und überregionalen Netzwerken (z.B. „Hamburgische Ar­beits­ge­mein­schaft für Ge­sund­heits­för­de­rung e.V.“ (HAG). Die eben­falls kooperierende Or­ga­ni­sa­ti­on MiMi e.V. (Mit Migranten für Migranten e.V.) spielt für den Zu­gang zu primären bzw. sekundären Netzwerken ei­ne besondere Schlüsselrolle, da dort türkische Muttersprachler/in­nen für die Gesundheitskurse als Kursleiter/in­nen rekrutiert wurden und diese Mul­ti­pli­ka­tor/in­nen die ersten Kur­se aktiv begleitet haben. Das auf diesem Wege aufgebaute Wissen und die Er­fah­rung­en in der praktischen Um­set­zung kön­nen so­mit in­ner­halb der Aktivitäten von MiMi e.V wei­ter angewendet und auf an­de­re Stadtteile und Ziel­grup­pen ausgeweitet wer­den.

Die im Pro­jektverlauf verwendeten, entwickelten und ins Türkische übersetzten Kursmaterialien (u.a. ein Ernährungsprotokoll und ein Interventionshandbuch) ste­hen nach dem Pro­jekt für wei­tere An­wen­dung­en zur Verfügung. Eine wei­tere Ebe­ne des Transfers ist die Über­füh­rung der Ergebnisse der regionalen Ressourcenanalyse in ei­ne Da­ten­bank, die ei­ne stadtteilspezifische Su­che von gesundheitsförderlichen Angeboten er­leich­tern soll. Den bezirklichen Gesundheitsverwaltungen so­wie deren Ein­bin­dung in das Ge­sund­heits­för­de­rungsnetzwerk HAG kommt da­bei die Rol­le zu, Anbindungsmöglichkeiten für al­le Sei­ten sichtbar zu ma­chen. Grundlegend geht es da­rum, Zu­griffs­mög­lich­keit­en für An­bie­ter/in­nen und Nachfragende be­reit zu stel­len und konkrete Interventionen zu plat­zie­ren.

Die Materialien und zusätzlichen Projektinformationen stehen unter www.westenhoefer.de/forschung/projekte/saglik
zur Verfügung.

Zurück zur Übersicht
  • Online via Webex

    Town Hall für Gesundheitsämter "Demokratieförderung und resiliente Strukturen im öffentlichen Gesundheitsdienst"

    Die Gesundheitsförderung steht vor der Herausforderung, auch in einem gesellschaftlichen Klima zunehmender Polarisierung, Desinformation, der Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und populistischer Tendenzen handlungsfähig zu bleiben. Diese Entwicklungen stellen nicht nur demokratische Institutionen, sondern auch die Praxis der Gesundheitsförderung vor erhebliche Herausforderungen. Zentrale Werte und Prinzipien wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und Verständigung, Rechtsstaatlichkeit, Faktenorientierung, Teilhabe, Solidarität und Chancengleichheit, auf denen Gesundheitsförderung beruht, geraten zunehmend unter Druck und werden verstärkt in Frage gestellt. Die Folgen sind vielfältig: Sie reichen von der Instrumentalisierung gesundheitsförderlicher Aktivitäten über die Kürzung oder Streichung von Fördermitteln bis hin zu Anfeindungen gegenüber gesundheitsförderlichen Projekten und Einschüchterungsversuchen gegenüber den dort tätigen Fachkräften. Diesen Herausforderungen wollen wir uns stellen und gemeinsam mögliche Lösungen austauschen und diskutieren.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: BIÖG
  • Berlin

    Fachtag: Generationengerechtigkeit ausbuchstabiert

    Kinder- und Jugendhilfe und Seniorenorganisationen im Dialog Generationengerechtigkeit

    Generationengerechtigkeit ist in aktuellen politischen Debatten zu einem zentralen Begriff geworden. Häufig wird er jedoch verkürzt verwendet: als moralisches Argument in der Haushalts-, Finanz- oder Rentenpolitik, etwa in Diskussionen über Neuverschuldung oder die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. Dabei gerät schnell aus dem Blick, dass Generationengerechtigkeit weit mehr umfasst als finanzpolitische Abwägungen. Eine solche Engführung kann Generationenkonflikte eher verstärken, statt gemeinsame Interessen sichtbar zu machen und die tatsächlichen Ursachen von Ungerechtigkeit zu benennen.

    In dieser Veranstaltung bieten die Organisationen des Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen e.V. ein Forum, um gemeinsam mit den Teilnehmenden den Begriff der Generationengerechtigkeit in unterschiedlichen politischen und sozialen Themenfeldern zu vertiefen und das Verbindende zwischen den Generationen herauszuarbeiten.

    Die Anmeldemöglichkeit folgt nach der Sommerpause. Bitte beachten Sie bereits jetzt, dass die Teilnahme kostenpflichtig ist. Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,00 Euro pro Person; die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: Hauses der Jugendarbeit und Jugendhilfe e.V. und BAGSO
  • 14.10.2026

    Berlin

    Gesundheit x Mobilität – Radverkehr als Investition in unsere Zukunft

    ADFC-Symposium 2026

    Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Gesundheitswesen, Stadtentwicklung und Zivilgesellschaft zusammen, die Mobilität gesünder, gerechter und zukunftsfähiger gestalten wollen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Fahrrad noch stärker als Hebel für Gesundheit, Lebensqualität und lebenswerte Städte und Gemeinden genutzt werden kann – auf Grundlage aktueller Erkenntnisse, internationaler Beispiele und konkreter Ansätze für die Praxis.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben