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Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

REGSAM - Regionale Netzwerke für Soziale Arbeit

Busrundfahrt in die Schwerpunktgebiete Parkstadt-Schwabing und Blumenau

04.08.2011

In der regionalen Netzwerkarbeit des ersten, im Dezember 2010 ausgezeichneten Good Practice-Netzwerks REGSAM aus München entstehen innovative Projekte und Lösungsansätze, die speziell auf die Besonderheiten der Stadtteile zugeschnitten sind.

Am 9. Juni 2011 präsentierten sich die Projekte, die in der Blumenau  sowie in der Parkstadt-Schwabing im Rahmen der Schwerpunktarbeit auf den Weg bzw. schon zur Umsetzung gebracht wurden, auf einem großen Pressetermin mit Busrundfahrt. Geladen waren Interessierte aus Politik, Verwaltung und von REGSAM.

München-Blumenau war als ein Schwerpunktgebiet ausgewählt worden aufgrund einer Tendenz zur Ghettobildung, hoher Jugendarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen und Nachbarschaftskonflikten: Kinder und Jugendliche wurden als störend und aggressiv wahrgenommen.

Die seit Mitte 2010 ausgewählten Ziele und Maßnahmen für München-Blumenau lassen sich in drei Handlungsfelder aufschlüsseln. Im Sommer 2010 ein Nachbarschaftsfest veranstaltet, mit dem man dem ersten Ziel, das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und der Generationen zu fördern, ein gutes Stück näher rücken konnte. Mit dem eigens entwickelten Slogan „Wir sind Blumenau“ und einem Stadtteil-Logo wird als Markenzeichen geworben. Ebenfalls im Sommer 2010 wurde erstmals die „Blumenau Post“ veröffentlicht, eine Maßnahmen zur Umsetzung des zweiten Handlungsfeldes „Kooperation im Stadtteil effizienter gestalten“. Es handelt sich um eine Broschüre, die über die Angebote der Einrichtungen vor Ort informiert wie auch über bisherige, erfolgreiche Maßnahmen von Stadt und freien Trägern in der Blumenau. Eine neu eingerichtete Praktikumsbörse soll die Umsetzung des dritten Handlungsfeldes „Übergang Schule - Beruf erleichtern“ stärken.

Die Konflikte zwischen Jugendlichen und Geschäftsinhaber/-innen, zwischen Anwohner/-innen und Kindern tagsüber sowie mit Jugendlichen nachts (Ruhestörungen, Sachbeschädigungen) sind mittlerweile reduziert. Ein ganz praktisches Resultat: Nach vielen Jahren Bemühen des Runden Tisches „Jugendliche in der Blumenau“ ist es nun gelungen, einen „Unterstand“ einzurichten. Dank der Zusage des Schulreferats wird dieser derzeit zusammen mit zwölf Jugendlichen auf dem Gelände der städtischen Kita aufgebaut, anschließend wird er - außerhalb der Kita-Betriebszeiten - den Jugendlichen dieses Stadtteils als offener Treffpunkt zur Verfügung stehen.

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  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Berlin

    Resilienz im Ernährungssystem stärken – Ernährungsgerechtigkeit sicherstellen

    FIAN Politische Tagung

    Steigende Lebensmittelpreise, wirtschaftliche Probleme für die Landwirtschaft und ökologische Krisen. Das Ernährungssystem in Deutschland, und damit die Menschen, die hierzulande hinter der Produktion und der Verarbeitung von Nahrung stehen, sowie die Verbraucher*innen, sehen sich großen Herausforderungen gegenüber. Gleichzeitig ist das Potenzial zur Schaffung eines Ernährungssystems groß, das sowohl der Landwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen bietet, als auch Zugang zu guten Lebensmitteln für alle garantiert. Um dies zu gewährleisten, müssen wir diejenigen an der Ausgestaltung beteiligen, die am stärksten von der Agrar- und Ernährungspolitik betroffen sind: Bäuer*innen und Armutsbetroffene. Drei Tage vor dem deutschen Ernährungstag wollen wir mit dieser Veranstaltung diesen beiden Gruppen den Raum geben, um sich miteinander auszutauschen und gemeinsam ins Gespräch mit Politiker*innen zu kommen.

    Die Teilnahme ist kostenlos.
    Wir möchten Menschen mit Armutserfahrung die Teilnahme an und die Mitgestaltung dieser Veranstaltung ermöglichen. Benötigte Reisekosten können in einem begrenzten Umfang übernommen werden.
    Wenn Sie Fragen dazu haben, senden Sie bitte eine E-Mail an: beteiligung@diakonie.de

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

     

    Kategorie: Tagung
    Veranstalter: FIAN Deutschland
  • Berlin

    "Resilient in der Krise - Wege zu einem gerechten Gesundheitssystem in Notlagen"

    Gesundheitsforum der Berliner Landesgesundheitskonferenz

    Stromausfall, Hitzewellen Starkregen – Berlin kennt Krisen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit der Berliner*innen. Und dennoch ist das Gesundheitssystem nicht ausreichend gut auf Notlagen vorbereitet. Gerade wenn es darum geht besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.

    Was muss auf politischer, institutioneller und individueller Ebene passieren, damit Menschen Krisen besser bewältigen können? Welche Rolle spielt dabei die Gesundheitskompetenz der Berliner*innen und der Institutionen im Gesundheitssystem? Und wie können kommunale Netzwerke, lokale Bündnisse und soziale Infrastruktur so aufgestellt werden, dass sie im Krisenfall schnell, koordiniert und passgenau Unterstützung bereitstellen?

    Zur Anmeldung geht es hier.

    Kategorie: Fachforum
    Veranstalter: Fachstelle für Prävention und Gesundheitskonferenz

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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