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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Qualität im Quartier

Fortbildung in Hamburg

Petra Hofrichter , Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
25.05.2011

Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention müssen qualitätsgesichert sein - doch wie lässt sich dieser Anspruch im beruflichen Alltag umsetzen? Praxisnahe Unterstützung leisten unterschiedliche Instrumente und Programme, wie z.B. die Kriterien Guter Praxis des Kooperationsverbundes. Im Rahmen des Paktes für Prävention veranstalten die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz und die HAG mit ihren Projekten Regionaler Knoten und Zentrum für Bewegungsförderung Nord im Zeitraum von April-September 2011 eine Fortbildungsreihe zur Qualitätsentwicklung.

Ziel dieser Reihe ist, Praktikerinnen und Praktikern, die sich im Pakt für Prävention engagieren (wollen) einen Überblick über unterschiedliche Instrumente und Systeme zu geben und sie zu ermutigen, die für sie passenden zu erproben und in der Praxis zu nutzen.

Am 16. Mai stellten Stefan Bräunling und Danielle Dobberstein von Gesundheit Berlin-Brandenburg die „Werkstatt Q - Qualitätsentwicklung mit Good Practice im Quartier" vor.
Grundlage der Werkstatt bilden die zwölf Kriterien Guter Praxis. In dem WS wurde der Schwerpunkt auf die Kriterien Zielgruppe (Niedrigschwelligkeit, Erreichbarkeit, Haltung) und Empowerment (Bezug zu Gesundheitskompetenz, Partizipation) gelegt. In einem Mix aus fachlichen inputs und Kleingruppenarbeit setzten sich die Teilnehmenden u. a. mit den Fragen: „Wie setzen Sie in Ihren Projekten einen ressourcenorientierten Blick und das Motivieren der Nutzer/innen um?“ oder „Wie wird die Selbstorganisation der Gemeinschaft gefördert?“ gemeinsam auseinander.

In Arbeitsgruppen konnten sie ihre bisherige Arbeit reflektieren und weiterentwickeln. Wie Niedrigschwelligkeit und Empowerment im Arbeitsalltag erfolgreich umgesetzt werden stellte Mirjam Hartmann von ADEBAR vor. Zu ihren Standards zählen Zugänge zu ermöglichen, d.h. auch im besonderen Fällen die Klienten abzuholen, Informieren und Lotsenfunktion ausüben oder auch Eigensinn und Kommunikationsformen zu akzeptieren.

Das es manchmal ganz einfach zu erkennen ist, ob ein Empowermentprozess erfolgreich war, machte ein Teilnehmer deutlich: „Empowerment ist dann gelungen, wenn etwas ganz anders am Ende herauskommt, als im Vorhinein geplant war“.

Informationen zum WS finden Sie unter:
www.hag-gesundheit.de/magazin/veranstaltungen/-/profil/9

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  • 26.02.2026 - 27.02.2026

    Berlin

    Public Health in Krisen und Katastrophen

    Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V.

    Krisen und Katastrophen nehmen immer mehr Einfluss auf unseren Alltag, egal ob Pandemien, Hitzewellen, Überschwemmungen, geopolitische Konflikte oder Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Diese und vergleichbare Ereignisse stellen eine Bedrohung für das Leben und die Gesundheit breiter Bevölkerungsgruppen dar. Angesichts dessen steht Public Health - als Wissenschaft und Praxis - vor der gewaltigen Aufgabe, unsere gemeinsame Lebensgrundlage und die Gesundheit der Bevölkerung auch unter zunehmend unsicheren Bedingungen zu schützen und zu erhalten. Gemeinsam wollen wir überlegen, welche Strukturen, Strategien und Kompetenzen erforderlich sind, um aktuellen und zukünftigen Krisenlagen im Gesundheitswesen qualifiziert begegnen zu können. 

    Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Jahrestagung
    Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Public Health e.V.
  • 05.03.2026

    Berlin

    1. Deutscher Präventionsgipfel

    Welche Einsparpotentiale wir liegen lassen und was wir von unseren europäischen Nachbar*innen lernen können

    Sozialversicherungsbeiträge auf Rekordniveau, Volkserkrankungen auf dem Vormarsch, Babyboomer vor dem Renteneintritt und Deutschland Schlusslicht im Public Health Index. Vor diesem Hintergrund schaut der AOK-Bundesverband auf ungenutzte Präventionspotenziale und veranstaltet den 1. Deutschen Präventionsgipfel am 5. März 2026. 

    Die Veranstaltung soll aufzeigen, wie eine gesündere Gesellschaft zur Stabilisierung der Solidarsysteme beitragen kann und welche Strategien vielversprechend sind. Renommierte Präventionsforscher*innen und Gesundheitsökonom*innen präsentieren evidenzbasierte Maßnahmen in den Handlungsfeldern Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum sowie Bewegung.  

    Rund 150 Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden werden zu dem Gipfel erwartet. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird den 1. Deutschen Präventionsgipfel mit einem Grußwort eröffnen.

    Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Gesundheitsgipfel
    Veranstalter: AOK-Bundesverband
  • 18.03.2026

    online

    Difu-Dialog

    Kommunale Hitzevorsorge – Strategien, Partner, Praxisbeispiele

    Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen, denn städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Doch wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema und wie können sie sich auf Hitzewellen vorbereiten? Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen? Und welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?

    Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Deutsches Institut für Urbanistik

… weitere Termine

Leitfaden zur Erstellung von Artikeln

Reichen Sie gern Ihren Artikel zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung bei der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes ein! Für die Erstellung eines Artikels finden Sie hier einen Leitfaden mit unseren formalen und inhaltlichen Anforderungen.  

Ansprechpersonen

Die Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit erreichen Sie jederzeit hier.

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Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

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