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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Pflege ohne Obdach: Wer pflegt Herrn K.?

Petra Hofrichter , Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)
23.02.2016

Wie Wohnungslosenhilfe und Pflegesystem besser kooperieren und damit obdachlosen Männern und Frauen helfen können - Neue Broschüre der Koordinierungsstelle Hamburg

Obdachlose pflegebedürftige Menschen sind im Durchschnitt jünger, ihre Ausgangsvoraussetzungen und Bedürfnisse andere als die von Menschen mit Obdach. Auf den ersten Blick passen sie weder in das Schema der Pflegestufen noch in das Bild eines „typischen“ Heimbewohners, einer Heimbewohnerin. Es scheint schwierig, sie mit ambulanter oder stationärer Pflege zu versorgen. 2013 hatte sich der AK Wohnungslosigkeit und Gesundheit mit dem Thema Pflege und Wohnungslosigkeit befasst und zu diesem Thema eine große Fachtagung veranstaltet. Im Anschluss war den Mitgliedern des Arbeitskreises klar: dieses Thema gehört auch weiterhin auf die Agenda. Die Arbeitstreffen wurden genutzt, um Gute Praxis Ansätze kennenzulernen, aber auch Lücken zu benennen. Die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung sind in die Informationsschrift „Wer pflegt Herrn K.?“ geflossen.

  • Ziel dieser neuen Broschüre ist es, die Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Pflege und Wohnungslosenhilfe für die besondere Situation von kranken, pflegebedürftigen, wohnungslosen Menschen zu sensibilisieren und Wege aufzuzeigen, wie Pflegesystem und Wohnungslosenhilfe gut zusammenarbeiten können.

Mangelnde Verzahnung von Wohnungslosenhilfe und Pflege

Noch sind sich beide Systeme eher fremd: Fachkräfte in der Wohnungslosenhilfe be­rich­ten, dass es sehr schwie­rig sei, obdachlose Menschen bei­spiels­wei­se in reguläre Pfle­geeinrichtungen zu vermitteln. Stel­len sie sich im Na­men ih­rer Ein­rich­tung bei Pfle­gediensten oder in Pfle­geheimen vor, so fallen durch­aus Tü­ren zu. Zu hoch scheint die gesellschaftliche Stig­ma­ti­sie­rung wohnungsloser Menschen zu sein.

Hinzu kommt: Eine Er­he­bung über den Pfle­gebedarf wohnungsloser Menschen gibt es nicht. Was si­cher gesagt wer­den kann ist, dass wohnungslose Menschen über­durch­schnitt­lich häufig an mehreren Er­kran­kung­en gleich­zei­tig leiden und we­sent­lich frü­her ster­ben. Wenn sie ei­ne öffentliche Un­ter­brin­gung auf­su­chen, kann ihr schlechter ge­sund­heit­licher Zu­stand beobachtet wer­den - behandelt wird er dann noch lange nicht. Das liegt zum ei­nen an den erkrankten Menschen selbst, an ih­ren hohen seelischen Be­las­tung­en, ei­ner verzerrten Selbstwahrnehmung oder auch mangelnder Krankheitseinsicht. Zum an­de­ren aber feh­len die passgenauen An­ge­bo­te. Scham und Angst spie­len da­bei ei­ne große Rol­le.

Medizinische Versorgung von Wohnungslosen

Nicht zu­letzt ist auch die medizinische Versorgung von Menschen, die öffentlich-rechtlich untergebracht sind, kei­ne Selbstverständlichkeit. Sofern die Ein­rich­tung nicht mit ei­nem Pfle­gedienst oder ei­ner Hausarztpraxis kooperiert, kann der ge­sund­heit­liche Zu­stand des Klienten, der Kli­en­tin nicht beurteilt wer­den. Die in der Ein­rich­tung tä­ti­gen Fachkräfte sind da­für we­der aus­ge­bil­det noch kön­nen sie es auf­grund des niedrigen Personalschlüssels zeit­lich leis­ten.

Ein­rich­tung­en hingegen, die kon­ti­nu­ier­lich mit Pfle­gediensten oder hausärztlichen Praxen kooperieren, kön­nen ih­re Be­woh­ne­rin­nen und Be­woh­ner meist gut versorgen. Hilfreich ist auch, wenn zwi­schen Krankenhäusern und Pfle­geeinrichtungen gut aufgebaute und lohnende Ko­o­pe­ra­ti­onen be­ste­hen, so dass das Krankenhaus feie Plätze im Pfle­ge­heim be­le­gen kann. Solche Ko­o­pe­ra­ti­onen sind aber nach wie vor sel­ten.

Aufbau von Kooperationen notwendig

In der Aus­ei­nan­der­set­zung mit dem The­ma „Pfle­ge und Ob­dach­lo­sig­keit“ wurde deut­lich, wie wün­schens­wert und not­wen­dig ei­ne standardisierte Ko­o­pe­ra­ti­on zwi­schen Wohnungslosenhilfe, Gesundheits- und Pfle­gesystem für ei­ne gute pflegerische Versorgung wohnungsloser Menschen ist. Dass ei­ne solche Ko­o­pe­ra­ti­on mög­lich ist, zei­gen die beschriebenen Beispiele. Sie verdeut­lichen, dass beide Sys­teme ei­nan­der brau­chen und vonei­nan­der profitieren kön­nen.

  • Mit der Bro­schü­re sollen die Fachkräfte in ambulanten Pfle­gediensten und -einrichtungen, in der Gesundheits- und Wohnungshilfe ermutigt wer­den, sich für das je­weils an­de­re Sys­tem zu öff­nen und ge­mein­sam die vorhandenen Mög­lich­keit­en bes­ser zu nut­zen.

Hier können Sie die Broschüre "Wer pflegt Herrn K.? - Pflege ohne Obdach" herunterladen.

Weitere Broschüren der Koordinierungsstelle Hamburg zum Thema Wohnungslosigkeit und zum Thema Ernährung finden Sie hier.

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  • 04.12.2025

    Berlin

    Partizipation im Setting Pflege – Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung gestalten

    Fachtagung PfleBeO

    Am 04. Dezember 2025 findet in Berlin die PfleBeO-Fachtagung statt zum Thema: Partizipation im Setting Pflege – Gesundheitsfördernde Organisationsentwicklung gestalten.

    Pflegeeinrichtungen sind Lebens- und Arbeitsorte zugleich. Die Gesundheit und das Wohlbefinden aller Menschen, die dort leben und arbeiten, stehen gleichermaßen im Fokus einer zukunftsorientierten gesundheitsförderndern Organisationsentwicklung. Die Veranstaltung biete Impulse aus Praxis und Wissenschaft, stellt erfolgreiche Beteiligungsprozesse vor und lädt zum Austausch darüber ein, wie eine gesundheitsfördernde Organisationskultur entstehen kann, die Vielfalt schätzt, Ressourcen stärkt und Mitgestaltung ermöglicht. Im Zentrum dieser Tagung steht die Frage, wie Partizipation und Mitgestaltung in Pflegeeinrichtungen gelingen können. Denn gesundheitsfördernde Veränderungen entfalten ihre Wirkungen besonders dann, wenn die gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelt werden.

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fachtagung
    Veranstalter: PfleBeO (Pflegeeinrichtungen - Bewegungsfreundliche Organisationen)
  • Berlin

    Gesundheitsziele Konferenz 2025: Health in All Policies - Kooperation als Erfolgsfaktor

    Am 8. Dezember 2025 laden wir Sie herzlich in die Landesvertretung Brandenburg in Berlin ein, um gemeinsam die Zukunft der Präventionslandschaft in Deutschland zu gestalten. Die Konferenz bringt wichtige Akteur*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um neue Impulse für eine stärkere Verankerung von Gesundheit in allen Politikbereichen zu setzen. Dazu hält Ilka Wölfle (DSV Europa) einen Impuls zum Health in All Policies Ansatz im internationalen Vergleich. Außerdem wird der "Public Health Index - Gesundheitsschutz im internationalen Vergleich" des AOK-Bundesverbandes vorgestellt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gäst*innen zur Zukunft der Präventionslandschaft in Deutschland. 

    Zudem erhalten Sie Einblicke in die aktuellen Arbeitsschwerpunkte des Forums Gesundheitsziele zu den Themen Einsamkeit, Gesundheit rund um die Geburt und die Aktualisierung der bisherigen Gesundheitsziele. Die Veranstaltung klingt bei einem Get-Together mit leichtem Catering aus und bietet Raum für Vernetzung und vertiefende Gespräche.

    Den Link zur Anmeldung finden Sie hier .

    Veranstalter: GVG e.V.
  • Hannover

    Wohl.Fühlen in herausfordernden Zeiten

    Präventionsimpulse für die teil- und vollstationäre Pflege

    Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und neuer gesundheitlicher Herausforderungen gewinnen Gesundheitsförderung und Prävention in Pflegeeinrichtungen mehr denn je an Bedeutung. Sie tragen dazu bei, die Lebensqualität der pflegebedürftigen Menschen zu verbessern, ihre Selbstständigkeit zu erhalten, den Pflegebedarf zu reduzieren und können das Gesundheitssystem entlasten.

    Im Mittelpunkt der Fachtagung stehen innovative Ansätze für Prävention und Gesundheitsförderung in der teil- und vollstationären Pflege. Freuen Sie sich auf praxisnahe Impulse und interaktive Workshops zu aktuellen Themen wie Selbstfürsorge und Stressmanagement im Pflegealltag sowie den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und Nachhaltigkeit. Weitere Schwerpunkte sind Ernährung, Gewaltprävention, Bewegung und die Stärkung des psychosozialen Wohlbefindens.

    Eingeladen sind Pflege- und Betreuungskräfte, Leitungs- und Führungskräfte, Praxisanleitende, Auszubildende, Studierende, Träger und alle weiteren Interessierten.

    Die Veranstaltung bildet den Abschluss des Projekts Wohl.Fühlen – Klima und Gesundheit, einer Kooperation der LVG & AFS, der BARMER und der Hochschule Hannover.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Alademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.

… weitere Termine

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