Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Hand hält Smartphone mit sichtbarem Text vor einem Laptopbildschirm mit geöffneter Webseite
Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Aktuelles

Artikel und Meldungen im Überblick

Neue Pisastudie zeigt: Soziale Herkunft und Geschlecht immer noch entscheidend für schulischen Erfolg

18.11.2008

Bei dem nun vorgestellten dritten Pisa-Bundesländervergleich zeigt sich wie auch schon beim letzen Leistungsvergleich von 2006, dass das Geschlecht und die soziale Herkunft noch immer über den schulischen Erfolg entscheiden. So schneiden Jungen in vielen Ländern deutlich besser ab als Mädchen. Unter den so genannten Risikoschüler/innen befinden sich noch immer mehrheitlich Kinder mit Migrationshintergrund aus bildungsfernen Familien.

Im diesjährigen Pisa-Siegerland Sachsen liegt der Anteil der „Risikokinder“ bei 8,5 Prozent. In Hamburg und Bremen, den Schlusslichtern des Vergleichs, gehört jede/r Vierte zu dieser Gruppe und verharrt damit auf oder sogar unter dem niedrigsten Kompetenzniveau. Jugendliche mit Migrationshintergrund der zweiten Generation zählen besonders häufig zur Risikogruppe und besuchen vor allem Hauptschulen. In Baden-Württemberg können etwa 53 Prozent der 15-jährigen Hauptschüler nur auf Grundschulniveau Texte lesen und verstehen. Bei den Berliner Ergebnissen fällt die breite Leistungsstreuung auf: Zwar ist der Anteil der Schüler auf oder unter der geringsten Kompetenzstufe hoch (zwischen 20 % und 25 %), gleichzeitig besitzt Berlin aber den zweithöchsten Anteil an Schüler auf der höchsten Kompetenzstufe (nach Bayern) mit über 11 %.

„Zwar ist die Abhängigkeit zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg deutschlandweit etwas kleiner geworden, dennoch bleibt die Förderung bildungsbenachteiligter Kinder die größte Herausforderung für die Bildungspolitik - nicht nur in Berlin“, kommentiert Jürgen Zöllner die Ergebnisse. Zöllner ist Vizepräsident der Kultusministerkonferenz, die den Pisa-Vergleich vorgestellt hat, und Bildungssenator in Berlin.

Die nun vorgestellte bundesweite Studie ist eine Erweiterung der internationalen Pisa-Studie von 2006. Für die bundesdeutsche Studie wurden 1.500 Schulen mit rund 40.000 Schüler/innen getestet.

Auch auf dem diesjährigen 14. Kongress Armut und Gesundheit „Gerechtigkeit schafft mehr Gesundheit für alle!“ wird Bildung ein Thema sein. Am Freitag, den 05. Dezember 2008, findet um 16.15 Uhr zum Thema Gesundheitsfördernde Schulen der Workshop "Das Audit Gesunde Schule" statt. Am Freitag, 05. Dezember 2008, findet um 16.15 Uhr der Workshop „Salutogenese und Gerechtigkeit“ statt. Referieren wird hier etwa Rüdiger-Felix Loren vom Zentrum für Gesundheitsförderung in Hannover über „Die salutogenetische Perspektive“. Über „Bildung - Gerechtigkeit - Glück: Wie passt das zusammen?“ spricht Christina Krause von der Göttinger Initiative Kess - Kinder entwickeln Selbstsicherheit. Am Samstag um 09.00 Uhr findet der Workshop "Die Schulpause - Soziales Event oder Belastungshöhepunkt" statt. Mehr zum Kongress finden Interessierte hier.

Zurück zur Übersicht
  • 06.05.2026 - 01.10.2026

    Hannover sowie online

    Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten

    Schulungsreihe zum Einstieg in integrierte kommunale Strategien

    Um kommunale Prävention und Gesundheitsförderung optimal zu planen und zu steuern, braucht es einen Überblick über Bedarfe und Bedürfnisse der Bevölkerung. Die Ermittlung eines Status Quo und die Einnahme verschiedener Perspektiven – wie zum Beispiel die der Dialoggruppe selbst (Kinder, Alleinerziehende, Senior*innen etc.) – ermöglichen erst eine nachhaltige Struktur- und Angebotsentwicklung.

    Die Schulungsreihe „Wohin des Weges? Kommunale Prävention und Gesundheitsförderung strategisch gestalten“ soll zur eigenständigen Umsetzung von Kontextcheck und zur Vorbereitung integrierter Strategien auf kommunaler Ebene befähigen. Hierfür wird praktisches und methodisches Wissen vermittelt, um die Bedarfs- und Bedürfnisanalyse im Rahmen des Prozesskreislaufes umzusetzen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Diskutiert werden unter anderem: Die Analyse von Statistiken, Angebotsstrukturen und Netzwerken sowie Beteiligungsformate für Dialoggruppen und Public Health-Ethik als Mittel zur Formulierung gut begründeter Handlungsempfehlungen. Gute kommunale Beispiele und fachliche Kompetenz ausgewiesener Expert*innen sowie aus der LVG & AFS Nds. HB. e.V. zeigen, wie dies gelingen kann.

    Teilnehmen können alle in Deutschland tätigen kommunalen Fachkräfte, die im Bereich der Gesundheitsförderung oder in angrenzenden Handlungsfeldern agieren. Es sind keine Vorkenntnisse zu Kontextcheck notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Fortbildungsreihe
    Veranstalter: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
  • Online

    Klimasensible Sozialräume gestalten – gesund, gerecht und machbar

    Klima-Aktions-Monat 2026: Gesund bleiben in einer sich wandelnden Welt

    Wie können Stadtteile, Quartiere und Nachbarschaften klimaresilient und gesundheitsfördernd gestaltet werden? Prof.in Dr.in Heike Köckler zeigt, wie gesundheitsfördernde Stadtentwicklung und Klimaanpassung zusammengedacht werden können. Claudia Koch bringt Beispiele aus der Arbeit von win e.V. mit, wo Nachbar*innen gemeinsam Projekte „direkt vor der Haustür“ umsetzen und so ihre Quartiere Schritt für Schritt lebenswerter machen.

    Weiter Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Veranstaltung
    Veranstalter: LVGFSH
  • Online

    Are you ready? – Arbeiten mit dem Instrument Standortanalyse

    Die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels werden zunehmend auch auf sozialräumlicher Ebene Thema. Im besten Fall erzielen Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung auf kommunaler Ebene auch gesundheitliche "Co-Benefits". Die Standortanalyse ist das Instrument, um sich auf die Suche nach diesen Co-Benefits zu machen und Maßnahmen zur (klimasensiblen) Gesundheitsförderung auf den Weg zu bringen. Konkret können Bewohner*innen und Fachkräfte mit der Standortanalyse gemeinsam die Situation ihres Sozialraums reflektieren und den Aufbau integrierter kommunaler Strategien einleiten.

    Unsere Weiterbildung richtet sich an Fachakteur*innen unterschiedlicher Handlungsfelder, die in Kommunen oder Stadtteilen Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und für (klimasensible) Gesundheitsförderung entwickeln wollen.

    Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Workshop
    Veranstalter: Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

… weitere Termine

Mit unserem News­letter immer aktuell informiert

Informationen über aktuelle Ent­wick­lung­en in der so­zi­al­la­gen­be­zoge­nen Ge­sund­heits­för­de­rung, neue An­ge­bo­te "Guter Pra­xis" so­wie über Ver­an­stal­tung­en, Wett­be­wer­be und Li­te­ra­tur zu diesem The­ma. Ent­wick­lung­en im Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bund und Neu­ig­keit­en auf der Internetplattform wer­den eben­falls vorgestellt.

nach oben