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Aktiv für Gesundheit und Chancengleichheit

Mit vereinten Kräften für ein gesundes Aufwachsen

Gesundheitsministerkonferenz unterstützt die Aktivitäten des Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit

Klaus-Peter Stender , ehem. Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg
07.07.2014

Auf der 87. Ge­sund­heitsministerkonferenz (GMK) am 26. und 27. Ju­ni 2014 in Hamburg un­ter Vorsitz von Hamburgs Ge­sund­heitssenatorin Cor­ne­lia Prüfer-Storcks haben die Mi­nis­te­rin­nen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Ge­sund­heit der Länder den Be­schluss „Un­ter­stüt­zung des kommunalen Partnerprozesses ‚Gesund auf­wach­sen für al­le!‘ und Um­set­zung gesundheitsziele.de" ge­fasst.

  • Der Be­schluss begrüßt den kommunalen Partnerprozess und hebt ihn als ei­ne geeignete In­iti­a­ti­ve für kommunale Stra­te­gien für das Gesundheitsziel "ge­sund auf­wach­sen" hervor.
  • Die Gesundheitsministerkonferenz setzt sich da­für ein, den Partnerprozess im Rahmen der in Ländern und Kom­mu­nen vorhandenen Kooperationsstrukturen zu stär­ken und die von Ländern und Kran­ken­kas­sen finanzierten Koordinierungsstellen Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in die Be­glei­tung und Steu­e­rung der Aktivitäten für ein ge­sundes Auf­wach­sen einzubeziehen.
  • Die Programme zur För­de­rung der Frü­hen Hilfen und der Partnerprozess sollen stärker mit­ei­nan­der verbunden wer­den.
  • Die GMK bittet den Bund, die Gesetzlichen Kran­ken­kas­sen, die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) so­wie die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder, das Anliegen des Partnerprozesses im Handlungsfeld ge­sund auf­wach­sen je­weils auf geeignete Wei­se zu un­ter­stüt­zen.
  • Die För­de­rung der Koordinierungsstellen Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit in den Ländern durch die Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) wird sehr begrüßt - die GMK bittet, diese För­de­rung zur Un­ter­stüt­zung des Partnerprozesses an­ge­mes­sen zu er­wei­tern.

Mit den Hand­lungs­empfeh­lun­gen „Gesundheitschancen von so­zi­al be­nach­tei­lig­ten Kin­dern und Ju­gend­li­chen nach­hal­tig verbessern!“ wurde im Rahmen des Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit ei­ne fachliche Ba­sis geschaffen, um Ansätze und Stra­te­gien zur Stär­kung von Kin­dern, Ju­gend­li­chen und Fa­mi­lien in belasteten Le­bens­la­gen zu for­mu­lie­ren. Seit 2011 begleitet der lang­fris­tig angelegte kommunale Partnerprozess „Gesund auf­wach­sen für al­le!“ die Um­set­zung vor Ort. Zen­tra­le Unterstützer des Partnerprozesses sind die Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung (BZgA), die kommunalen Spitzenverbände, der Deut­sche Städtetag, der Deut­sche Städte- und Gemeindebund und der Deut­sche Landkreistag - so­wie das Ge­sun­de Städte-Netzwerk.

Un­ter­stüt­zung integrierter kommunaler Strategien

Der GMK-Beschluss ist ein weiterer Bei­trag, die Bündelung von Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on im kommunalen Rahmen zu stär­ken. So beschreibt der Leit­fa­den Prä­ven­ti­on des GKV-Spitzenverbandes in seiner aktuellen Fas­sung von 2010 (S. 31):

„Die Kom­mu­ne / der Stadt­teil bietet ein be­son­ders geeignetes Setting der Ge­sund­heits­för­de­rung, weil die kommunale Lebenswelt von hoher gesundheitlicher Re­le­vanz für die dort lebenden Menschen ist und diese hier zu­gleich in ihren alltäglichen Lebenszusammenhängen erreicht wer­den kön­nen.“

Mit ihrer gemeinsamen Emp­feh­lung von 2013 stre­ben die kommunalen Spitzenverbände und die gesetzliche Kran­ken­ver­si­che­rung an, „durch ei­ne intensivierte Ko­o­pe­ra­ti­on im Rahmen primärpräventiver und gesundheitsfördernder Maß­nah­men von Städten, Ge­mein­den und Landkreisen und Kran­ken­kas­sen Sy­ner­gien zu erschließen“ (S. 2).

Mit ihrem Be­schluss hat die GMK ei­ne Vorlage ge­ge­ben, die Be­deu­tung der kommunalen Ebe­ne für Ge­sund­heits­för­de­rung und Prä­ven­ti­on hervorzuheben. Die gesundheitsfördernde Ge­stal­tung lokaler Lebenswelten und das gemeinsame und mög­lichst abgestimmte Wirken der verschiedenen Akteure gehört auch zu den Zielen, die mit ei­nem Prä­ven­ti­onsgesetz verbunden wer­den.

In der Pres­se­mit­tei­lung zur GMK heißt es da­zu: „Die Länder halten auch mit Blick auf die demografische Ent­wick­lung ein Ge­sund­heits­för­de­rungs- und Prä­ven­ti­onsgesetz für drin­gend geboten. In die Kon­zep­ti­on des Gesetzes sollen bisherige erfolgreiche Ansätze auf Länderebene ein­flie­ßen. Prä­ven­ti­on und Ge­sund­heits­för­de­rung müsse sich über al­le Altersstufen er­stre­cken und vor al­lem in den lokalen Lebenswelten stattfinden.“

Diese kooperative Ori­en­tie­rung wird in dem GMK-Be­schluss sel­ber praktiziert, indem Part­ner des Gesundheitsbereichs wie die Jugend- und Familienministerkonferenz, die Kultusministerkonferenz, der Bund oder die Kas­sen gebeten wer­den, mit ihren Mitteln den Them­en­kom­plex des ge­sund Auf­wach­sen mit zu be­för­dern.

Für die Akteure in den Kom­mu­nen und Ländern ist solch ein Be­schluss ein wichtiger Be­leg, dass deren Ar­beit po­li­tisch wahrgenommen und unterstützt wird.

Frau Prof. Dr. Elisabeth Pott, die Direktorin der BZgA, hebt gerade diesen Aspekt besonders hervor:

„Ich bin sehr froh, dass das gesunde Aufwachsen aller Kinder und Ju­gend­li­chen an ihren Wohnorten nun auch die entschiedene Un­ter­stüt­zung durch die Lan­des­re­gie­rung­en erfährt. Durch die Stär­kung der Kooperationsstrukturen wer­den die Voraussetzungen für die Qualitätsentwicklung er­heb­lich verbessert."

Der Partnerprozess bietet Kom­mu­nen ein Fo­rum, um sich über die Ent­wick­lung und Um­set­zung lebenslauforientierter Gesundheitsstrategien bundes- und lan­des­weit auszutauschen und in gemeinschaftliche Lern- und Ent­wick­lungsprozesse einzutreten. Aktuell be­tei­li­gen sich mitt­ler­wei­le 40 Kom­mu­nen mit einer offiziellen Vereinbarung am Partnerprozess, weitere 35 neh­men am Fachaustausch über die Internetplattform www.inforo-online.de teil. Die Koordinierungsstel­len Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit, die es in allen Bundesländern gibt, stel­len die zentrale praktische Unterstützungsstruktur dar.

Den genauen Wort­laut des Beschlusses kön­nen Sie hier (externer Link) ein­se­hen.

Die Gesundheitsministerkonferenz ist ei­ne der Fachministerkonferenzen der Länder und besteht seit über 60 Jahren. Ihr ge­hö­ren die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister so­wie die Gesundheitssenatorinnen und Gesundheitssenatoren der Länder an. Der Bundesgesundheitsminister ist ständiger Gast der GMK. Der Vorsitz der GMK wechselt jähr­lich - nach Hamburg wird im kommenden Jahr Rheinland-Pfalz Vorsitzland.

Die Beschlüsse der 87. Gesundheitsministerkonferenz ste­hen un­ter https://www.gmkonline.de zur Verfügung.

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  • Hannover

    40 Jahre Ottawa-Charta: Wie steht es um Gesundheitsförderung in Stadt und Land?

    Bundessymposium des Gesunden Städte-Netzwerkes

    Vier Jahrzehnte Ottawa-Charta: Ein Anlass zum Feiern und Weiterdenken. Beim Bundessymposium 2026 greifen wir die Leitprinzipien der Charta auf und fragen, was sie heute für Kommunen, zivilgesellschaftliche Initiativen und Akteur*innen im Bereich Public Health bedeuten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gesundheitsförderung in Stadt und Land zukunftsfähig gestaltet werden kann, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenswelten, sozialer Lagen und kommunaler Strukturen.

    Das Bundessymposium richtet sich an alle Mitgliedskommunen des Gesunden Städte-Netzwerkes und an Interessierte, ob Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft oder Praxisakteur*innen. Ziel ist es, die interkommunale Vernetzung und die Weiterentwicklung gesundheitsfördernder Strukturen vor Ort zu stärken.

    Das Bundessymposium schließt sich an die Mitgliedsversammlung des Gesunden Städte-Netzwerkes an, die einen Tag zuvor beginnt und sich an die Mitgliedskommunen richtet. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Symposium
    Veranstalter: Gesunde Städte-Netzwerk
  • 13.04.2026 - 14.04.2026

    Hannover

    Künstliche Intelligenz in der Prävention

    31. Deutsche Präventionstag

    Der 31. Deutsche Präventionstag lädt dazu ein, das Thema „Künstliche Intelligenz in der Prävention“ umfassend und zukunftsorientiert zu beleuchten. Im Fokus stehen dabei zentrale Fragen:

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    • Welche tiefgreifenden Veränderungen gehen mit ihrem Einsatz einher – und wer ist davon in welcher Weise betroffen?

    Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn:

    • Wie lässt sich KI gezielt und verantwortungsvoll für die Präventionsarbeit nutzen?

    Dabei geht es nicht nur um technologische Potenziale, sondern auch um die ethische und praktische Frage, wie ein bewusster, reflektierter Umgang mit KI in der Prävention gelingen kann.

    Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

    Kategorie: Kongress
  • 20.04.2026 - 23.04.2026

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    ÖGD – Keiner wie wir!

    Unter dem Motto „ÖGD – Keiner wie wir!“ werden wir wieder vielfältige und interessante Themen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam diskutieren. 2026 wird uns unter anderem das Thema „Pakt für den ÖGD“ beschäftigen. Gleichermaßen wollen und müssen wir die Gelegenheit nutzen, uns mit den Lehren aus der Pandemie sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung und zukünftigen Aufgabenwahrnehmung des ÖGD auseinanderzusetzen. Hierzu ist eine ganze Reihe von Themen in der Planung, an der das wissenschaftliche Programm-Komitee unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Öffentliches Gesundheitswesen e.V. (DGÖG) bereits mit Hochdruck zusammen mit den Fachausschüssen und Arbeitsgruppen, dem ausrichtenden Bundesland NRW sowie unserem Kooperationspartner, der Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin e.V. (GHUP), arbeitet. Der wissenschaftliche Kongressbeirat des BVÖGD hat dazu viele Themenvorschläge unterbreitet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses.

    Kategorie: Kongress
    Veranstalter: Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V.

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